Christus allein

Wir machen unseren Doktor in den vergänglichen Dingen und bleiben Laien im Bedeutsamen

Vor ein paar Tagen hatten meine Frau und ich eine interessante und äußerst angenehme Begegnung mit einem Ehepaar, welches sich nach eigenen Angaben zu den Anthroposophen zählt. Wir führten angeregte Gespräche und stellten neben einigen sehr unterschiedlichen Überzeugungen auch ein paar übereinstimmende fest. So waren wir uns zum Beispiel darin einig, dass das Leben auf der Erde zeitlich begrenzt ist, mit dem Tod nicht alles vorbei ist und dass das Leben auf der Erde Auswirkungen

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Heiligung ist eine Seite der Errettung

Wahre Erlösung bringt den Wunsch mit sich, heilig gemacht zu werden. Wenn Gott uns durch Christus rettet, rettet er uns nicht nur von der Strafe der Sünde, sondern auch von ihrer Herrschaft. Bischof Ryle bemerkte: „Ich bezweifle in der Tat, ob wir irgendeine Berechtigung haben, zu sagen, ein Mensch kann wohl bekehrt sein, ohne auch für Gott geheiligt zu sein. In der Heiligung wachsen kann er zweifellos und wird er auch so, wie er in

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Zitat: Das Evangelium ist der Schlüssel

Das Kreuz ist der Höhepunkt der biblischen Geschichte – und es ist der wahre Höhepunkt in der Lebensgeschichte jedes Einzelnen von uns. Die Wahrheit des Evangeliums muss unser Leben ebenso sehr durchdringen wie die Briefe von Paulus und die ganze Heilige Schrift. […] Sie müssen die Wahrheit neu entdecken. Der Schlüssel zur Freude, Wachstum und Leidenschaft versteckt sich nicht vor Ihnen. Er ist direkt vor Ihren Augen. Es ist das Evangelium. aus: C.J. Mahaney, Leben

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C.S. Lewis über den Nutzen vorgefertigter Gebete

C.S. Lewis erklärt in seinem Buch Letters to Malcolm seinem fiktionalen Freund den Nutzen vorgefertigter Gebete: First, it keeps me in touch with „sound doctrine“. Left to oneself, one could easily slide away from „the faith once given“ into a phantom called „my religion“. Secondly, it reminds me „what things I ought to ask“ (perhaps especially when I am praying for other people). The crisis of the present moment, like the nearest telegraph-post, will always

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Johannes Busch in einem Brief aus den Kriegswirren Russlands (1942)

Ich möchte dir keine Angst machen. Sonst schreibe ich ja nie davon. Aber es ist mir heute Abend solch ein Bedürfnis, es dir und den Kindern noch einmal zu sagen: Dass uns der Heiland mit Gott versöhnt und uns seinen Frieden gebracht hat, ist so unbeschreiblich groß und schön, dass alles andere, wirklich alles andere seine Schrecken verliert. Wir dürfen nun ganz fröhlich allen Möglichkeiten ins Auge sehen, auch denen, die uns so bitter scheinen.

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Wenn Lehre zum Götzen wird

Wann immer wir Dinge, die nur Gott uns geben kann, von einer anderen Stelle erwarten, haben wir es mit einem Götzen zu tun. Innerhalb religiöser Gemeinschaften können bestimmte Lehren einen solchen Absolutheitsanspruch erheben, dass sie zu falschen Göttern werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Menschen sich mehr auf ihre Glaubenslehren verlassen, wenn es um ihre Errettung geht, als auf Gott selbst und seine Gnade. Das ist zwar nur ein kleiner, aber feiner Unterschied.

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Bevor du „content“ über WhatsApp losschickst…

… oder auch über Facebook, Twitter, Instagram und wie sie alle heißen mögen – Folgende Fragen können eine Hilfe sein: Wird es letztendlich Gott verherrlichen oder mich? Wird es gesunde Zuneigung zu Christus wecken oder dämpfen? Wird es lediglich dokumentieren, dass ich etwas weiß, was andere nicht wissen? Wird es mich verfälscht darstellen oder authentisch? Wird es potentiell den Neid anderer hervorrufen? Wird es Einheit fördern oder unnötige Spaltung schüren? Wird es aufbauen oder niederreißen?

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Die Kaiserin aller Fakultäten und Künste

Martin Luther in seinen bereits erwähnten Tischreden: Laßt uns die Bibel nur nicht verlieren, sondern sie mit Fleiß in Gottes Furcht und Anrufung lesen und predigen. Wenn sie bleibt, blüht und recht getrieben wird, so steht alles wohl und geht glücklich vonstatten. Denn sie ist das Haupt und die Kaiserin unter allen Fakultäten und Künsten. Wenn sie, die Theologie, am Boden liegt, so würde ich nach nichts fragen.

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Die Kraft der Lüge

Die Macht einer Lüge besteht nicht darin, dass diese an sich glaubwürdig klingt, sondern darin, dass sie attraktiv ist. Die entscheidende moralische Frage lautet nicht, ob die Menschen einer Lüge glauben, sondern ob sie ihr folgen! Der Vater der Lüge machte im Garten Eden die Erfahrung: Selbst eine Lüge, die praktisch Unmögliches verspricht („an dem Tag, da ihr davon esst, …[werdet] ihr sein … wie Gott“; 1Mo 3,5), wird erfolgreich verführen, wenn sie nur faszinierend

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