Christus allein

Schicksalsschläge und die Barmherzigkeit Gottes

Was passiert mit unserem Glauben, wenn uns schweres Leid zuteilwird, das wir nicht verstehen? Erwarten wir, dass Gott nur das zulässt, was (in unseren Augen) „gut“ ist? Was geschieht, wenn plötzlich das Unerwartete eintrifft? Wenn Leid kommt? „Darf“ Gott das? Wie reagieren wir? Werden wir dann bitter? Aber was ist denn eigentlich gut? Hängt das nicht auch von dem jeweiligen Blickwinkel ab? Eine göttliche „Bestrafung“, hat J.R.R. Tolkien festgehalten, sei, wenn angenommen, auch eine göttliche

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Wie gehe ich richtig mit Leidenden um?

Wenn wir Leidenden begegnen, tun wir uns häufig schwer mit der Frage, wie wir uns zu verhalten haben. Carson führt in seinem Buch „Ach, Herr, wie lange noch?“ einige hilfreiche seelsorgerliche Hinweise an, von denen ich hier ein paar aufgreife[1]: Mache dir bewusst, der Trauerprozess verläuft normalerweise in vorhersagbaren Stufen: Schock; Gefühlsausbruch; Gefühle der Vereinsamung; körperliche Reaktionen der Trauer; Überängstlichkeit; Schuldgefühle; Bitterkeit; Widerstand gegen Rückkehr in den Alltag; Aufkeimen von Hoffnung; Versuch die Realität zu

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Die Ausklammerung des Leides und des Todes

In den letzten Tagen bin ich mehrfach direkt oder über Mitteilungen mit dem Leid anderer in Berührung gekommen, u.a. ist ein lieber Bruder jäh von seinem himmlischen Vater in die Ewigkeit gerufen worden. Das gab mir den Anstoß über das Leid nachzudenken, zu lesen und nun auch zu schreiben. Leiden, Krankheit und Tod sind in unserer Gesellschaft „outgesourct“. Wir schließen in unserer westlichen Gesellschaft so stark wie irgend möglich unsere Augen vor dem Tod und

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Und dennoch bleibe ich stets bei dir…

Wenn man mit Gläubigen über die Zuversicht in Christus, die Heilssichherheit und die tröstende Tatsache, das nichts und niemand uns aus Gottes Hand reißen kann, spricht, hört man oft folgende Aussage: „Ja, Christus wird uns durchtragen -> wenn wir uns an ihm festhalten!“ – so oder so ähnlich hört man es dann. Ich will die Tatsache, dass der Gläubige in der Schrift sehr klar zum Bleiben (=Ausharren) aufgefordert wird (z.B. Kol. 1,23), nicht abschwächen –

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Tun oder Sein

Gott geht es in unserem Leben nicht so sehr um unser Tun als vielmehr um unser Sein. Wir alle tendieren dazu, die Sünde in unserem Herzen zu unterschätzen. Wir sehen nicht das Ausmaß von Stolz, Hochmut, Egoismus, Sturheit, Selbstgerechtigkeit, fehlender Liebe und Misstrauen gegen Gott. Doch das sind Dinge, die Gott sehr wohl sieht. Schwierigkeiten bringen diese sündigen Haltungen an die Oberfläche, so wie das Feuer des Schmelztiegels Unreinheiten an die Oberfläche des geschmolzenen Goldes

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Matt and Lauren Chandler on Stability amid Difficulty

Matt Candler, Pastor der Village Church und Präsident von Acts 29, brach am Morgen des Erntedankfestes 2009 unerwartet zusammen – nachdem der Tag eigentlich ganz gewöhnlich begonnen hatte. Grund war ein Hirntumor. Mark Mellinger hat während der letzten TGC-Konferenz mit Matt und seiner Frau Lauren über die schweren Jahre gesprochen (hier). Was klar wird, ist, dass Leidenszeiten, die der Herr zulässt, zu Segenszeiten werden, wenn sie als von dem souveränen Gott bestimmt angenommen werden. Lauren

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Ein überraschender Befehl

Vor einigen Wochen fand in der Arche in Hamburg die Eckstein-Konferenz unter dem Titel „Der Christ und sein Charakter. Die umwandelnde Kraft des Evangeliums“ statt. Mittlerweile sind die Vorträge online und ich konnte mir den ersten Vortrag von C. J. Mahaney anhören. Sein Thema: „Ein überraschender Befehl“. Als Grundlage hatte er den Text aus Jakobus 1, 1-4 ausgewählt: Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind!

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Wir dürfen leben!

Joni Eareckson schreibt in ihrer Biografie „Der Gott, den ich liebe“: Erinnerung bedeutet mir alles. Als Kind konnte ich ein afrikanisches Veilchen auf einer Fensterbank anschauen und mir später das Blaugrün der Staubgefäße, die krausen Blätter und die blassroten Blüten ins Gedächtnis zurückrufen, wenn andere schon vergessen hatten, dass da überhaupt ein Fensterbrett war. Im Jahr 1967 wurde meine Erinnerung lebenswichtig für mich. Es war das Jahr, in dem ich durch einen Tauchunfall gelähmt wurde.

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Und fragst du die Wolken…

Gestern, während der Rückfahrt von Österreich nach Deutschland, ist mir das Lied „Und fragst du die Wolken“ von Johanna Ambrosius groß geworden. Obwohl ich das Lied schon lange besitze, ist mir bisher noch nie bewusst geworden was für einen Trost es verleiht. Daher, an alle Trauernde, Leidtragende und Geplagte: wir haben einen SOUVERÄNEN Gott! In dieser Gewissheit dürfen wir ruhen.   Und fragst du die Wolken da droben Warum sie so rosig glühen Warum sie

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Joni Eareckson Tada

Gestern habe ich einen interessanten Vortrag von Joni Eareckson Tada gehört. Joni Eareckson erzählt wie sie sich den christlichen Glauben als Kind vorstellte, von ihrer Bekehrung, vom tragischen Unfall und von den geistlichen Kämpfen, die sie vor und auch nach dem Unfall durchzustehen hatte. Und schließlich von dem Sieg Jesu in ihrem Leben.  Hier geht es zum Download.

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