Christus allein

Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (4): Danny Pletts „Mein Zuhaus“ und unsere Heimat bei Gott

Ich habe meine „Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Orte“ mit der wurzellosen Generation begonnen, die Alice Merton in „No Roots“ beschreibt. Anschließend ist mit Hannah Anderson deutlich geworden, dass uns kein irdischer Ort geben kann, was nur in Gott zu finden ist – und dass es uns gerade diese Wahrheit möglich macht, den uns von Gott zugewiesenen Ort wirklich zu lieben und Verantwortung zu übernehmen. Mit Rod Dreher wurde dann deutlich, dass (familiäre und

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (3): Rod Drehers „Little Way of Ruthie Leming“

Am 15. September 2011 starb Ruthie Leming an Krebs. Von diesem Tod einer ganz „einfachen“ Schullehrerin einer kleinen Stadt in dem Südstaat Louisiana wüsste die Welt heute wohl nichts, hätte nicht Rod Dreher, ihr Bruder, zwei Jahre später The Little Way of Ruthie Leming – A Southern Girl, a Small Town, and the Secret of a Good Life veröffentlicht. Ich habe das Buch kürzlich gelesen und möchte, da es gut in meine Reihe passt, darüber

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (2): Hannah Andersons langer Weg nach Hause

Gestern habe kurz über Alice Mertons Lied „No Roots“ berichtet, in dem sie die (Kollektiv)Erfahrung ihrer (und unserer) Entwurzelung beschreibt: Man ist zwar irgendwie überall zu Hause, im Umkehrschluss dann aber auch wieder nirgendwo. