Christus allein

Wochenende mit Hanniel Strebel in Warendorf zum Thema „Vor Gott leben in einem säkularisierten Umfeld“

Vom 15.-17. November wird der Theologe Hanniel Strebel ein Wochenende in der Freien Kirchengemeinde Warendorf mit Vorträgen zum oben genannten Thema gestalten. Die Ausrichter schreiben auf ihrer Homepage: Viele Jahrhunderte war unsere Kultur geprägt vom Bewusstsein der Gegenwart Gottes. Kirchengebäude, Feiertage und noch mehr Institutionen und Vorstellungen zeugen heute vom christlichen Einfluss. Allerdings befinden wir uns seit Jahrhunderten in einem Wandel, bei dem Gott zunehmend aus der allgemeinen Vorstellung verdrängt wurde. Dieser Prozess wird «Säkularisierung»

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Anderson Cooper und Stephen Colbert über den Umgang mit Leid

Über einen Tweet von Sam Alberry bin ich auf das folgende Interview von Anderson Cooper mit Stephen Colbert aufmerksam geworden. Colbert ist den meisten als Late Night Host bekannt, Cooper als Fernsehmoderator bei CNN. Das Gespräch ist deshalb so interessant, weil die beiden Männer (ab Minute 20) wirklich persönlich werden und über ihre Erfahrungen und den Umgang mit Leid sprechen. Colbert hat mit 10 Jahren seinen Vater und zwei Brüder verloren und auch Cooper hat

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Predigtempfehlung: Elia auf dem Berg Gottes

Während der Vorbereitung auf eine Bibelarbeit über 1. Könige 19 stieß ich auf die folgende Predigt von Peter Schild. Auch wenn ich mich zunächst an Stil und Ton gewöhnen musste, war ich sehr angetan von den Zusammenhängen, die in der Predigt aufgezeigt werden und der praktischen Anwendung, die angebracht wird. Die Gliederung der Predigt deutet die Zusammenhänge schon an: Mose auf dem Berg Gottes Elia auf dem Berg Gottes Mose und Elia auf einem anderen Berg

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Jeremy Begbie: Gottes geoffenbartes „mysterion“

Im Jahr 2014 hat Jeremy Begbie die C.F.D. Moule Memorial Lecture in der Ridley Hall, Cambridge, gehalten. Begbies Forschungsinteresse ist das Zusammenspiel von Theologie und Kunst, vor allem von Musik und Theologie. Begbie, der in den westlichen Kirchen einen Trend beobachtet, der das Konzept des „Mysteriums“ und des „Geheimnisvollen“ (mystery) neu ins Zentrum der Anbetung rücken möchte, weist (korrigierend) darauf hin, dass derartige Bemühungen den neutestamentlichen Begriff des mysterions erst nehmen und von diesem geleitet

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Warum Evangelikale Gott vergessen haben

Vor einiger Zeit hat Collin Hansen mit Mark Galli, dem Chefredakteur von Christianity Today, über die Frage, warum Evangelikale Gott vergessen haben, gesprochen. Es geht dabei um die Gefahr, dass man bei allen möglichen christlichen Aktivitäten Jesus Christus vergisst. Unter anderem sprechen die beiden auch den besorgniserregenden Trend an, dass Evangelikale einfach nicht mehr ihre Bibeln lesen. Mark Galli stellt fest: So hilfreich diese Dinge [Editionen, die das Bibellesen erleichtern] in meiner Sicht auch sind,

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Predigten der Immanuel-Gemeinde Wetzlar

Letztes Jahr hat Waldemar uns empfohlen, den Glauben durch gute Podcasts prägen zu lassen. Ich möchte hier auf auf eine Quelle von guten Predigten hinweisen, die damals im Artikel und den Kommentaren unerwähnt blieb: das Medienarchiv der Immanuel Gemeinde Wetzlar.  Besonders gut finde ich, dass ein Großteil der Predigten zu Predigtreihen gehört, die durch ganze Bibelbücher gehen. Übrigens: Für Prediger, die selbst durch Bibelbücher predigen, kann das Seminar von Daniel Knoll „Weder Willkür noch Langeweile –

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Persönliche Evangelisation: Der Bibel vertrauen

Wenn es um persönliche Evangelisation und das Pflegen von Beziehungen mit Nicht-Christen geht, muss ich beschämt eingestehen, dass ich mich in meinem bisherigen Leben nicht durch großes Engagement ausgezeichnet habe. Die Gründe sind vielfältig; unter anderem verbringe ich Zeiten gerne mal allein (z. B. die Mittagspause auf der Arbeit). Es ist für mich ein echter Kraftakt, das Gespräch mit anderen zu suchen und mich wirklich für sie zu interessieren (Stichwort Bequemlichkeit). Sehr ermutigend war in

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Gedanken „ex nihilo“ (4): Licht und neues Leben für Sünder

Meine letzten Beiträge, in denen ich über den ex nihilo-Topos in der Bibel nachgedacht habe, waren eher abstrakter und philosophischer Natur. Es ging darum, welche Implikationen die biblische Lehre von Gottes Erschaffen der Welt ex nihilo für unser Gottesbild hat und wie genau dieselbe ex nihilo-Logik, die am Anfang der Zeiten aus dem „Nichts“ ein „Etwas“ werden ließ, auch in der Inkarnation und Auferstehung Christi zum Tragen kommt. Die Ausführungen der letzten Beiträge können (was

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Kirchengeschichte: Empfehlungen zum Einstieg

Kirchengeschichte ist wie Gemüse: Man weiß, man sollte es essen, aber oft erscheint es einfach nur langweilig und unspektakulär. Andrew Wilson (London) Name an Name, Datum an Datum, Ereignis an Ereignis… Geschichte kann ziemlich langweilig sein. Und es muss schon viel passieren, wenn man seine Zeit in der Beschäftigung mit der Vergangenheit investiert. Dass es dennoch gute Gründe dafür geben kann, wurde hier bereits an anderer Stelle diskutiert. Wer sich nun also mit Kirchengeschichte befassen

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Was uns zum Lesen motivieren sollte

Lesen ist in unserer Gesellschaft (noch) mit hoher Wertschätzung verbunden. Das zeigt sich z.B. auch daran, dass das Bücherregal gerne in einem öffentlichen Raum, wie dem Wohnzimmer arrangiert wird. Wirklich ausgiebig lesen hingegen tun jedoch recht wenige. Oswald Chambers führt in seinem Buch Geistliche Leiterschaft[1] mehrere Gründe an, warum Leiter mehr als nur spärlich lesen sollten. Täglich sollten sie mindestens eine halbe Stunde für die Lektüre reservieren. Dabei verweist er auf John Wesley, welcher geistliche

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