Kommentare

  • From Maria on Sind Romane Zeitverschwendung?

    Ich bedanke mich sehr für diesen Beitrag. Ich bin nämlich dabei, einen Roman zu schreiben. Bisher habe ich Geschenkbücher und kleinere Geschichtenbücher veröffentlicht. Mein Roman beschreibt das Leben einer jungen Frau, welche einen Mann heiratet, der zur Untreue neigt und später auch pornosüchtig wird. Dadurch kommt es in der Familie zu großen Problemen, ja zu einer Tragödie ungeahnten Ausmaßes. Ich dachte immer, so etwas darf ich nicht schreiben. Könnte ja sein, dass sich jemand angegriffen fühlt oder dass dies nicht im Sinne Gottes ist. Aber jetzt bin ich mutiger geworden. Ich denke, mein – noch nicht fertiger – Roman könnte ja auch eine Warnung an junge Frauen sein, sich mit Männern einzulassen, welche ihre Gier bzw. Sucht nach Sex an die erste Stelle in ihrem Leben stellen und dadurch eine Familie ins Unglück stürzen. Das Hauptthema der Erzählung ist der Verstoß gegen das 6. Gebot und dessen dramatische Folgen. Durch das Lesen dieses Artikels auf dieser Website bin ich sehr ermutigt worden: erstens, selbst Romane lesen zu dürfen und zweitens, mich an einen eigenen Roman heranzuwagen, ohne Schuldgefühle zu haben. Mit lieben Grüßen Maria
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    2020/07/22 at 3:13 pm
  • From Johann Koop on Die Notwendigkeit der Himmelfahrt

    Waldemar danke für den Artikel zur Himmelfahrt, ich glaube auch dass die Theologische Seite der Himmelfahrt in vielen Predigten zu kurz kommt!
    Mir fehlt allerdings dass logische Verständnis zu der Zeile: „ Als Prophet baut Jesus die Kirche und ihr Zeugnis auf“ kannst du dazu etwas präziser paar Worte schreiben?
    Gruß Johann

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    2020/05/23 at 11:27 pm
    • From Waldemar on Die Notwendigkeit der Himmelfahrt

      Danke für deinen Kommentar, Johann! Wir sollten die Menschwerdung und Himmelfahrt nicht so sehr als Gegensätze verstehen (Jesus kommt zur Welt und verlässt die Welt; er erniedrigt sich und ist nun erhöht), sondern als zusammenhängend. Er übte diese drei Ämter bereits auf der Erde aus. Die Himmelfahrt ist der krönende Beweis, dass Jesus tatsächlich der Christus ist. Dort führt er nun weiter aus, was er bereits auf der Erde getan hatte. Vom Himmel übt er nun seine drei Ämter aber allgegenwärtig aus. Als Prophet z.B. ist er es, der uns das Wort Gottes durch seinen Geist aufschließt, wenn es gelesen und verkündigt wird (Vgl. Röm 10,17; 1Kor 2,14).

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      2020/05/24 at 11:48 am
  • From Jakob Haddick on Menno Simons zu Ehe, Scheidung und Wiederheirat

    Wie das bei Mennoniten heute gehandhabt wird, weiß ich nicht, aber im Grunde ist die Regelung für Scheidung und Wiederheirat ja die klassisch erasmische Sichtweise, die dann auch von den Reformatoren vertreten wurde und seitdem die Mehrheitssicht im evangelikalen Raum widerspiegelt. Interessant finde ich die Bemerkung unter Art. 4: „Wenn dieser [der Ungläubige] es dann bereut, in Sünde gefallen zu sein.“ Das wäre ein interessantes Thema: Kann ein Ungläubiger in Sünde fallen? Wie ist das gemeint?

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    2020/05/08 at 12:07 pm
  • From Sergej Pauli on Menno Simons zu Ehe, Scheidung und Wiederheirat

    Vielen Dank für diese Zusammenstellung. Klingt für mich nach einem sehr vernünftigen Verständnis. Zwar denke ich, dass der Punkt mit „nach dem Rat der Ältesten“ gerne missbräuchlich enden kann, benötigen Leute, die Opfer von Ehebruch oder Gewalt werden, Weisheit in eine Scheidung nicht durch Verbitterung und Hass zu tretten. Hier kann eine Begleitung durch die Gemeinde notwendig und extrem hilfreich sein. Letzlich endete dieser Punkt aber in mennonitischen Kreisen so, dass man gar keine Scheidung zuließ und keinerlei Wiederheirat duldete. Es könnte hilfreich sein, zu recherchieren, wie sich M.Simons Kirchenordnung und Ältestenamt vorstellte. Wenn hier auch ein anderes Verständnis vorliegt, entwickelt sich natürlich schnell eine multiplizierende Wirkung

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    2020/05/08 at 6:58 am
    • From Andy on Menno Simons zu Ehe, Scheidung und Wiederheirat

      Lieber Sergej,
      danke für deinen Kommentar. Zumindest in Bezug auf einige Älteste, wie z. B. Obbe Philips und sich, sah Simons das Ältestenamt als Amt mit übergemeindlicher Autorität an. Mag sein, dass diese „bischöfliche“ Funktion aber nur einigen wenigen Ältesten zuerkannt wurde. In diesem Artikel habe ich ein wenig zu Mennos Perspektive geschrieben: https://christusallein.com/2019/12/17/menno-simons-ueber-die-prediger-bzw-aeltesten/
      In Bezug zur Kirchenordnung, vermute ich, dass sich vieles an Struktur einfach so „ergeben“ hat, da die Mennoniten zu der Zeit eine verfolgte Minderheit und Untergrundgemeinde waren.
      Schönen Gruß
      Andy

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      2020/05/10 at 10:45 pm
  • From Sergej Pauli on David Powlison: Neuanfang

    Großartiges Buch und ein gutes Review! Du bist mir einige Tage zuvorgekommen 🙂

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    2020/05/04 at 9:33 am
  • From Waldemar on Bishop Barron zu den Kirchenvätern

    Ich stimme zu, dass wir die Kirchenväter nicht vernachlässigen sollten. Aber das Argument, dass man „kein richtiger Theologe sein [kann], ohne diejenigen gelesen zu haben, die die Grundlagen für die christliche Theologie gelegt haben“, klingt für mich, naja, ziemlich katholisch. Die Grundlage, und das bekenne ich als überzeugter Protestant frei, wurde durch die Autoren der Heiligen Schrift gelegt. Was, wie gesagt, nicht heißt, dass man die Kirchenväter leichtfertig weglassen sollte (was wir gewöhnlich tun).

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    2020/04/24 at 7:08 pm
  • From Sergej Pauli on Die Auferstehung Christi als "Eukatastrophe": Freude und Hoffnung "hinter den Mauern der Welt"

    danke für den hinweis auf das Video und auch den Essay, ihr habt immer wieder überraschende Artikel

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    2020/04/13 at 10:16 am
  • From Viktor on Wie treffe ich gute Entscheidungen?

    Hallo Dreiviertel11, das Zitat wird natürlich dem gesamten Buch nicht gerecht. Robinson geht in seinem Buch wirklich gut auf alle möglichen Fragen rund um das Thema ein.
    Ich finde, dass Ihre Fragen schwierig pauschal zu beantworten sind.
    Es geht mir hier primär nicht darum, ob es eine bessere Entscheidung gibt oder nicht. Ich wollte auf die Freiheit und damit verbundene Verantwortung hinweisen, das Thema sollte uns aktiv machen und nicht passiv. Mir scheint 1Kor. 7 ein gutes Beispiel zu sein, wo man den Sachverhalt, wie er von Robertson oben beschrieben wird, in einem konkreten Fall veranschaulicht sieht. Paulus spricht über die Witwen und erklärt, dass sie frei sind, um zu heiraten, wen sie wollen. Nur im Herrn muss es geschehen. Wir haben also auf der einen Seite den Rahmen („im Herrn“) und auf der anderen Seite die Freiheit („zu heiraten, wen sie will“).
    Ich empfehle Ihnen das Buch von Robertson wärmstens zur Lektüre.
    Leider ist das Buch selten günstig zu bekommen (vgl. https://www.booklooker.de/Bücher/Angebote/titel=Der+Wille+Gottes+und+die+Freiheit+unserer+Entscheidungen).
    Liebe Grüße
    Viktor

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    2020/04/06 at 8:58 pm
  • From Helmut on Antoine Bradford: Even in the Dark

    Erinnert vom Aufbau ein wenig an den „Lobgesang“ von Mendelssohn.

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    2020/03/30 at 7:17 pm
  • From Dreiviertel11 on Wie treffe ich gute Entscheidungen?

    Haddon Robinson schreibt davon, gute Entscheidungen zu treffen. Aber was ist – wenn beides innerhalb von Gottes „Rahmen“ liegt – die bessere Entscheidung? Gibt es diese nicht? Oder wird mir dies Gott nicht sagen, wenn ich Ihn darum bitte?

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    2020/03/27 at 10:47 pm
  • From Benny on Wie erkenne ich den Willen Gottes?

    Hi Viktor!

    Danke für den Artikel. Ich stimme dir inhaltlich voll zu. Wir müssen die biblischen Texte in ihrem unmittelbaren und gesamtbiblischen Kontext verstehen, bevor wir sie einfach auf uns anwenden, um „Gottes Willen zu erkennen“.

    Allerdings sehe ich dabei ein bisschen die Gefahr, dass wir uns mehr auf den Buchstaben (die hundertprozentig korrekte Auslegung) fokussieren, statt auf GOTT und auf unseren Nächsten.
    Fakt ist, dass Gott Menschen segnet, ermutigt und führt, obwohl sie Bibelverse falsch verstehen, aus dem Zusammenhang reißen und sie „unerlaubter Weise“ auf sich anwenden.

    Wenn wir uns nicht mehr für unseren Bruder freuen können, nur weil er einen Vers falsch verstanden oder angewandt hat, ist das nicht glaub ich nicht mehr gesund.

    Das heißt natürlich NICHT, dass das den falschen Umgang mit der Schrift rechtfertigt oder gutheißt (das will ich auf keinen Fall sagen!). Aber es heißt, dass GOTT vor allem an unserem Herzen interessiert ist und richtiges Wissen an sich uns erstmal nichts bringt.

    Ehrlich gesagt glaube ich, dass Gott manchmal „gnädiger“ ist als wir. Er sieht unser Herz und unsere Motive und ich bin überzeugt, dass wenn jemand unwissend aber im Vertrauen Schritte geht, (vielleicht auch der junge Mann den du erwähnst) Gott trotzdem segnen und sich verherrlichen kann. Weil sein Wort in sich Kraft hat und weil GOTT unser Herz sieht.

    Was ich eigentlich sagen will: JA, wir sollten beim Suchen nach Gottes Willen um die eigentliche Bedeutung der Schrift ringen, wie du es oben gut beschrieben hast.
    Aber wir sollten AUCH ein weites und gnädiges Herz behalten, dass auf Liebe zu Gott und zum Nächsten ausgerichtet ist.

    Stimmst du mir zu Bruder?

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    2020/03/26 at 10:18 am
    • From 3vorelf on Wie erkenne ich den Willen Gottes?

      Amen, Benny. Das spricht mir aus dem Herzen.

      Ich möchte an dieser Stelle auch noch anmerken, dass es in meinem Leben in 90% der Fälle so war, dass Gott durch die Verse, die Er mir schenkte, mir NICHT mein Gefühl, mein Plan oder meinen Willen bestätigte. Dies war nicht immer leicht – aber im Nachhinein immer Segen.

      Seid gesegnet, meine Brüder.

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      2020/03/27 at 10:58 pm
      • From Viktor on Wie erkenne ich den Willen Gottes?

        Hallo 3vorelf, danke für Ihre persönliche Anmerkung. Wenn ich einmal zurückfragen darf: wie schenkte Gott Ihnen die Verse? Ist nicht die ganze Bibel „Gottes Geschenk“ für uns? Man könnte doch in einer Entscheidung für jede Option Verse finden, die dafür und auch dagegen sprechen?! Woher weiß ich aber nun, dass gerade ein bestimmter Vers mir den Weg weist? Muss ich mich nicht auch da für einen Bibelvers entscheiden und verschiebt sich das Problem damit nicht nur: von der zu treffenden Lebens-Entscheidung zu der Entscheidung, welcher Bibelvers jetzt für mich dran ist?
        Liebe Grüße
        Viktor

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        2020/04/06 at 9:01 pm
  • From I.H. on Die Bibel: an uns adressiert oder für uns geschrieben?

    Hallo Viktor!
    Danke für den anregenden Beitrag. Die beschriebene Situation erinnert mich an eine Gesprächsrunde auf dem letzten Frauenkreis- Treffen. Es ging um die „perfekte“ Frau in Sprüche 31. Allen war von vornherein klar, dass es sich hier um ein unerreichbares Ideal handeln muss. Schnell machten sich dann Äußerungen breit wie „Das war damals, Frauen haben heute eine andere Rolle“ und „Der Mann hat ja schließlich auch Verantwortungen“ usw… Z.T. wurden auch etwas kontroverse Meinungen diskutiert. Mir kam es ein wenig so vor, als hätten wir den Text so ausgelegt, wie es uns in unserer „Frustration“ am besten erschien.
    Wie sollten wir stattdessen an diesen Text herangehen? Was galt für damals? Wie wenden wir das heute in einem veränderten Geschlechterrollen- Kontext bibeltreu an?
    Vielen Dank!

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    2020/03/23 at 8:43 pm
    • From Viktor on Die Bibel: an uns adressiert oder für uns geschrieben?

      Hallo I.H.!

      Es freut mich, dass du den Artikel gelesen hast und einen Kommentar dazu geschrieben hast.

      Deine Fragen sind wahrscheinlich nicht mit einem Kommentar zufriedenstellend zu beantworten. Festhalten möchte ich allerdings kurz, dass es eine Schöpfungsordnung gibt, die auch heute unverändert gilt – der Mann leitet seine Frau und sie folgt ihm (oder um biblische Begriffe zu verwenden: der Mann ist das Haupt der Frau und die Frau soll sich ihm unterordnen, vgl. Eph. 5, 22ff). Natürlich gibt es in diesem Rahmen aber auch Aspekte, die eher kultureller Art sind, die sich ändern können. Ich gehe aber davon aus, dass du dem auch zustimmst.

