Christus allein

Bitte werdet unsere Mentoren!

Geistliches Wachstum geschieht durch das Studium des Wortes Gottes unter Gebet. Dafür braucht man Mentoren, die einen anleiten und von eigenen Erfahrungen, den Erfolgen und den Fehlschlägen berichten. Nick Batzig schreibt: Wir brauchen unbedingt die Weisheit solcher Leute, die dazu gebraucht wurden, das Reich Gottes auszubreiten und die in Stürmen standgehalten haben. Isaac Newton hat es gut ausgedrückt: „Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand.“ Wenn das

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Tim Keller: Wie man Arroganz vermeiden kann

„Kannst du dir das vorstellen, der Neue ist Arminianer?!“ – „Und sie ist Calvinistin!“ – „Was, aber von Eschatologie hat er doch gar keine Ahnung!“ – „Du musst nur mal dieses Buch lesen, dann wird dir ALLES klar“ – „Man muss schon ziemlich blöde sein, wenn man das noch glaubt!“ – „Warte, ich hau das mal gerade bei Twitter raus…“ – „… ich retweete das, wir brauchen mehr Likes!“ „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“

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Menno Simons über die Prediger bzw. Ältesten

In seinem Fundamentbuch[1] dem bekanntesten schriftlichen Werk Menno Simons‘ widmet dieser sich zum größten Teil der „Widerlegung falscher Ansichten“. Die Themen sind hier u.a. die Taufe, das Abendmahl und die Prediger. Das Ziel seines Buches ist es, sowohl die wahrhaft Gläubigen in ihrem Glauben zu bestärken als auch den vom Kirchentum geblendeten die Augen für die Wahrheit zu öffnen. Mit dem Abschnitt „Von den Lehrern“ verfolgt der Autor das Ziel, einen biblischen Befund dazu aufzuzeigen,

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Gedanken vor einem Hauskreis-Besuch

Jeden Dienstag besuche ich einen Hauskreis unserer Gemeinde. Wir treffen uns wöchentlich, immer ab 19 bis 19:30 Uhr und verbringen anschließend etwa zwei Stunden miteinander. Der Ablauf ist eigentlich immer gleich: Zunächst das Singen, dann das gemeinsame Gebet mit dem dazugehörigen Austausch und anschließend in der Regel eine Bibelarbeit, die von einem der Teilnehmer vorbereitet wird; manchmal nutzen wir aber auch Hilfsmittel, wie speziell für Hauskreisgruppen konzipierte Hefte und/oder ähnliches, die dann die Struktur des

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Persönliche Evangelisation: Der Bibel vertrauen

Wenn es um persönliche Evangelisation und das Pflegen von Beziehungen mit Nicht-Christen geht, muss ich beschämt eingestehen, dass ich mich in meinem bisherigen Leben nicht durch großes Engagement ausgezeichnet habe. Die Gründe sind vielfältig; unter anderem verbringe ich Zeiten gerne mal allein (z. B. die Mittagspause auf der Arbeit). Es ist für mich ein echter Kraftakt, das Gespräch mit anderen zu suchen und mich wirklich für sie zu interessieren (Stichwort Bequemlichkeit). Sehr ermutigend war in

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Matthias Klaus: Was sag ich, wenn…? Argumente für Glaubensgespräche

Zu Beginn des Jahres ist dieses mit ca. 140 Seiten überschaubare und gut lesbare Werk des Mediziners Matthias Klaus erschienen, in welchem er apologetische Fragestellungen behandelt, die im Kontext der Jugendarbeit entstanden und bearbeitet wurden. Matthias ist zugleich Mitbegründer des Arbeitskreises für Wissenschaft und Weltanschauung an der Universität Hannover. Er geht im einleitenden Kapitel zunächst auf die Frage ein, warum Apologetik wichtig ist und ob es sie überhaupt braucht. Er stellt zutreffend fest, dass viele

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Nicht nur an Mütter mit jungen Kindern: Warum du regelmäßig zum Gottesdienst gehen solltest

Susan Rockwell hat für die Gospel Coalition einen Artikel geschrieben, der Müttern mit Kleinkindern aus dem Herzen sprechen dürfte: Wenn du kleine Kinder hast, weiß ich eines über dich. Du bist müde. Wahrscheinlich hast du in den letzten Monaten, möglicherweise Jahren, nicht gut geschlafen, und der Gedanke, in die Gemeinde zu gehen, kann ermüdend, abschreckend, ein Schritt zu viel sein. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen: Ich verstehe das. Glaub mir, ich verstehe das! Ich

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Benjamin Hasselhorn: Das Ernsthaftigkeitsdefizit

Der Theologe und Historiker Benjamin Hasselhorn hat kützlich im Tagesspiegel das „Ernsthaftigkeitsdefizit“, das er in der Evangelischen Kirche ausmacht, kritisiert. Er beklagt, dass gerade jungen Leute heute eher Steine als Brot angeboten werden: In der Bergpredigt fragt Jesus rhetorisch: „Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?“ Jesus erklärt damit seine Behauptung, dass der himmlische Vater denen alles Gute geben wird, die ihn darum bitten

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Leiterschaft und Disziplin

Eine Eigenschaft, die meiner Einschätzung nach unserer Generation insbesondere fehlt, ist Disziplin. Unter diesem Gesichtspunkt zitiere ich aus Geistliche Leiterschaft von Oswald Sanders. Der Leiter ist ein Mensch, der sich zuerst willentlich untergeordnet und gelernt hat, einer von außen an ihn herangetragenen Ordnung zu gehorchen, der sich dann aber eine viel härtere Ordnung von innen auferlegt. Diejenigen, die einer Autorität widerstreben und Selbstzucht verachten, sind nur selten für eine höhere Führungsaufgabe qualifiziert. Sie schrecken vor

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Spurgeon: Wer darf Abendmahl und Taufe durchführen?

Die Frage der Gemeindestruktur ist für jede Ortsgemeinde relevant. Wer erfüllt welche Aufgaben? Wem stehen welche Aufgaben zu? Gibt es Aufgaben(bereiche), die ganz bestimmten Gruppen vorbehalten sind? Welche Rolle spielen Älteste, Pastoren und Diakone? In jeder Gemeinde kommen Fragen dieser Art auf: Wer darf das Abendmahl durchführen? Wer darf taufen? Wer darf trauen? Dabei ist es wichtig, eine biblische Ausgewogenheit zu bewahren. In russlanddeutschen Gemeinden kommt es zuweilen zu Tendenzen, die dem (oder den) Gemeindeältesten

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