Gott oder Mensch?

Wer ist bei der Bekehrung eines Menschen der Handelnde? Gott? Der Mensch? Oder vielleicht Beide?

Heute, beim lesen des Galaterbriefes fiel mir auf, wie Paulus seine Bekehrung beschreibt:

Galaterbrief, Kap. 1, Verse 15 und 16:
„15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, 16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte, ging ich sogleich nicht mit Fleisch und Blut zu Rate, […]“

Das Interessante an dem „Bekehrungszeugnis“ ist, dass Paulus nur von Gott spricht – nicht von sich! Er macht Folgendes klar: 

(1) Gott erwählt / sondert aus „von Mutterleib an“ (Gott ist souverän)
(2) Gott beruft aufgrund seiner Gnade (der Grund für unsere Erettung ist nicht bei uns zu finden)
(3) es gefällt Gott wohl, seinen Sohn in uns zu offenbaren (wir werden nicht gerettet damit wir ein besseres Leben haben, sondern damit Christus groß wird) 

Gott sei Dank!

2 Gedanken zu „Gott oder Mensch?“

  1. Aber bitte nicht vom Pferd fallen! Wir lehren im gleichen Zuge die Verantwortung des Menschen und nicht die doppelte Prädestination!

  2. Und gerade weil wir, entschuldigt den Ausdruck, gerade die „Mitte“ in dieser Frage einehmen (wollen), kann man, meine ich, ganz gelassen die Stellen und ihre „reinen“ Aussagen auslegen – ohne immer explizit die andere Position ständig wiedergeben zu müssen. Natürlich ist das manchmal notwendig, aber letztendlich finde ich Harrys Vorgehensweise korrekt!

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