      Wenn es um Sprüche 31 geht, ist der biblische Kontext wichtig. Wir sollten uns den Sprüchen aus der Perspektive des Evangeliums her nähern. Wir können aus unserer Kraft heraus niermals an diesen Maßstab heranreichen, aber Gott wirkt in uns Stück für Stück eine Veränderung, die uns diesem Vorbild ähnlicher macht. Hier wird das gut dargestellt:

      https://www.evangelium21.net/media/924/wer-findet-so-eine-frau

      Ich hoffe, meine Antwort hilft dir ein Stück weiter.

      Viele Grüße

      Viktor

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      2020/03/31 at 9:30 pm
  • From Eduard on In das Leben und Denken eines Theologen eintauchen

    Ich würde noch Donald A. Carson in die Liste mit aufnehmen :-).

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    2020/02/28 at 10:31 pm
  • From Sergej Pauli on "Herr, erhalte mein Gedächtnis frisch!"

    es fehlt hier ein like, button, damit ich den Artikel liken kann, danke dafür! 🙂

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    2020/01/30 at 10:44 am
  • From Andy on Depressionen sind eine körperliche Erkrankung

    Nun habe ich diesen Artikel mehrmals durchgelesen und beschäftige mich auch sonst intensiv mit den Themen der psychischen/psychosomatischen Erkrankungen. Habe mir vor einigen Tagen einen Vortrag von A.E. Wilder Smith dazu angehört. Der Vortrag ist zwar schon etwas älter aber es ist das beste was ich bisher gelesen/gehört habe!

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    2020/01/25 at 3:10 pm
  • From Vlad on MEHR oder weniger? Eindrücke von der MEHR-Konferenz 2020

    Dankeschön

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    2020/01/17 at 7:26 pm
  • From Galenus on John Neufeld: „Mit einem Esel und einem Ochsen pflügen: Wie es ist, ein reformierter Täufer zu sein“

    Vielen Dank. Großartiger Artikel, in dem ich mich komplett wiederfinde. Es braucht mehr reformierte Täufer 🙂

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    2020/01/04 at 9:09 pm
  • From Sergej Pauli on John Neufeld: „Mit einem Esel und einem Ochsen pflügen: Wie es ist, ein reformierter Täufer zu sein“

    Spitze, fein gemacht!

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    2020/01/03 at 8:43 pm
  • From David Ballau on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

    Hallo Sergej,

    wenn du die Wahl hättest zwischen einer traditionellen russlanddeutschen Gemeinde und einer internationalen Gemeinde, die der Linie der Kirchenväter, der Reformatoren und der Gläubigen aller Zeiten folgt. Welche würdest du wählen?

    Ich bin in einer traditionellen russlanddeutschen Gemeinde aufgewachsen und liebe meine Kultur und ich stand vor dieser Wahl.

    Liebe Grüße
    David Ballau

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    2019/12/13 at 11:30 pm
    • From Sergej Pauli on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

      Hallo David, danke für deinen Kommentar. Klingt eigentlich eindeutig, nicht? Nur, eine Option einer solchen Wahl bestand für mich (zumindest noch) nicht. Was nicht heißt, dass man bei all (auch oben geschilderter) Frustration den Weg mit Freude geht oder auf jeden Fall gehen sollte, den Gott uns gehen lässt.
      Wie hast du dich entschieden und was waren deine ausschlaggebenden Kriterien für dich?
      Gruß

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      2019/12/14 at 9:43 am
      • From David Ballau on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

        Die Verkündigung und der Moralismus wurden immer unerträglicher für mich und ich bin dem Herrn dankbar, dass er mein Gebet erhört hat und mich auf natürlichem Weg durch Umzug dort hinausgeführt hat.
        Erst danach erkannte ich die Lehren der Gnade und der Vorsehung Gottes und darüber kann ich nicht mehr schweigen, weshalb es nun keinen Weg mehr zurück gibt.
        Auf meinem neuen Weg war meine traditionelle religiöse Prägung oft eine Hemmung, mich für Christen anderer Kulturen zu öffnen und ich vermute ähnliche Hemmschwellen bei dir.
        Aber der Herr hat Mittel und Wege uns zu Dingen zu bewegen, die wir von uns aus nie tun würden (=

        Viel Gnade und Frieden.

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        2019/12/14 at 3:18 pm
        • From Sergej Pauli on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

          Danke für deine Offenheit David,
          ich habe natürlich etwas andere Erfahrungen allein dadurch gemacht, dass ich nicht aus einem christlichen Haus komme. Ich habe teilweise Woche für Woche, und das über Jahre hinweg jeden Sonntag mittag bei Christen verbracht, die mich aufnahmen und wohl auf das Evangelium wiesen, das wäre töricht, dafür rückblickend nicht dankbar zu sein.
          Ich bin auch noch nicht ganz so optimistisch über die Entwicklung reformierter Gemeinden in D. Ich glaube sie sind im allgemeinen einfach noch zu jung, als das man ein Urteil zu fällen vermag (obwohl man das beste hofft…) Zudem sehe ich auch in diesen einige Probleme. z.B. dass schon vor allem eine junge, eher intelligente männliche Klientel erreicht wird, oder?

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          2019/12/15 at 12:55 pm
          • From David Ballau on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

            Ich hoffe mein Kommentar ist noch relevant nach nun fast einem Monat.

            Meine ersten Begegnungen mit reformierten Christen haben mich auch sehr befremdet, denn ich kannte nur die tiefsinnigen Predigten von Reformierten wie z. B. Charles Spurgeon und Paul Washer.
            Mit der Zeit wurde mir dann klar, dass viele aus einem ganz anderen Hintergrund kommen, einen anderen Zugang zum reformierten Verständnis hatten und auch noch im Werden sind. Dass es vor allem Männer um die 30 sind wundert mich nicht, denn das ist ein typisches Alter, in dem Gott beruft. Und ich habe einige solcher jungen Männer kennen gelernt, die verzweifelt nach einer Gemeinde im Sinne der Kirchenväter und der Reformatoren gesucht haben und gerade deshalb finde ich es nicht gut, dass so viele reformierte Christen Kompromisse eingehen und in ihren arminianischen Gemeinden bleiben.
            Ich teile die Hoffnungstheologie der Puritaner, weshalb ich sehr optimistisch bin, was das Reich Gottes angeht und ich freue mich sehr, wenn ich sehe, wie die Erkenntnis sich gerade bei jungen Christen mehrt und wir dem näher kommen, dass die Erde voll wird von der Erkenntnis des Herrn.
            LG David

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            2020/01/11 at 12:54 am
  • From Melanie on Depressionen sind eine körperliche Erkrankung

    Das ist leider tatsächlich eine Tatsache, über die in bibeltreuen Gemeinden mehr aufgeklärt werden sollte. Das Gehirn kann ebenso erkranken wie Niere, Leber oder Herz. In den letzten Jahren sind einige Bücher über dieses Thema auf den Markt gekommen. Vor allem falsche Ernährung und Umweltgifte tragen dazu bei, dass Depressionen entstehen können. Auch der Zustand des Darms spielt eine sehr große Rolle. Ebenso kann ein Magnesiummangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion zu Depressionen führen.

