Christus allein

John Stott: Plane dir Stille ein!

Aufgaben, Verantwortung, wenig Zeit, Durcheinander, dazu noch schlechte Organisation – wer kennt das nicht? Wie soll ich alles schaffen? John Stott stellte sich als 29-jähriger Geistlicher genau diese Fragen. Neben den Verwaltungsaufgaben, die mit seinem Amt als Rektor des All Souls Church in London einhergingen, hatte er auch auf sein geistliches Leben zu achten, um dann auch seine Gemeinde entsprechend versorgen zu können. Kevin Halloran berichtet davon, was Stott in diesen Herausforderungen geholfen hat. Auf

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Sind Romane Zeitverschwendung?

„Was liest du gerade?“ ist eine Frage, die mir sehr lieb ist. Ich beantworte sie gerne, wenn sie mir gestellt wird, frage aber auch selbst gerne andere nach ihrer Lektüre. Bücher bieten, finde ich, vielversprechenden Gesprächsstoff und sind außerdem Weggefährten, die ich nicht missen möchte. In der Regel lese ich mehrere Bücher gleichzeitig (was auch bedeutet, dass es unter Umständen sehr lange dauern kann, bis ein Buch beendet wird – falls es beendet wird). Neben

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Was ich an Dostojewski und Tolstoi schätze

In einem Frage-Antwort-Video antwortet Albert Mohler auf die Frage nach seinen Lieblingsromanen, indem er u.a. auf die russischen Autoren verweist. Das, was die Erzählungen beispielsweise eines Dostojewskis ihm gegeben hätten, sei die besondere Einsicht in das Wesen und das Innere des Menschen.[1] Es ist nun bereits etwas her, dass ich mir den ersten Roman eines russischen Autoren besorgt und gelesen habe: Eugen Onegin von Puschkin. Danach kamen Dostojewski und Tolstoi hinzu. Und ebenso wie Mohler

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Notizen zur Ringparabel

In diesem Jahr ist das Drama G. E. Lessings „Nathan der Weise“ (1779) Pflichtlektüre für die Abiturprüfung. Diese Lektüre gilt als zentraler Text der Aufklärung, die sich u.a. durch die (Über-)Betonung der Vernunft und der Emanzipierung von der Religion auszeichnet. Bei einem Besuch eines Buchhandels fand ich den Klassiker im „Sale“-Bücherkorb und erwarb die Reclam-Ausgabe für wenige Euro mit der gefühlten Verpflichtung, dieses bekannte Stück als Germanistik-Student einmal gelesen haben zu müssen. Nach dem Lesen

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Neue, revidierte Menge-Übersetzung

In diesem Jahr jährte sich der Todestag Hermann Menges[1] zum 80-sten Mal. Die erste Begegnung mit Menge hatte ich durch die seiner Feder entsprungenen Bibelübersetzung: der Menge-Bibel. In dem Bücherregal meines Vaters befand und befindet sich heute noch die Hexapla, eine Gegenüberstellung mehrerer Bibelübersetzungen wie z.B. Schlachter, Albrecht und eben auch Menge. Was mir damals diese Übersetzung sympathisch machte, war vermutlich die gute Verständlichkeit im Vergleich zur Elberfelder, aber auch zur Schlachter-Übersetzung. Irgendwann hörte ich,

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Das Streben nach Mehr

Leseanlass: der Titel ließ mich aufhorchen, da ich ihn nicht einordnen konnte. Sollen wir nach Mehr streben oder ist das schlecht? Worum geht es? In dem Buch von Paul Tripp geht es um das Reich Gottes. Doch es handelt sich nicht um eine systematische Theologie darüber, sondern ist ein einziges Nachdenken über die Aufforderung, „zuerst nach Gottes Reich zu trachten“ und was sie für uns bedeutet. Dabei ist es keine abgehobene philosophische Abhandlung: „Der Austausch über

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Mir fehlt die Motivation

Immer wieder muss ich feststellen, dass mir die Motivation fehlt, Aufgaben anzugehen oder Projekte zu Ende zu bringen. Ich schiebe die Aufgaben vor mir her oder gebe sie auf und sie bleiben unerledigt. „Das Buch „Mir fehlt die Motivation“ von Adam Embry scheint genau für mich geschrieben zu sein. Das ist bestimmt eine Hilfe für dieses Problem der fehlenden Motivation“, so dachte ich, als ich von seiner Veröffentlichung erfuhr. Ich erwartete schnelle Hilfe, eine Art

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Neue Bücher im Herbst

Ich möchte hier auf zehn neue Bücher hinweisen, die frisch auf dem Markt sind: 1. Sehnsucht nach Gott, John Piper „Wenn wir die kühnen Versprechen einer Belohnung und die fantastischen Aussichten auf Lohn in den Evangelien betrachten, scheint es, als ob unser Herr unsere Sehnsüchte nicht als zu stark empfindet, sondern als zu schwach. Wir sind halbherzige Geschöpfe, weil wir mit Alkohol, Sex und Ehrgeiz herumspielen, während uns unendliche Freude angeboten wird. Dabei gleichen wir

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Sehnsucht nach Gott: Rückblick auf die letzte Evangelium21-Konferenz

Am Samstag ging die mittlerweile 9. Konferenz (Ich hoffe, ich habe richtig gezählt) des Netzwerkes Evangelium21 zu Ende; den Gottesdienst am Sonntag habe ich nicht mehr miterlebt. Auch noch einige Tage später bin ich überwältigt von den Eindrücken und vor allem dem inhaltlichen Input, den die Vorträge zum Philipperbrief, die Fragerunden und die Gemeinschaft mit sich brachten. Während der Autofahrt zurück Richtung Oldenburg diskutierten wir mit den Mitfahrern sehr intensiv, wie das Gehörte nun am

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Der Betrug der Pornografie und wie man ihm begegnen kann

Mit einem jungen Mann las ich gemeinsam kürzlich ein weiteres Kapitel aus „Wann ist ein Mann ein wahrer Mann?“ (siehe hier). Das Kapitel trug die Überschrift: „Pornografie: Hugh Hefner wird alleine sterben.“ Nicht nur in der Aussage über den Tod Hugh Hefners trifft der Autor Byron Forrest Yawn den Nagel auf den Kopf. Hier möchte ich ein paar Zitate aus dem Kapitel anführen, die ich mit eigenen Überschriften versehen habe. Die Realität „Die Statistiken zum

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