Christus allein

Wenn Satan dein Heil in Frage stellt

Ich kann mich an eine Zeit in meinem Leben erinnern, in der ich mir immer unsicher war, ob ich gerettet war. Ich hatte mich zu Christus bekehrt, lebte aber in ständiger Angst vor dem Tod. In bestimmten Situationen, wenn ich zum Beispiel beim Einkaufen längere Zeit meine Eltern aus den Augen verloren hatte oder nach der Schule nach Haue kam und dort niemanden aus der Familie antraf, bekam ich große Panik. Ich dachte dann, die Entrückung hätte stattgefunden und ich wäre

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Geld oder Gott? Eine Vertrauensfrage

Durch die Lektüre von Geld, Besitz und Ewigkeit bin ich zurzeit für diese Thematik sensibilisiert und bemerke beim Lesen in der Bibel immer wieder Aussagen dazu. So habe ich beim Lesen von Sprüche 11 einige Verse entdeckt, die ganz praktisch dazu auffordern, was Alcorn in seinem Buch beschreibt: Wer lebt, wie Gott es gefällt, darf lauter Gutes erwarten; doch wer Gott missachtet, hofft nur auf Zorn. Mancher teilt mit vollen Händen aus und bekommt doch

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Evangelium21-Konferenz: Er schuf sie als Mann und Frau

Die Evangelium21 Regionalkonferenz in Basel widmete sich einem Thema, welches in den letzten Jahren in Gesellschaft und Kirche viel Aufmerksamkeit erhielt und für viele Debatten sorgte: Gott schuf sie als Mann und Frau. Ich finde es sehr wichtig, dass auch Christen sich diesem Thema stellen. Die Konferenz bot eine hervorragende Möglichkeit, sich in einer gründlichen, biblisch-fundierten und seelsorgerlichen Form mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Natürlich wurde es nicht ausschöpfend behandelt, dafür war die Zeit zu knapp. Aber es

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Zwei Schlüssel für ein gelungenes Jahr

Ganz unabhängig davon, ob du dir für dieses Jahr Vorsätze gemacht hast oder nicht ist der Beginn eines neuen Jahres häufig damit verbunden, über Veränderungen nachzudenken. Die klassischen Schrauben, an denen man dreht, sind unser Stresspegel (soll sinken), die Zeit für Familie/Freunde (soll zunehmen), Sport (soll überhaupt erst in Gang gebracht werden), Essen (weniger Fast-Food) usw. Wir Menschen ticken eben so: Jeder von uns möchte ein gelungenes Leben führen und es optimieren. Wenn du dir

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Doug Wilson: The Face of Jesus Christ

Vor einigen Jahren hat Doug Wilson über 2. Korinther 4,6-7 gepredigt: 6 Denn Gott, der gesagt hat: „Aus Finsternis wird Licht leuchten!“, er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist zum Lichtglanz der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. 7 Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit das Übermaß8 der Kraft von Gott9 sei und nicht aus uns. Die Predigt, die Wilson mit dem Titel „The Face of Jesus Christ“ überschrieben hat,

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Warum lesen wir die Bibel?

Für viele (evangelikale) Christen gehört die „Stille Zeit“ fest zum Alltag – das ist zumindest der Anspruch, den man sich selbst stellt, wenn auch die Praxis oft hinterherhinkt. Doch seit wann lesen Christen eigentlich die Bibel? Wer hat überhaupt die Stille Zeit erfunden? (Diese Fragen möchte ich hier nicht beantworten; sollte man sich jedoch für eine Antwort interessieren, kann der Wikipedia-Eintrag zur „Quiet Time“ als Einstieg helfen). Vielleicht ist man manchmal (zu) schnell geneigt, Tipps

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Konflikte | Lass dich nicht provozieren!

Das Bühnenbild für den Psalm 37 bietet das gespannte Verhältnis eines Bösen (V. 1) oder Frevlers (12) zum Gerechten (12). Letztgenannter wird durch den Bösen, „der Ränke übt“ (7) und mit den Zähnen gegen ihn knirscht bedroht. In diese konfliktgeladene Szenerie spricht der Psalm zum Gerechten und appelliert zu einem gottehrenden Verhalten. 1 Von David. Erzürne dich nicht über die Bösen, und ereifere dich nicht über die Übeltäter! 2 Denn sie werden schnell verdorren wie

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„Alttestamentliche Apologetik“ (2): Von Jesus lernen

Gestern habe ich (hier) über Jesu Gleichnis von dem Reichen Mann und dem Armen Lazarus (Lk. 16,27-31) und der darin enthaltenen „alttestamentliche Apologetik“ Abrahams nachgedacht. Beweise, das ist deutlich geworden, können Glauben nicht wecken. Stattdessen hat uns Abraham auf Mose und die Propheten hingewiesen: dort beginnt der Glaube, dort offenbart sich Gott. Den Wunsch des Reichen, Lazarus als „Beweis“ aus den Toten zurückzuschicken, hat Abraham abgelehnt. Lesen wir das Lukasevangelium aber weiter, stoßen wir tatsächlich

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„Alttestamentliche Apologetik“ (1): Von Vater Abraham lernen

Das Gleichnis von dem Reichen Mann und dem Armen Lazarus (Lk. 16,27-31) ist wohlbekannt: Ein Reicher genießt sein Leben in vollen Zügen, während Lazarus leidend voller Geschwüre vor seinem Haus liegt und nur Hunde hat, die ihm Gesellschaft leisten. Beide sterben, Lazarus wird in den Schoß Abrahams getragen, der Reiche erwacht in der Hölle. Von dort aus versucht er, seine Brüder vor diesem furchtbaren Ort zu bewahren, indem er Abraham davon zu überzeugen sucht, Lazarus

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„Ad Te levavi“ – „Zu Dir erhebe ich meine Seele, Jahwe“

Wir befinden uns momentan am Anfang des neuen Kirchenjahrs: der 1. Advent war der erste Sonntag im Kirchenjahr und trägt die lateinische Bezeichnung „Ad Te Levavi“ (Deutsch: Zu Dir erhebe), benannt nach den Anfangsworten des Eingangsgesangs der katholischen Messe (siehe auch hier). Dieser Gesang gründet sich auf Psalm 25, Vers 1, „Zu Dir erhebe ich meine Seele, Jahwe.“.  Der Vers ist ein gutes Adventsmotto. Die evangelische Liturgie sieht an diesem Sonntag als Gebetspsalm den 24. Psalm vor, auf

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