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    2019/12/13 at 1:50 pm
  • From KD on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

    Hallo Sergej,

    kannst du mal näher erläutern, was du mit „Leugnung, dass das Christentum eine historische Religion ist“ meinst?

    KD

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    2019/12/10 at 4:54 pm
    • From Sergej Pauli on "Gottesdienst ist für uns definitiv mehr als eine Stunde am Sonntag" - Interview mit Sergej Pauli über russlanddeutsche Eigenheiten

      Hallo KD,
      danke für deinen Kommentar! In der Tat klingt es in dieser Kürze irreführend. Gemeint ist etwas, was Carl Trueman an unterschiedlichen Stellen bespricht, z.B. hier: https://biblicalstudies.org.uk/article_past_trueman.html oder in seinem Buch „the wages of spin“…Das Christentum besitzt nun mal eine historische Dimension, auch was die Entwicklung und die Diskussion besitzt (ob man nun an die großen Credos denkt oder an die Reaktion auf neue gesellschaftliche Herausforderungen). Ich denke die historische Dimension ist eigentlich sogar was positives, weil Sie zeigt wie Gott durch seinen Heiligen Geist sein Volk in unterschiedlichsten Situationen führt und sogar bewahrt. Jedoch sehe ich in der populären Verkündigung eigentlich im vollständigen Evangelikalismus, dass man sich selber als eine Art „zweite und letzte Generation“ sieht: – zweite, weil man meint, dass man „bibeltreuer“ sei, als alle Generationen zwischen uns und den Aposteln, und als „letzte“, weil man nach sich nur die Sintflut…pardon Entrückung erwartet. Entsprechend spielt z.B. das Apostolikum und die anderen historischen Bekenntnisse nicht nur keine Rolle, sie sind weitestgehend unbekannt. Interessanterweiße (was Trueman im oben genannten Artikel gut erläutert) spiegelt das aber nicht „besondere Bibeltreue“, sondern ganz typisch die postmoderne Anti-Historizität wieder.
      Ich hoffe etwas Licht in die Frage gebracht zu haben.

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      2019/12/11 at 3:27 pm
  • From Matthias on Buchempfehlung: Glauben wozu? Religion im Zeitalter der Skepsis

    Ein Teil der Lücke ist bestimmt schon vorher durch C.S. Lewis mit dem Buch „Wunder“ geschlossen worden.

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    2019/11/25 at 12:19 pm
  • From Jsc on Sind Romane Zeitverschwendung?

    Trifft diese Argumentation auch auf Serien oder Filme zu? Wenn nein, warum nicht?
    Wie sieht es mit Hörspielen oder Hörbüchern aus?

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    2019/11/11 at 5:25 pm
    • From Harry on Sind Romane Zeitverschwendung?

      Grundsätzlich: ja, ich würde sagen, dass diese Argumentation allgemein auf „Kultur“ zutrifft (was ja Serien, Filme, Hörbücher und Hörspiele einschließt).

      Allerdings würde ich auch sagen, dass man die einzelnen Medien nicht gleichstellen sollte: ein Buch funktioniert anders als ein Film (vielleicht bist du mit dem Konzept „the medium is the message“ vertraut?) und wenn man sich für eins entscheiden müsste, dann muss das Buch gewinnen – allein schon darum, weil Gott uns ein Buch und nicht einen Film gegeben hat.

      Was jetzt im Umkehrschluss gar nicht heißen soll, dass Filme von ihrem Wesen her moralisch schlecht sind. Trotzdem würde ich den Filmkonsumenten, der sich den Büchern verweigert, ermutigen, sich gerade diesen zuzuwenden 😉

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      2019/11/11 at 8:58 pm
      • From Jsc on Sind Romane Zeitverschwendung?

        Sehe ich ähnlich, nur das mit dem „Gott hinterlässt uns ein Buch“ finde ich eher als Verzerrung 😇
        Früher hätte man vermutlich gesagt, dass Gott uns eine Schriftrolle oder ein Pergament hinterlassen hat. Ein paar Jahrzehnte in der Zukunft werden die Menschen vermutlich sagen, dass Gott uns schließlich ein E-Book hinterlassen hat 😁

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        2019/11/12 at 6:48 am
  • From Sergej Pauli on Was ich an Dostojewski und Tolstoi schätze

    Super Artikel! Als Fan russischer Dichtung, noch mein Senf.
    Ich empfand Tschechovs Existentialismus oftmals ebenfalls als herausfordernd.
    Sehr berührend ist Mumu von Turgenew (https://de.wikipedia.org/wiki/Mumu_(Turgenew)), sicherlich auch für Teens spannend.
    Interessant fand ich auch Leskow, weil er an vielen Stellen über die Starowery geschrieben hat, und auch so Art orthodoxe Heiligenbilder. Ich frage mich ob er sich aus Selbstschutz oder aus Unwissenheit oftmals eher wage ausdrückte.
    Mein Favorit bleibt aber „Fürst Serebrenny“. von A.K. Tolstoi (https://de.wikipedia.org/wiki/Alexei_Konstantinowitsch_Tolstoi). extrem spannend wie ein Fürst darum kämpft ein echter Mensch unter einem tyrannischen König zu bleiben. Das Bild wird dadurch überzeugend, weil gleichzeitig mit Boris Godunow ein deutlich pragmatischeres Gegenkonzept entwickelt wird. Ein sehr sehr herausforderndes Werk

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    2019/11/09 at 5:54 pm
  • From Max Mustermann on Geistliche Armut

    Und wieso heisst es jetzt geistig arm, wenn man weiss, das man geistig arm ist? Es sollte doch geistig arm heissen, wenn man nicht weiss, dass man geistig arm ist

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    2019/10/25 at 4:06 pm
    • From Waldemar on Geistliche Armut

      Es heißt nicht geistig, sondern geistlich arm, das macht einen großen Unterschied.

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      2019/10/27 at 5:04 pm
  • From Anonym7 on Empfängnisverhütung und Familienplanung

    Waldemar schreibt: „Das ist der springende Punkt: Das Leben entsteht erst, wenn das Spermium des Mannes die Eizelle der Frau befruchtet. Solange das verhindert wird, kann man nicht von Mord sprechen. Deshalb sind auch solche Methoden der Empfängnisverhütung moralisch rechtfertigt, die die Empfängnis verhindern und somit kein neues Leben zerstören, z.B. ein Kondom und viele „Pillen“. Im Gegensatz dazu ist die„Pille danach“, die bereits entstandenes Leben zerstört, für Christen nicht vertretbar“

    Die Aussage, dass „viele Pillen“ keine abtreibende Wirkung haben, ist nicht korrekt. Sämtliche hormonellen Anti-Baby-Pillen verhindern auch das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter, da es trotz Pille immer wieder zu Befruchtungen kommen kann (und kommt). Es gibt keine einzige Anti-Baby-Pille ohne diese Hormonwirkung (sonst wäre diese Verhütungsmethode nicht so erfolgreich). Mit dem obigen Artikel wird also letztendlich durch die Hintertür Abtreibung und Mord im großen Stil legalisiert. Schlecht recherchiert oder bewusst….?

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    2019/10/11 at 8:52 am
    • From Waldemar on Empfängnisverhütung und Familienplanung

      Hallo Anonym 7,

      ich verweise gerne noch einmal auf meine Antwort an Georg vom 04.12.18.

