Christus allein

MEHR oder weniger? Eindrücke von der MEHR-Konferenz 2020

Im Folgenden veröffentlichen wir einen persönlichen Bericht über die MEHR-Konferenz, die vor einigen Tagen stattgefunden hat. Unser Ziel ist es nicht, unnötige Gräben aufzureißen und Streit zu schüren, der allein um des Streitens willen geführt wird. Letztlich muss sich natürlich jede Bewegung an der Schrift messen lassen. Die folgenden Eindrücke sollen im besten Fall die Haltung festigen, das Wort Gottes ernst zu nehmen. Wie schnell ist unser Urteil nämlich von Kampfeslust oder persönlichen Sympathien anstatt

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Dass die eigenen Gefühle nichts sind

Ein guter Gedanke aus der heutigen Predigt: Wenn morgens der Wecker klingelt und man zur Arbeit muss, wäre es fatal auf das zu hören, was die Gefühle einem sagen. Wer springt morgens aus dem Bett und fährt vor Freude übersprudelnd zur Arbeit? Die meisten würden lieber weiterschlafen. Unsere Gefühle haben in diesem Fall nichts zu sagen; wenn wir ihnen folgen würden, würden wir unseren Job riskieren. Viele empören sich jedoch wenn Gott etwas verlangt, was

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Glaube an das Wort

Durch gewisse Ereignisse ins Nachdenken gekommen, beschäftigt mich in letzter Zeit immer wieder die Frage, warum manche Menschen durch den Kampf des Glaubens in Krisen geraten, aus denen sie selbst nicht mehr herauskommen und am Glauben verzweifeln. Ohne ein pauschales Urteil fällen zu können und zu wollen, findet sich für mich oftmals darin bestätigt, dass sie in gewissem Sinne Opfer ihres Theologieverständnisses, ihrer Sicht von Gott werden. Das beinhaltet meistens ein diffuses Verständnis vom Wirken

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Der Gefühlschrist (2) – Sind Gefühle grundsätzlich zu verwerfen?

In einem vorherigen Beitrag habe ich R. C. Sproul zitiert, der die Gefahren eines gefühlsbetonten Christen aufzeigt. Jetzt stellt sich ja die Frage, ob Gefühle überhaupt keine Rolle spielen. John Piper macht in seiner Aussage deutlich, welche Position Gefühle im Glauben einnehmen sollten bzw. dürfen: Wahre Anbetung hat stets zwei Elemente: Gott sehen und ihn genießen. Diese zwei Dinge kann man nicht trennen. Um ihn zu genießen, muss man ihn sehen. Und wenn man ihn

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Der Gefühlschrist

In einem der letzten Beiträge ging es um den Stellenwert von persönlichen geistlichen Erfahrungen. Eine der potenziellen Gefahren bei zu starker Betonung von Erfahrungen benennt R. C. Sproul: Was ist ein Gefühlschrist? Er ist jemand, der sich von seinen Gefühlen leiten lässt, anstatt vom Verstehen des Wortes Gottes. Der Gefühlschrist ist nur dann zum Gottesdienst, Gebet oder Bibelstudium zu bewegen, wenn er sich danach fühlt. Sein geistliches Leben ist nie stärker, als seine momentanen Gefühle.

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