Christus allein

Schicksalsschläge und die Barmherzigkeit Gottes

Was passiert mit unserem Glauben, wenn uns schweres Leid zuteilwird, das wir nicht verstehen? Erwarten wir, dass Gott nur das zulässt, was (in unseren Augen) „gut“ ist? Was geschieht, wenn plötzlich das Unerwartete eintrifft? Wenn Leid kommt? „Darf“ Gott das? Wie reagieren wir? Werden wir dann bitter? Aber was ist denn eigentlich gut? Hängt das nicht auch von dem jeweiligen Blickwinkel ab? Eine göttliche „Bestrafung“, hat J.R.R. Tolkien festgehalten, sei, wenn angenommen, auch eine göttliche

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C.S. Lewis über den Nutzen vorgefertigter Gebete

C.S. Lewis erklärt in seinem Buch Letters to Malcolm seinem fiktionalen Freund den Nutzen vorgefertigter Gebete: First, it keeps me in touch with „sound doctrine“. Left to oneself, one could easily slide away from „the faith once given“ into a phantom called „my religion“.Secondly, it reminds me „what things I ought to ask“ (perhaps especially when I am praying for other people). The crisis of the present moment, like the nearest telegraph-post, will always loom

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Hast du nichtchristliche Freunde – oder gibst du nur Zeugnis?

Vor ein paar Tagen habe ich den Rundbrief eines Missionswerks erhalten. Direkt auf der ersten Seite berichtet der Missionsleiter von einigen Begegnungen mit Menschen, die er mit Jesus konfrontiert hat. Zunächst ist da der Mann, der auf der zwölfminütigen Rückfahrt von einer Harzer Silbermine neben ihm sitzt – 12 Minuten also, mit diesem Menschen über Jesus zu reden: „Nach drei Minuten fange ich also an. Diesmal ein steiler Einstieg, eine steile Frage, denn jetzt bleiben

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Eine persönliche Frage: Wonach verlangt es dich (wirklich)?

Wenn ich dich wirklich kennenlernen möchte, wenn ich wirklich verstehen möchte, wer du bist und was dich antreibt, dann würde ich dich nicht fragen, was du weißt, wahrscheinlich nicht einmal was du glaubst, sondern was du willst, was dein Verlangen ist – mit diesem Bemerkungen (allerdings etwas ausführlicher) eröffnet James K.A. Smith seinen im Veritas Forum gehaltenen Vortrag „You Are What You Love“. Ja, was wollen wir (wirklich)? Als Christen bekennen wir uns rasch dazu,

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Manfred Siebald: Ein Sommertag

Den heißen und trockenen Sommer dieses Jahres haben wir überstanden. Auch wenn das Wetter an manchen Tagen noch recht schön und mild ist, können wir schon den Herbst wahrnehmen. Über einen schönen Sommertag, in dem auch schon Herbst und Winter zu spüren sind, singt Manfred Siebald in seinem letzten Album (2017). Hier das Lied, das ich kürzlich für mich entdeckt habe: Siebald beginnt damit, einen Sommertag „wie er in keinem Buche steht“ zu beobachten: Das

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Schaddais Armee: Gnade und Wahrheit

John Bunyan ist vor allem für seine Pilgerreise bekannt, in der er allegorisch das christliche Leben nacherzählt (und die ich hier rezensiert habe). In seinem Buch Der heilige Krieg (hier als pdf verfügbar) beschreibt er die menschliche Seele als Stadt, die von Satan übernommen wurde und nun von Gott zurückerobert wird. Hier ist Bunyans Beschreibung der ersten Truppen, die von Schaddai losgeschickt werden: Nachdem ein jeder Befehlshaber seinen Befehl aus der Hand des Königs empfangen

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Peter Lillback im Gespräch mit Tim Keller und Sinclair Ferguson

Peter Lillback, Präsident des Westminster Theological Seminarys, hat kürzlich einige Fragen an Sinclair Ferguson und Tim Keller gerichtet. Von diesen Brüdern zu lernen, kann ich jedem nur ans Herz legen:  Unter anderem geht es darum, was Reformierte Theologie unserer säkularen Kultur zu bieten hat (Min 19:20), was die größte Versuchung ist, die einem Pastor heute begegnet (Min 27:00) und ob es noch Hoffnung für wirkliche Erweckung gibt (51:40). Besonders hervorheben möchte ich Kellers Ausführungen zum

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (4): Danny Pletts „Mein Zuhaus“ und unsere Heimat bei Gott

Ich habe meine „Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Orte“ mit der wurzellosen Generation begonnen, die Alice Merton in „No Roots“ beschreibt. Anschließend ist mit Hannah Anderson deutlich geworden, dass uns kein irdischer Ort geben kann, was nur in Gott zu finden ist – und dass es uns gerade diese Wahrheit möglich macht, den uns von Gott zugewiesenen Ort wirklich zu lieben und Verantwortung zu übernehmen. Mit Rod Dreher wurde dann deutlich, dass (familiäre und

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (3): Rod Drehers „Little Way of Ruthie Leming“

Am 15. September 2011 starb Ruthie Leming an Krebs. Von diesem Tod einer ganz „einfachen“ Schullehrerin einer kleinen Stadt in dem Südstaat Louisiana wüsste die Welt heute wohl nichts, hätte nicht Rod Dreher, ihr Bruder, zwei Jahre später The Little Way of Ruthie Leming – A Southern Girl, a Small Town, and the Secret of a Good Life veröffentlicht. Ich habe das Buch kürzlich gelesen und möchte, da es gut in meine Reihe passt, darüber

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (2): Hannah Andersons langer Weg nach Hause

Gestern habe kurz über Alice Mertons Lied „No Roots“ berichtet, in dem sie die (Kollektiv)Erfahrung ihrer (und unserer) Entwurzelung beschreibt: Man ist zwar irgendwie überall zu Hause, im Umkehrschluss dann aber auch wieder nirgendwo. Hannah Anderson hat für TGC über den langen Prozess des Wurzeln Schlagens ihrer Familie berichtet (ich kann den Bericht nur kurz zusammenfassen, empfehle aber herzlich die Lektüre des ganzen Artikels). Anderson beschreibt, wie ihr Mann sie nach drei Jahren Ehe fragte,

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