      Herzlichen Gruß, Waldemar

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      2019/10/12 at 4:42 pm
  • From Ranata Romanowski on Bedeutende Jahreszahlen russland-mennonitischer Geschichte | 1536

    Hallo, mit großem Interesse habe ich diese Zeilen gelesen. Ich interessiere mich sehr für dieses Thema, denn ich sammle alle Informationen zu diesem Thema. Denn, dieses Jahr feiert mein Geburtsort, SCHÖNROHR (Heute Trzcinisko) sein 665 Jubiläum.
    Ich schreibe gerade an der Chronik des Dorfes Schönrohr im Danziger Werder oder auch Danziger Niederung an der Toten Weichsel. Es ist schwer und Zeitaufwendig, denn es ist ein kleines Dorf, das auch noch durch die 665 jährige Geschichte arg gelitten hat. Es gehörte immer wieder zu anderen Kreisen. Somit sind alle Dokumente weit in der Welt verstreut.
    Ich bin dankbar über alles: Einwohner, Wer wo gewohnt hat, mappen, Bilder, Texte.
    Auch, wenn ich von Ihnen keine Infos bekommen kann, würde ich mich über eine Antwort freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Renatą Romanowski

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    2019/10/03 at 3:11 pm
    • From Andy on Bedeutende Jahreszahlen russland-mennonitischer Geschichte | 1536

      Hallo Frau Romanowski!
      Ihre Arbeit hört sich spannend und zugleich herausfordernd an.
      Wie Sie schon befürchtet haben, können wir Ihnen nicht mit Daten oder Bildern zu dem erwähnten Dorf helfen.
      Ich wünsche Ihnen trotzdem viel Erfolg bei Ihrem Projekt und würde mich über eine Info freuen, wenn Sie dies abgeschlossen haben.
      Dann würde ich die Chronik gerne mal durchsehen.

      Schönen Gruß
      Andy

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      2019/10/09 at 10:32 pm
  • From Sergej Pauli on Glaube als moralische Entscheidung

    Danke für diesen Beitrag.
    Ich liebe Beiträge, die mein Denken erweitern. So habe ich mir gleich mal Fosters Rede als Hörbuch gekauft und von Peter Hitchens habe ich noch nie gehört.
    LEIDER ist es so, dass metaphysische Fragestellungen in D. überhaupt nicht auf die Tagesordnung gehören. ein Peter Hitchens in Deutschland wäre absolut schnell zum schweigen gebracht. Würde aber wohl auch Foster passieren…sprich, es ist nicht nur eine Christentumfeindlichkeit, sondern eine Denkfeindlichkeit, die ich beobachte.

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    2019/09/24 at 10:48 am
  • From Alf on Kommentare zum neuen Buch von Wilfried Plock

    Wenn wir keine „freie Entscheidungskraft / Willen“ hätten wären wir Marionetten.
    Gott erschuf uns NICHT als Marionetten. (willenlos und ohne Entscheidungskraft)
    Somit kommt der Mensch mit dieser Entscheidungsoption auf die Welt und ist somit nicht von vorne herein durch Gott bestimmt für die Ewigkeit oder die Hölle. – Der Entscheidungsweg FÜR oder GEGEN Gott ist Gottes Wille und unser Weg! – Somit ist der Clavinismus eine Sonderlehre, die Gott wiederspricht, weil wir mit einem freien Willen gesegnet wurden! – Und wenn Plock hier Sauerteig entstehen lässt ist dies für mich ein Grund ihn zu meiden. (inkl. KfG)

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    2019/09/17 at 12:04 pm
  • From Reinhard on Der Betrug der Pornografie und wie man ihm begegnen kann

    Interessanterweise geht Mario Brocallo in seinem Ebook zur Misogynie speziell auf religiöse Menschen ein, die Pornographie konsumieren. Er vermutet eine Abneigung gegen Frauen, die viele religiöse Männer aufgrund eines Vatermangels (siehe auch Victoria Rationi – „Religionsparadox“) und einer „Übermütterung“ haben könnten – find ich auch interessant ..

    Reinhard

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    2019/09/13 at 5:48 pm
    • From Viktor on Der Betrug der Pornografie und wie man ihm begegnen kann

      Hallo Reinhard,

      danke für deinen Kommentar.
      Ich hatte bis zu deinem Kommentar den Begriff Misogynie noch nie gehört, habe dann aber ein wenig in die Ebooks von Brocallo geschaut. Dabei ist mir aufgefallen: Brocallo führt zehn Gründe für Pornosucht an, darunter wird Misogynie als ein Grund genannt und diese liegt nicht zwingend vor bei PS. Insgesamt hört sich das sehr nach Freud an. Da ich in der Psychologie nicht bewandert bin, in welcher Brocallo ausgebildet wurde, kann ich zu dem von dir aufgezeigten Zusammenhang nicht viel sagen.
      Aber ich möchte noch ergänzen: der Konsum von Pornographie ist nicht nur unter religiösen Menschen verbreitet. Allerdings meine ich hier wesentliche Unterschiede ausmachen zu können. Unter Christen wird Pornographie grundsätzlich als ein Problem, als Sünde angesehen, während es unter Nichtchristen bis zu einem gewissen Grad als unproblematisch und normal („Das macht halt jeder“) angesehen wird. Zum Problem wird es wahrscheinlich nur, wenn eine Pornographie-Sucht besteht.
      Doch ein noch entscheidenderer Unterschied liegt im Umgang mit dem Problem, im Lösungsansatz. Bei Brocallo findet man einen Ratgeber „Drei Schritte aus der PS“, den er als Selbsthilfe deklariert. Aus der christlichen Weltsicht würde man aber sagen, dass Pornographie ein so großes Problem (besser gesagt: es ist Sünde!) ist, dass wir uns selber nicht mehr helfen können. Aber dafür verweisen wir auf eine „Hilfe von außen“, auf den Ausweg, der uns im Evangelium gezeigt wird: Gottes Lösung im Kreuz Christi (vgl. den letzten Abschnitt in meinem Artikel: „Die biblische Antwort“).
      Übrigens geht Byron Yawn auch auf das Problem des „Vatermangels“ und dem Umgang damit ein. Ich kann das Buch nur empfehlen!
      Liebe Grüße
      Viktor

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      2019/09/28 at 4:18 pm
  • From Kuder on Johannes Busch (2): Hülben

    Es ist in Hülben durchaus weithin bekannt, dass dieses oben beschriebene Gebäude das alte Schulhaus von Hülben ist. Das weiß nicht nur noch eine ältere Dame…

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    2019/09/01 at 5:21 pm
    • From Waldemar on Johannes Busch (2): Hülben

      Das kann ich mir gut vorstellen. Wahrscheinlich war es nur mein Eindruck an dem Nachmittag. Ich hatte, wenn ich mich nicht täusche, einige Leute danach befragt. Danke für den Hinweis!

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      2019/09/02 at 1:59 pm
  • From Vlad on Joshua Harris - Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer

    Wie kommt es zu so einem Glaubensabfall wo wir doch immer über die Bewahrung der Heiligen predigen?

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    2019/08/10 at 7:34 am
    • From Harder, Viktor on Joshua Harris - Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer

      Hallo Vlad,
      danke für diese Frage, die in diesem Zusammenhang sicher viele beschäftigt.

