Christus allein

John Rutters geistliche Musik

Anfang Oktober, während des Erntedank-Gottesdienstes, bin ich nach einigen Jahren wieder John Rutter begegnet. Nicht persönlich, aber in einem seiner Werke. Kennengelernt habe ich ihn über Larry Nickel, der einige der Kompositionen Rutters mit dem West Coast Mennonite Chamber Choir aufgenommen hat. John Rutter wurde 1945 in London geboren und studierte Musik am Clare College in Cambridge. Auf seiner Homepage schreibt er über seine Anfänge: Seit ich gehen und sprechen gelernt habe wollte ich Musiker sein. Ich entdeckte

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Jeremy Begbie: T.F. Torrance im Gespräch mit den Künsten

Vor einiger Zeit habe ich Jeremy Begbies C.F.D. Moule Memorial Lecture aus dem Jahr 2014 zusammengefasst. Ich möchte hier eine weitere Vorlesung von Begbie umreißen, die er 2018 beim Jahrestreffen der T.F. Torrance Theological Fellowship gehalten hat. Begbie geht in seiner Vorlesung auf vier Schwerpunkte in der Theologie von Torrance ein und zeigt auf, wie diese im Dialog mit den Künsten fruchtbar gemacht werden können. Von den vier Schwerpunkten habe ich die ersten drei zusammengefasst.

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Sind Romane Zeitverschwendung?

„Was liest du gerade?“ ist eine Frage, die mir sehr lieb ist. Ich beantworte sie gerne, wenn sie mir gestellt wird, frage aber auch selbst gerne andere nach ihrer Lektüre. Bücher bieten, finde ich, vielversprechenden Gesprächsstoff und sind außerdem Weggefährten, die ich nicht missen möchte. In der Regel lese ich mehrere Bücher gleichzeitig (was auch bedeutet, dass es unter Umständen sehr lange dauern kann, bis ein Buch beendet wird – falls es beendet wird). Neben

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Jeremy Begbie: Gottes geoffenbartes „mysterion“

Im Jahr 2014 hat Jeremy Begbie die C.F.D. Moule Memorial Lecture in der Ridley Hall, Cambridge, gehalten. Begbies Forschungsinteresse ist das Zusammenspiel von Theologie und Kunst, vor allem von Musik und Theologie. Begbie, der in den westlichen Kirchen einen Trend beobachtet, der das Konzept des „Mysteriums“ und des „Geheimnisvollen“ (mystery) neu ins Zentrum der Anbetung rücken möchte, weist (korrigierend) darauf hin, dass derartige Bemühungen den neutestamentlichen Begriff des mysterions erst nehmen und von diesem geleitet

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Gesetz und Gnade in „Les Misérables“ (2): Javerts Suizid

Gestern habe ich mich (hier) mit Jean Valjeans „Bekehrung“ (wenn man so will) auseinandergesetzt. Jean Valjean wird, nachdem er auf die freundliche Aufnahme eines Priesters mit dem Diebstahl dessen Silbers reagiert hat, zu gerade diesem Priester zurückgeführt, der ihm in einem Akt der Gnade das gestohlene Silber schenkt und ihn so vor der gerechten Gefängnisstrafe bewahrt und die Freiheit schenkt. Valjean entscheidet sich, von Gnade berührt, sein altes Leben hinter sich zu lassen und ein

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Gesetz und Gnade in „Les Misérables“ (1): Valjeans Soliloquium

Gnade gehört zu den zentralen Themen der Heiligen Schrift, sie ist das Herzstück des Evangeliums. Gott errettet uns in Christus aus Gnade, was bedeutet, dass wir uns unser Heil nicht verdienen können. Es ist ein Geschenk Gottes und kann auch nur als solches empfangen werden. Dabei muss man allerdings vorsichtig sein, Gnade nicht zu trivialisieren. Zum einen besteht die Gefahr der Verkündigung einer „billigen Gnade“, die die Kosten der Nachfolge und die Notwendigkeit des Glaubensgehorsams

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (4): Danny Pletts „Mein Zuhaus“ und unsere Heimat bei Gott

Ich habe meine „Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Orte“ mit der wurzellosen Generation begonnen, die Alice Merton in „No Roots“ beschreibt. Anschließend ist mit Hannah Anderson deutlich geworden, dass uns kein irdischer Ort geben kann, was nur in Gott zu finden ist – und dass es uns gerade diese Wahrheit möglich macht, den uns von Gott zugewiesenen Ort wirklich zu lieben und Verantwortung zu übernehmen. Mit Rod Dreher wurde dann deutlich, dass (familiäre und

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (1): Alice Mertons „No Roots“ und unsere entwurzelte Generation

Wer zurzeit regelmäßig Radio hört (oder hören muss), wird unweigerlich auf Alice Mertons „No Roots“ gestoßen sein (gut, es sei denn, man hört nur WDR5). In diesem musikalisch sehr eingängigen Lied beschreibt die Künstlerin ihre eigene Entwurzelung: Sie zieht von Ort zu Ort, packt immer wieder ihre Sachen und zieht weiter. Obzwar sie durchaus den Wunsch hat, einmal stillzustehen, räumt sie gleich ein, dass das nichts weiter als ein schöner Plan ist. Der Grundton bleibt:

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (4): Manfred Siebald – aus dem Alltag für den Alltag

Der durchschnittliche (christliche) Jugendliche konsumiert größtenteils englische Musik. Diese Aussage treffe ich, ohne mir Statistiken angeschaut oder danach recherchiert zu haben; ich glaube, dass meine (Kollektiv)Erfahrung diese Feststellung ausreichend begründet (sollte jemand gegenläufige Zahlen haben, bitte ich um Korrektur). Das ist natürlich kein Problem, wobei ich doch sagen würde, dass man – zumindest grob – schon verstehen sollte, was man hört. Wie dem auch sei – einer der bekanntesten und auch brillantesten deutschen christlichen Liedermacher

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Interview mit und Jazz-Vorlesung von Bill Edgar

Ron Kubsch hat kürzlich auf ein Interview hingewiesen, das Christian Heritage mit Bill Edgar geführt hat. Davon inspiriert habe ich mir das Interview angeschaut, das Peter Lillback, Präsident des Westminster Theological Seminarys, mit Edgar geführt hat. Lillback spricht mit Edgar über seine Bekehrung und sein Buch Created and Creating: A Biblical Theology of Culture. Wer sich dafür interessiert, sollte einmal reinschauen: Außerdem sollte man sich nicht Edgars Vorlesung über die Geschichte des Jazz entgehen lassen

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