Christus allein

Wo sind die Hirten der Gemeinde?

Dietrich Bonhoeffer schreibt in seinem Buch Nachfolge über Mt. 9,35-38: Der Anblick der Volksmenge, der in seinen Jüngern vielleicht Widerwillen, Zorn oder Verachtung erregte, erfüllte Jesu Herz mit tiefem Erbarmen und Jammer. Kein Vorwurf, keine Anklage! Gottes liebes Volk lag mißhandelt am Boden, und die Schuld daran traf die, die an ihm den Dienst Gottes versehen sollten. Nicht die Römer hatten das angerichtet, sondern der Mißbrauch des Wortes Gottes durch die berufenen Diener am Wort.

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Vom Vater des Glaubens lernen

In den ersten drei Kapiteln vom Römerbrief legt Paulus die totale Verderbtheit eines jeden Menschen dar, der aufgrund seiner Sünde unfähig ist, sich selbst durch Werke vor Gott zu rechtfertigen. Diese Darlegung mündet darin dass Paulus schreibt, dass die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nur durch den Glauben an Jesus Christus erlangt wird, der das Sühnopfer für unsere Sünden ist (Röm. 3,22-27). In Kapitel 4 führt Paulus dann Abraham als Vorbild für die Gerechtigkeit aus

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Gottes Rechtsstreit: Wahrheit, Liebe, Gotteserkenntnis

In Hosea 4,1 spricht der Prophet einen Rechtsstreit an, den Gott mit seinem Volk führt: Hört das Wort des HERRN, ihr Söhne Israel! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn keine Treue und keine Gnade und keine Erkenntnis Gottes ist im Land. Gott bemängelt das Fehlen von drei elementaren Dingen: (1) Wahrheit, (2) Liebe und (3) Gotteserkenntnis. Diese Anklage Gottes fordert uns als Volk Gottes heraus einmal innezuhalten, nachzudenken und

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Der Prophet Haggai (5): Gott wird triumphieren (Hag 2,20-23)

Hier geht es zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Beiträge zum Propheten Haggai. Nachdem das Volk im vorherigen Abschnitt ermahnt wird, dass nur ein hingegebener Dienst sein Wohlgefallen weckt, wendet sich Gott nun persönlich dem Projektleiter Serubbabel zu. Die Botschaft erreicht Serubbabel am selben Tag wie die vorherige und schließt das Buch Haggai ab. Der Grund dafür, dass diese Unterredung zwischen dem Propheten und dem Projektleiter unter vier Augen geführt wird,

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Mit Zuversicht ins neue Jahr

In 2. Petrus 1,3-11 finden sich drei Gründe, warum wir zuversichtlich in das Jahr 2018 gehen dürfen:  (1) Gott hat die Grundlage für ein authentisches, fruchtbares Christsein gelegt 3 Da seine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine eigene Herrlichkeit und Tugend, 4 durch die er uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hat, damit ihr durch sie Teilhaber der göttlichen Natur werdet,

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Der Prophet Haggai (4): Was Gott will, ist ein hingegebener Dienst (Hag 2,10-19)

Nachdem Haggai das Volk zur Wiederaufnahme des Tempelbaus ermahnt hat (1,1-15), sie in einer schweren Phase ermutigt hat (2,1-9), belehrt er sie nun über die rechte Art des Gottesdienstes (2,10-19). Dazu erhält er den Auftrag die Priester aufzusuchen und ihnen zwei Fragen zu stellen. Haggai betritt der Opferplatz und stellt den geistlichen Führern die erste Frage: „Wenn jemand heiliges Fleisch (= Opferfleisch) im Zipfel seines Gewandes trägt und mit seinem Zipfel Brot oder Gekochtes, Wein,

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Der Prophet Haggai (3): Auszeit für entmutigte Bauarbeiter (Hag 2,1-9)

I. Eine entmutigende Ausgangssituation (1-3) Es sind bereits knapp vier Wochen Bauzeit vergangen, als Gott sich seinem Volk erneut zuwendet. Es ist ein einfacher Grund: das Volk bedarf einer stärkenden Auszeit. Die Anfangsmotivation scheint der ernüchternden Realität gewichen zu sein. Die Arbeit ging womöglich nicht so schnell voran, wie gedacht und ihr ganzes Tun schien in ihren Augen so viel wie Nichts zu sein. Was die Alten unter ihnen aber vor allem schmerzte, war die

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Der Prophet Haggai (2): Der Weg zu einem brennenden Herzen (1,1-15)

Es war der erste Tag des Monats, nach dem jüdischen Mondkalender also Neumond, als Gottes Wort durch Haggai an den geistlichen Leiter Jeschua und an den politischen Führer Serubbabel erging. Jeder Monat wurde mit dem Blasen in die Trompeten, ähnlich unseren Turmglocken, und mit besonderen Opfern auf dem Tempelplatz begangen[1]. Die Besonderheit dieses Tages nutzt Haggai um seine Botschaft einer großen Zuhörerschaft zu verkünden. Seine Botschaft ist ein dreifacher Aufruf: Gebt eure Gleichgültigkeit auf (1,1-4)! Erkennt

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Der Prophet Haggai (1): Baut das Haus des Herrn!

Haggai steht im Schatten der großen Propheten wie z.B. Jesaja und Jeremia, aber auch einige der zwölf kleinen Propheten verweisen ihn in Bezug auf die Popularität auf einen der hinteren Plätze. Viele werden wohl ihre Schwierigkeit haben ihn in der Bibel auf Anhieb zu finden oder gar seine Botschaft zu formulieren. Doch was diesen kleinen Propheten gegenüber allen anderen ausmacht ist sein enormer Erfolg! Kein anderer Prophet hatte die Freude solch eine kurzfristige und leidenschaftliche

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Wenn Gemeinden durch die Verurteilung anderer leben

Hanniel hat bereits 2013 auf eine Liste von ungesunden Eigenschaften hingewiesen, die von Gemeinden entwickelt werden, die vor allem durch die Verurteilung anderer leben. Ich habe die Liste auszugsweise ins deutsche übertragen, weil sie ein erstaunlich genaues Bild von manchen sog. „konservativen“ Gemeinden zeichnet: Die Mitglieder werden einer Art Gehirnwäsche unterzogen, dass sie von der einzig wahren Gemeinde abirren und ihre Seelen in Gefahr geraten, wenn sie an irgendeinem Punkt von der Tradition der eigenen

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