      Hallo Thomas Lange,
      vielen Dank für die schnelle und hilfreiche Antwort.

      Ich würde noch ergänzen:
      Klar ist, dass wir diese Frage nach dem Abfall des JH und auch bei Anderen nicht eindeutig beantworten können, da wir, wie Thomas geschrieben hat, nicht die Herzen prüfen können.

      Grundsätzlich gibt es aber zwei mögliche Antwortrichtungen, wenn man die Bewahrung der Heiligen predigt:
      1. Derjenige, der den Glauben absagt, war noch nie wirklich gerettet oder
      2. er war gerettet und ist nicht wirklich abgefallen (was in der Antwort von Thomas angedeutet wird), kehrt also wieder eines Tages um

      Beide Möglichkeiten werden deutlich in der Bibel belegt (zu 1: 1. Johannes 2, 19; zu 2: hier wird die durch viele Bibelstellen belegte Heilsgewissheit
      / das Ausharren der Gläubigen zu Grunde gelegt; vgl. Joh. 10; Eph. 1-2; Römer 8 etc.).
      Die Warnungen (zB Hebräer 6) sind Mittel Gottes, uns zu bewahren, denn ein wesentliches Merkmal eines Christen ist, dass er Gottes Wort ernst nimmt und diesem gehorcht.

      Wie schon im Artikel angesprochen, sollten wir mit pauschalen / voreiligen Erklärungen vorsichtig sein, deshalb möchte ich es dabei belassen, noch auf einen aktuellen englischen Artikel hinzuweisen, der sich mit dieser Thematik befasst (https://www.challies.com/articles/missing-elements-in-our-discussions-about-apostasy/) und auf die Überlegungen Al Mohlers, die man in deutsch auf theoblog finden kann, die mit den Worten abgeschlossen werden:
      „Doch diese herzzerreißende Schlagzeile erinnert uns auch daran, dass wir unser Vertrauen auf keinen sündigen Menschen setzen können, sondern nur auf Christus, denjenigen, der allein unser Vertrauen verdient.“ (https://theoblog.de/die-tragoedie-von-joshua-harris-ernuechternde-gedanken-fuer-evangelikale/33907/).

      Viele herzliche Grüße
      Viktor Harder

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      2019/08/14 at 4:15 pm
    • From Thomas Lange on Joshua Harris - Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer

      Es gibt viele Gründe, warum jemand zum Rückzug bläst. Es gilt genau zu prüfen und nicht pauschal zu sagen, da ist jemand abgefallen und zeigt nun, dass er nie wirklich dazu gehört hat. Ich würde das keinesfalls sagen oder behaupten! Wir sehen nichts ins Herz. Wir sind nicht die, welche Herz und Nieren prüfen (Jer 17).
      Fakt ist jedoch, dass es etliche Gründe geben kann.
      In meiner Zeit der theologischen Ausbildung lernte ich, dass Niedergeschlagenheit, Melancholie – heute bekannt als Depression ein wesentlicher Grund sein kann, warum jemand aufgibt.
      Enttäuschungen spielen ebenso eine Rolle, wie das immer mehr werdende liebhaben der Welt. Die Spanne von Gründen, warum jemand „zurückgeht“ ist groß. Viele kommen nach einer Zeit wieder zurück. Sie durchleben eine schwere Zeit und leben nicht mehr in enger Gemeinschaft mit dem Herrn. Sie sind verlorene Söhne (und Töchter), kehren aber wieder um. Bei vielen Christen fällt das nicht weiter auf, weil sie keinen großen Bekanntheitsgrad haben, wie eben JH.
      Beten wir für unseren Bruder und halten fest an der Wahrheit, dass niemand die echten Schafe aus Jesu Hand rauben kann.

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      2019/08/10 at 11:45 am
      • From Jutta on Joshua Harris - Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer

        SInd wir denn „einfach“ Sünder ? Sind wir denn nicht „begnadigte“ Sünder und unserer Stellung nach heilig, da wir in Christus sind ?
        Das bedeutet ja nicht, laut Johannes, dass wir nicht mehr sündigen. Oder gar nicht von der Gnade abhängig sind. Ich denke momentan sogar, je bewusster wir uns unserer Stellung werden, desto klarer muss werden, wie ganz und gar abhängig wir von Gott und Seiner Gnade sind.

        EIn Wort zu Niedergeschlagenheit, Melancholie und Depression.
        Ich glaube, da kann ich mit reden.
        Ich frage mich manchmal, ob – bis auf die Depressionen, die durch chemisches Ungleichgewicht im Körper ausgelöst werden oder das tiefe Erschöpftsein durch sehr anstrengende Ereignisse (Elia – Baalspriester) – Niedergeschlagenheit, Melancholie und Depressionen auch aus einer ganz versteckten, nicht durchschauten Art Undankbarkeit kommen können ?
        Bevor ich zum Glauben kam, war ich zu Tode depressiv und aus welchen Gründen auch immer hat nur Gottes Gnade mich bewahrt, freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Er hat dazu meine Eltern gebraucht, im Sinne von: das kann ich ihnen nicht antun, also: durchhalten.
        Dann kam ich in einem sehr langen und umständlichen Prozess zum Glauben.
        Nun war zumindest diese Depression auch „erlöst“, so möchte ich das mal nennen.
        Nun habe ich wieder eine schwere Zeit – auch als Langzeitfolgen meiner früheren Sünden.
        Wenn ich mir nun aber vor Augen führe und mich festklammere an das was gesagt ist im Wort Gottes: dass uns doch mit Jesus Christus alles gegeben ist, was wir zum Leben brauchen. Dass wir doch die lebendige Hoffnung haben über den Tod hinaus, ja dass der Tod das Tor zu Herrlichkeit ist … was will ich denn dann noch ?
        Wenn ich mich an meine Fehler klammere und sage: jaklar, hätte ich damals… dann leugne ich doch Seine Gnade ! Und vergesse die unzähligen Segnungen, die ER mir jeden Tag zuteil werden lässt, von denen ich die meisten noch nicht einmal wahrnehme.

        Und ist es nicht auffällig, dass grade die erfolgreichen Menschen – sowohl im weltlichen als auch im geistlichen Bereich – zur Niedergeschlagenheit und Melancholie und Depression neigen ?

        Ich kenne JHarris nicht, habe das Buch „Ungeküsst und doch kein Frosch“ nicht gelesen, bzw angefangen zu lesen und nicht weiterlesen können. Es schien mir „zu amerikanisch“. Ich mochte das nicht. Es war irgendwie zu weit weg von meiner Lebenswirklichkeit.
        Aber er war wohl insgesamt sehr erfolgreich.
        Ich denke, es ist fast noch schwerer mit einem großen Erfolg umzugehen als mit einem normalen Leben.
        Aber auch normale Christen sollten in ihren Gemeinden die haben, die diese Lasten der Depressionen mittragen. Geduldig sind. Zuhören und zur Dankbarkeit anleiten, was wir in IHM alles haben.
        Vergessen wir in unserer Kompliziertheit und Intellektualität unseren Zeiten die Einfachheit dieser Worte:
        „Danken schützt vor Wanken, Loben zieht nach oben.“
        ??????
        Wie schwer war das Leben vieler Altvorderer ?
        Vor allem auch für Frauen, zB .. als es noch nicht so einfach wie heute war, sich als Frau selbst ernähren zu können, durch einen Beruf.

