Christus allein

Perspektivwechsel

Selbst Christen können furchtbares Leid erleben. Umstände werden dunkel und unerklärlich, Hoffnung wird zu einem Fremdwort. Asaph, der Autor des 73. Psalms konnte im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen. Obwohl er eine tadellose Beziehung zu Gott vorweisen konnte, ging es ihm deutlich schlechter als den Menschen, die Gott und seine Maßstäbe mit Füßen traten. Die Wende in seinem Leben beschreibt Asaph mit dem „Gang in Gottes Heiligtum“ (V. 17). Sicher beschreibt er

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Schwäche zeigen

Abwärtsspiralen sind selten schon zu Beginn als solche zu erkennen. Angefangen mit leisen Zweifeln, kleinen Sünden, oder unauffälligen Gedanken können sie sich aber im Laufe der Jahre zu gewaltigen Lebensstürmen entwickeln. Die Sünde, die den Alltag beherrscht; der Zweifel an Gott, der einen fast wahnsinnig werden lassen könnte; die Krankheit, die jeden Lebensmut geraubt hat. Als Christ ist man von diesen Problemen natürlich ausgenommen. Als Christ bekommt man die rosarote Brille gleich mitgeliefert, denn man

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Depressionen sind eine körperliche Erkrankung

Aus Furcht vor einer materialistischen Sichtweise, die die geistliche Wirklichkeit ausblendet, sind Christen manchmal geneigt, eine Depression als rein (der seltenere Fall) oder primär (der häufigere Fall) geistliches Problem zu verstehen. Dabei begeht man denselben Fehler, nur in einer anderen Spielart: Man blendet einen Teil der Wirklichkeit aus. Ich habe mich in meinem Nachdenken über diese Frage auch schon dabei ertappt, die Balance zwischen Körper und Geist nicht aufrecht zu erhalten. Core Christianity hat ein

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