Christus allein

Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (4): Danny Pletts „Mein Zuhaus“ und unsere Heimat bei Gott

Ich habe meine „Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Orte“ mit der wurzellosen Generation begonnen, die Alice Merton in „No Roots“ beschreibt. Anschließend ist mit Hannah Anderson deutlich geworden, dass uns kein irdischer Ort geben kann, was nur in Gott zu finden ist – und dass es uns gerade diese Wahrheit möglich macht, den uns von Gott zugewiesenen Ort wirklich zu lieben und Verantwortung zu übernehmen. Mit Rod Dreher wurde dann deutlich, dass (familiäre und

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (1): Alice Mertons „No Roots“ und unsere entwurzelte Generation

Wer zurzeit regelmäßig Radio hört (oder hören muss), wird unweigerlich auf Alice Mertons „No Roots“ gestoßen sein (gut, es sei denn, man hört nur WDR5). In diesem musikalisch sehr eingängigen Lied beschreibt die Künstlerin ihre eigene Entwurzelung: Sie zieht von Ort zu Ort, packt immer wieder ihre Sachen und zieht weiter. Obzwar sie durchaus den Wunsch hat, einmal stillzustehen, räumt sie gleich ein, dass das nichts weiter als ein schöner Plan ist. Der Grundton bleibt:

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10 Jahre Voice of Hope

Nachdem bereits der Betanien- und der CLV-Verlag in diesem Jahr Jubiläen begehen konnten, folgt nun Voice of Hope und schließt die Trilogie der Verlagsjubiläen ebenfalls mit einer Rabattaktion als Einstieg in den Lesesommer ab. In der Mitteilung von Verlagsleiter Niko Derksen heißt es: In diesem Jahr preisen wir den Herrn mit großer Dankbarkeit für 10 Jahre gesegneter Missionsarbeit. Im Jahr 2008 wurde das Missionswerk Voice of Hope gegründet, um das Evangelium in Deutschland und auf

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (4): Manfred Siebald – aus dem Alltag für den Alltag

Der durchschnittliche (christliche) Jugendliche konsumiert größtenteils englische Musik. Diese Aussage treffe ich, ohne mir Statistiken angeschaut oder danach recherchiert zu haben; ich glaube, dass meine (Kollektiv)Erfahrung diese Feststellung ausreichend begründet (sollte jemand gegenläufige Zahlen haben, bitte ich um Korrektur). Das ist natürlich kein Problem, wobei ich doch sagen würde, dass man – zumindest grob – schon verstehen sollte, was man hört. Wie dem auch sei – einer der bekanntesten und auch brillantesten deutschen christlichen Liedermacher

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (3): Andrew Petersons „Is He Worthy?“

Ich muss zugeben, dass ich mit der Musik von Andrew Peterson kaum vertraut bin. Allerdings bin ich bei der Gospel Coalition auf einen Artikel gestoßen, in dem Peterson sein neues Lied „Is He Worthy?“ vorstellt. Darin erzählt er die christliche Geschichte des Sündenfalls und der (kommenden) Erlösung in Christus: Peterson erklärt in seinem Artikel außerdem, welche Rolle liturgische Elemente in dem Lied spielen (und in der Gemeinde spielen sollten): I love performing this song at

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (2): Zurück zu den 70ern

Wenn ich über meine „persönliche Musikgeschichte“ nachdenke, darf die Musik des Janz-Teams nicht unerwähnt bleiben. Ich werde meinen Schwestern immer dankbar bleiben, durch die ich das Janz-Quartett und Hildor Janz kennengelernt habe. Mit meiner wachsenden Begeisterung kamen später dann auch die Janz-Team Ambassadors, die Janz-Team Singers, Paul & Diana und Jack Stenekes dazu (und auch einige Lieder der späteren Solokarriere von Paul Janz gefallen mir sehr gut). Auch wenn sich mein Musikgeschmack mit der Zeit

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (1): Keith und Kristyn Gettys „Living Waters“

Es ist schon etwas länger her (und ich erinnere mich hoffentlich korrekt), dass ein Freund von mir auf die Frage, wie man geistliche Wahrheiten ins alltägliche Glaubensleben „hineintransportiert“ bekommt, antwortete: „Worship!“ Damit meinte er keine auf eine „coole“ Atmosphäre ausgerichtete Anbetungsgottesdienste, in denen eine Begegnung mit Gott primär in der Musik und auf der Gefühlsebene angestrebt wird – diese Veranstaltungen sind oft oberflächlich und das kurzlebige Hochgefühl sollte man nicht mit der kraftvollen Wahrheit Gottes

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Interview mit und Jazz-Vorlesung von Bill Edgar

Ron Kubsch hat kürzlich auf ein Interview hingewiesen, das Christian Heritage mit Bill Edgar geführt hat. Davon inspiriert habe ich mir das Interview angeschaut, das Peter Lillback, Präsident des Westminster Theological Seminarys, mit Edgar geführt hat. Lillback spricht mit Edgar über seine Bekehrung und sein Buch Created and Creating: A Biblical Theology of Culture. Wer sich dafür interessiert, sollte einmal reinschauen: Außerdem sollte man sich nicht Edgars Vorlesung über die Geschichte des Jazz entgehen lassen

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„Du kannst die ganze Welt haben, aber gib mir Jesus!“

In letzter Zeit habe ich öfters Fernando Ortegas wirklich schönes Lied „Give Me Jesus“ gehört. Das Musikvideo ist nach der Beerdigung von Ruth Bell Graham, der 2007 verstorbenen Ehefrau des Evangelisten Billy Graham, entstanden: Der Liedtext findet sich hier und drückt einfach nur den Wunsch nach Jesus aus: am Morgen, wenn ich aufstehe; wenn ich allein bin; und schließlich, wenn ich sterbe. Es ist der Refrain des Liedes, der mich zum Nachdenken gebracht hat. Darin

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Gottes Gnade und der Mann in Schwarz

Nachdem der weltbekannte Evangelist Billy Graham letzte Woche Mittwoch im Alter von 99 Jahren verstarb, ist das Internet geradezu explodiert: (Eil-)Meldungen, (persönliche) Nachrufe, Tweets, Sendungen und Diskussionen über die Rolle Grahams in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (und bis in das 21. Jahrhundert hinein) dominierten zumindest die christliche Berichterstattung. Grahams Wirken und seine Person machen eine solche Reaktion nur angemessen. Ich möchte heute allerdings nicht den Tod Grahams würdigen, sondern an den Geburtstag eines

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