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        2019/08/31 at 5:18 am
        • From Hari on Joshua Harris - Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer

          Danke für diese Worte…ich stimme zu, dem Gefühl nach mit dem zu amerikanisch … und die Einfachheit mit Danke schützt vor Wanken, Loben zieht nach obwohl….Der Herr Jesus Christus segne dich

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          2019/10/24 at 10:07 am
        • From Viktor on Joshua Harris - Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer

          Hallo Jutta,
          danke für Ihren Kommentar und die ehrliche Mitteilung über Ihre persönlichen Erfahrungen mit Depressionen.
          Das neueste Timotheus Magazin (https://www.cbuch.de/timotheus-magazin-nr-36-03-2019-der-fall-joshua-harris.html) beschäftigt sich mit dem Fall von Joshua Harris und auch mit dem Thema Depression.
          Die ersten Seiten des Artikels zu JH kann man auch online lesen, was Sie aber offensichtlich auch schon entdeckt haben. 😉
          Liebe Grüße
          Viktor

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          2019/09/04 at 8:04 am
  • From Joshua Harris – Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer – Christus allein on Jesus - und unsere Sünden

    […] Dagegen erinnere ich mich noch gut an den Traum von Harris erinnern, von welchem er in dem Buch erzählt. In dem Traum geht es um Jesu Umgang mit unseren Sünden. […]

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    2019/08/09 at 5:56 pm
  • From Joshua Harris – Persönliche Überlegungen und Gedanken anderer – Christus allein on Demütige Orthodoxie

    […] oben genannten Bücher gelesen habe und nicht weitere, aus heutiger Sicht viel interessantere, z.B. Humble Orthodoxy oder Dug down deep. Vielleicht liegt es einfach daran, dass diese in Deutschland nicht vermarktet […]

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    2019/08/09 at 5:55 pm
  • From Rudolf Möckel on Gutes Blog: rahda-station.de

    Hallo Waldemar,

    es hat mich sehr gefreut, dass Du meinen Artikel über „Evangelisation und die Souveränität Gottes“ in Deinem Blog erwähnt hast.

    Falls Du Interesse hast, kannst Du in meiner Website/Blog (https://www.die-wahrheit-entdecken-und-leben-finden.com/blog/) ein bisschen stöbern.

    Vielleicht findest Du etwas, das Dich interessiert.

    Herzliche Grüße

    Rudolf Möckel

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    2019/08/03 at 6:28 pm
  • From Hakim Mohammad on Tim Keller: Du musst von neuem geboren werden

    Durch dieses Bericht habe ich neue Erkenntnisse von der Wiedergeburt gewonnen !
    Interessant finde ich, dass in Zukunft Gott die Welt heilen wird durch die Wiedergeburt .
    Tolles Bericht Gott segne euch

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    2019/07/30 at 12:05 am
  • From Klaus on Kindererziehung als „Training“ (L. Priolo)

    Weiß jemand, wie sich die Gedanken von Priolo zu denen von Michael Pearl verhalten? Von dem Review von Challies war ich damals sehr geschockt (https://www.challies.com/book-reviews/how-not-to-train-up-a-child/). Ist Priolo da deutlich anders? Und was ist (Gutes/Schlechtes) am Trainigsbegriff dran?
    Danke!

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    2019/07/29 at 9:48 pm
    • From Andy on Kindererziehung als „Training“ (L. Priolo)

      Hallo Klaus!
      Danke für deine Nachricht. Ich möchte in Kürze meine Überlegungen zu deiner Frage formulieren.
      Meine Antwort kann sich leider nur auf die von dir verlinkte Rezension gründen, da ich das Buch von Pearl nicht gelesen habe. Wenn ich mir die Rezension jedoch durchlese, scheint mir, dass beide ein unterschiedliches Bild vom Training als auch von der Rolle der Eltern haben.
      Das Ziel des Trainings nach Pearl scheint mir der Kadavergehorsam des Kindes zu sein. Treffend beschreibt wikipedia diese Art von Gehorsam: „Als Kadavergehorsam bezeichnet man einen Gehorsam, bei dem der Gehorchende sich einem fremden Willen uneingeschränkt, wie ein willenloser Kadaver, unterwirft. Verwandt ist der Begriff „blinder Gehorsam“, dem zufolge der Gehorchende sich von einem fremden Willen wie ein Blinder von einem Sehenden führen lässt.“ Die geistige Überzeugung bzw. Überführung des Kindes spielen hier keine (besondere) Rolle. In Bezug auf die Eltern habe ich den Eindruck, dass diese bei Pearl eine diktatorische Rolle spielen.
      Anders ist das bei Priolo. Bei ihm haben die Eltern die Rolle eines begnadigten Sünders, der dem anderen (evtl. noch nicht begnadigten) Sünder hilft. Hier hat das Training zum Ziel, dass das Kind nach der Belehrung das Richtige tatsächlich umsetzt. Die Perspektive Priolos ist die, dass allein Wissen noch nicht zum richtigen Handeln ausreichend ist. Dem Wissen muss die Tat folgen. Das Ziel des Trainings ist es, schlechte, automatisch ablaufende Gewohnheiten durch gute Muster zu ersetzen. Dass bei Priolo Belehrung (Überzeugung) und Training ein Paar bilden macht folgendes Zitat exemplarisch deutlich: „Will man ein Kind weise großziehen, müssen dabei Einübung (bzw. Training, d. Verf.) und Lehre stets Hand in Hand gehen.“
      Ich hoffe, die Antwort ist dir eine Hilfe.

      Schönen Gruß
      Andy

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      2019/08/01 at 7:01 pm
  • From Waldemar on Können Mennoniten-Brüder-Gemeinden reformiert sein?

    Kurz zur Info: Wir haben angefragt, ob wir den Artikel übersetzen dürfen. Sobald es grünes Licht gibt, werden wir den Text übersetzen und hier veröffentlichen.

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    2019/07/25 at 9:21 am
  • From Waldemar Bergen on Können Mennoniten-Brüder-Gemeinden reformiert sein?

    Ich würde den auch gerne auf deutsch haben wollen.

    BR Waldemar

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    2019/07/24 at 11:13 pm
  • From Himmelsstürmer on Der Unterschied zwischen "To-Do" und "bereits getan" in der Rechtfertigung

    Ja, ich kann den Unterschied spüren! „Tun“ bringt mich in einen Zustand von Anspannung und „getan“ in ein Gefühl von Ruhe und Entspannung! Und Ruhe ist es doch, die Jesus uns schenken will: „Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.“ (Matthäus 11, 28)
    Tatsächlich ehre ich Jesu Werk am meisten, wenn ich anerkenne, dass ihm nichts, aber auch gar nichts hinzufügen kann…wenn ich anerkenne, dass er ALLES GETAN hat und ich NICHTS mehr TUN muss! Wow, was haben wir für einen Gott?!

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    2019/07/20 at 10:37 pm
  • From Harry on Gesetz und Gnade in "Les Misérables" (2): Javerts Suizid

    Hallo Heike,

    Danke für deinen Kommentar und den Link! Ich finde es auch immer sehr schön und anregend, wenn Kunst sich niveauvoll mit den großen Fragen der Hl. Schrift und des Lebens beschäftigt.

