Christus allein

Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (4): Danny Pletts „Mein Zuhaus“ und unsere Heimat bei Gott

Ich habe meine „Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Orte“ mit der wurzellosen Generation begonnen, die Alice Merton in „No Roots“ beschreibt. Anschließend ist mit Hannah Anderson deutlich geworden, dass uns kein irdischer Ort geben kann, was nur in Gott zu finden ist – und dass es uns gerade diese Wahrheit möglich macht, den uns von Gott zugewiesenen Ort wirklich zu lieben und Verantwortung zu übernehmen. Mit Rod Dreher wurde dann deutlich, dass (familiäre und

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (1): Alice Mertons „No Roots“ und unsere entwurzelte Generation

Wer zurzeit regelmäßig Radio hört (oder hören muss), wird unweigerlich auf Alice Mertons „No Roots“ gestoßen sein (gut, es sei denn, man hört nur WDR5). In diesem musikalisch sehr eingängigen Lied beschreibt die Künstlerin ihre eigene Entwurzelung: Sie zieht von Ort zu Ort, packt immer wieder ihre Sachen und zieht weiter. Obzwar sie durchaus den Wunsch hat, einmal stillzustehen, räumt sie gleich ein, dass das nichts weiter als ein schöner Plan ist. Der Grundton bleibt:

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (4): Manfred Siebald – aus dem Alltag für den Alltag

Der durchschnittliche (christliche) Jugendliche konsumiert größtenteils englische Musik. Diese Aussage treffe ich, ohne mir Statistiken angeschaut oder danach recherchiert zu haben; ich glaube, dass meine (Kollektiv)Erfahrung diese Feststellung ausreichend begründet (sollte jemand gegenläufige Zahlen haben, bitte ich um Korrektur). Das ist natürlich kein Problem, wobei ich doch sagen würde, dass man – zumindest grob – schon verstehen sollte, was man hört. Wie dem auch sei – einer der bekanntesten und auch brillantesten deutschen christlichen Liedermacher

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Interview mit und Jazz-Vorlesung von Bill Edgar

Ron Kubsch hat kürzlich auf ein Interview hingewiesen, das Christian Heritage mit Bill Edgar geführt hat. Davon inspiriert habe ich mir das Interview angeschaut, das Peter Lillback, Präsident des Westminster Theological Seminarys, mit Edgar geführt hat. Lillback spricht mit Edgar über seine Bekehrung und sein Buch Created and Creating: A Biblical Theology of Culture. Wer sich dafür interessiert, sollte einmal reinschauen: Außerdem sollte man sich nicht Edgars Vorlesung über die Geschichte des Jazz entgehen lassen

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Musik als Gottesbeweis?

Welchen Nutzen hat (klassische) Musik? Auf diese Frage gibt es sicherlich viele gute Antworten. Ich kann mich daran erinnern, wie ich vor einiger Zeit auf meinem Fahrrad auf dem Weg zum Bahnhof Mozart gehört und mich gefragt habe, wie man diese Musik hören und nicht an Gott glauben kann? Es ging mir dabei nicht primär um Mozart (es könnte sich um dieses Stück aus der Hochzeit des Figaro gehandelt haben), sondern ganz allgemein um die

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Salvator Mundi: Ein Augenzwinkern Gottes

Ein Gastbeitrag von Robert: Vor zwei Wochen wurde auf einer Versteigerung in New York der „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci zum Rekordpreis verkauft: für 450 Millionen Dollar. Es ist wohl das letzte Bild von da Vinci, das noch im Privatbesitz ist (wobei manche Fachleute bezweifeln, ob es wirklich den Händen da Vincis entspringt). Seitdem wurde viel darüber diskutiert, wie man diesen Kauf bewerten soll. Die einen sagen, der Kauf stinkt zum Himmel und ist

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Herzlichen Glückwunsch, Kris Kristofferson!

Kris Kristofferson ist heute 80 Jahre alt geworden. Kristofferson ist, wie ich finde, bereits jetzt eine Legende der Country-Musik – und für einige seiner Titel bin ich ihm wirklich dankbar. Ich denke da zum Beispiel an „Why Me, Lord“ (hier eine wunderbare Version, gesungen von Johnny Cash; hier von Kris Kristofferson), „Me and Bobby McGee“ und „Feeling Mortal“. Jan Wiele schreibt für die FAZ: Über die wichtigste Anekdote in der Karriere von Kris Kristofferson sind

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Woher kommt der Friede?

Dominik Jäger schreibt Gedichte. Passend zur Weihnachtszeit hat er den Beitrag „Woher kommt der Friede?“ geschrieben. Auch einige Tage nach Weihnachten ist der Beitrag lesenswert. Er schließt mit folgenden Worten: Sprecher 3 Doch wo erlebt man diesen Frieden? Sprecher 2 Das sagt die Bibel ganz entschieden: Der Mensch, der diesem Jesus glaubt und diesem Fürsten es erlaubt, sein Leben völlig zu regieren, den wird er zu dem Frieden führen. Nur der Friedefürst allein kann uns von dem Hass

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Francis Schaeffer: Wie können wir denn leben?

Es gibt eine gute Nachricht: der Betanien Verlag wird in nächster Zeit Francis Schaeffers Buch Wie können wir denn leben? neu auflegen. Der Verlag schreibt dazu: In Hesekiel 33,10 fragen die Israeliten angesichts ihrer sündigen Vergangenheit: Wie können wir denn leben? Um zu erkennen, wie wir heute leben können, müssen wir verstehen, welche kulturellen und intellektuellen Kräfte uns im Laufe der Geschichte dahin gebracht haben, wo wir heute sind. Schaeffers scharfsinnige Analyse spannt den Bogen

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Christian Art = Evangelistic Art?!

Kultur, Christsein, Kunst, Kreativität und Schöpfung – ist die Liste widersprüchlich? Vielleicht umstritten, ja, und sicherlich „disskussionsbedüftig“, aber widersprüchlich und unbiblisch sicher nicht. Unter Freunden ist diese Thematik kürzlich hier und dort einmal angeklungen. Alex Medina hat bei The Gospel Coalition einen hilfreichen und interessanten Artikel veröffentlicht: God is a creator-God, so as image bearers of God, we create. From the beginning of time we see that not all of God’s creations were what we

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