    LG
    Harry

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    2019/07/13 at 1:45 pm
  • From Heike Lenz on Gesetz und Gnade in "Les Misérables" (2): Javerts Suizid

    Hallo Ihr Lieben, so schön zu sehen, wie Ihr über die Schrift (die Bibel) und „man höre und staune“ über den Film „Les miserables“ zu der Erkenntnis von Paulus aus dem Römerbrief und dem Galaterbrief von Gesetz und Gnade bzw. Gesetz und Evangelium kommt. Es gibt ein Bild von einem Maler Lukas Cranach (ein Zeitgenosse Luthers) mit genau diesem Titel, welches er vor ca. 500 Jahren gemalt hat. Das würde hier auch super in Euren Blog passen. Sehr schön erklärt hier: www.eule-der-minerva.de/impulse/cranach/cranach.htm. Es ist so erstaunlich wie Gott (bzw. der Heilige Geist…) seine Leute immer wieder zurück zu Gesetz und Gnade führt. Viele Grüße, Eure Heike

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    2019/07/13 at 8:35 am
  • From Heike Lenz on Der Unterschied zwischen "To-Do" und "bereits getan" in der Rechtfertigung

    Hallo Ihr Lieben, Vielen Dank für diesen schönen Text!!! Da Ihr die 5 Solas von Luther als Euer Motto habt, was ich sehr schön finde, frage ich mich, ob irgendeiner von Euch jemals Luther selber gelesen hat z.B. den Kleinen Katechismus, den Großen Katechismus, das Augsburger Bekenntnis oder vielleicht auch seine Auslegungen von den Psalmen, den Evangelien, den Episteln und seinen Genesiskommentar. Oder seine berühmten Schriften z.B. die Freiheit eines Christenmenschen oder Vom Freien Willen? Es würde mich sehr interessieren, was Ihr darüber schreibt, wenn Ihr Luthers Schriften gelesen habt, von dem ja Eure Solas abstammen (nicht wie man vermuten könnte von Calvin etc.) Vielen Dank für Eure Antwort, Eure Heike

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    2019/07/13 at 8:25 am
  • From Simon on Covenant Eyes - 30 Tage kostenlos

    Die Herzensveränderung bei dieser Sünde ist von großer Bedeutung. Der Blick auf die Ewigkeit, sollte auf jeden Fall die beste Hilfe dafür sein, sich in der Versuchung Weise gegen die Sünde zu entscheiden. Paulus schreibt zu den Korinthern: „Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, auf dass ein jeder empfange nach dem, was er getan hat im Leib, es sei gut oder böse.“ 2.Kor5,10. Wenn wir vor dem Angesicht Gottes leben, sollte uns seine Heiligkeit und Majestät vor der Sünde zurückschrecken lassen. Mit dem Blick darauf, dass wir vor Christi Richterstuhl keine Erklärung für unsere sündige Entscheidung finden werden, sollten wir in Gottesfurcht die Sünde lassen. Ich möchte dazu die Predigten von Tim Kelly empfehlen:
    https://leben-aus-gnade.de/2019/06/fruechte-einer-ewigen-perspektive-teil-2/

    Für den Zusammenhang ist es sicherlich gut, alle drei Predigten von „Früchte einer ewigen Perspektive“ zu hören.

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    2019/07/10 at 8:44 pm
  • From Heinrich on Können Mennoniten-Brüder-Gemeinden reformiert sein?

    Würde mich auch sehr interessieren.

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    2019/06/24 at 6:21 pm
  • From Sergej Pauli on Können Mennoniten-Brüder-Gemeinden reformiert sein?

    wow, cooler Artikel, in die Richtung habe ich mir bereits auch häufiger Gedanken gemacht. vor allem der letzte Link ist interessant!

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    2019/06/22 at 11:38 am
  • From Sergej Pauli on Von Schuhen und Gesetzlichkeit

    Danke fürs Teilen. Schön zu wissen, dass mein Zeug gelesen wird 😀

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    2019/06/21 at 10:46 pm
  • From Thomas on Gedanken „ex nihilo“ (1): Gottes Schöpfung am Anfang der Zeit

    Danke für diesen anregenden Beitrag Harry,

    vor allem das Beispiel Robinsons veranschaulicht das Verhältnis zwischen Gottes „Sein“ und unserem „Existieren“ sehr gut, wie ich finde.

    Zu deinen Aussagen über die ex nihilo-Realität Gottes fielen mir gleich die passenden Verse aus Hebräer 1,1-3 ein. Vor allem der dritte Vers bringt es auf den Punkt:

    „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind.“

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    2019/06/14 at 8:40 am
  • From Simon on Josia-Konferenz 2019

    Danke für den Hinweis und die Verlinkung, Waldemar!

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    2019/05/14 at 8:37 am
  • From Waldemar on Fiktiver Brief des Menno Simons an Dr. Martinus Luther

    Lieber Menno,

    vielen Dank für Ihren Brief. Sie schreiben, dass meine Lehre, der Glaube allein mache selig, schuld daran sei, dass das Volk ein zuchtloses und hurerisches Leben führt. Ihre Beobachtung des Volkes wird sicher richtig sein. Aber haben Sie meine Schriften gelesen oder ziehen Sie voreilige Schlüsse aus der Beobachtung des Volkes? Ich habe den Zusammenhang von Glauben und Werken in den Thesen für fünf Disputationen über Röm 3,38 (1535–1537) folgendermaßen formuliert:

    Die Schrift aber bezeugt, dass unser aller Sünden auf ihn gelegt sind und er für die Sünden des Gottesvolkes durchbohrt wurde und wir durch seine Wunden geheilt sind. Auf diese Weise umsonst gerechtfertigt, tun wir daraufhin Werke, vielmehr tut Christus selbst alles in uns. Denn wenn keine Werke folgen, dann ist es gewiss, dass nicht dieser Glaube an Christus in unserem Herzen wohnt, sondern der tote Glaube, den man als erworbenen Glauben bezeichnet.

    Zwar gilt die Predigt des Wortes allen, wie geschrieben steht: „Ihr Schall geht aus in alle Lande.“ Aber dieser Glaube entsteht nicht bei allen, wie geschrieben steht: „Wer hat unserem Predigen geglaubt?“

    Alle aber, die verbreiten, dass die Werke vor Gott rechtfertigen, zeigen, dass sie nichts von Christus oder vom Glauben verstehen.

    Wir bekennen, dass gute Werke auf den Glauben folgen müssen, vielmehr nicht müssen, sondern ihm von selbst folgen, so wie ein guter Baum nicht gute Früchte bringen muss, sondern von selbst bringt. Und wie gute Früchte nicht den Baum gut machen, so rechtfertigen gute Werke nicht die Person, sondern gute Werke werden von einer Person getan, die schon zuvor durch den Glauben gerechtfertigt ist, so wie gute Früchte von einem Baum kommen, der schon zuvor auf Grund seiner Natur gut ist.

    Dr. Martinus Luther

    [Das Zitat habe ich hier gefunden, dort findet sich auch die genaue Quellenangabe]

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    2019/05/03 at 8:28 pm
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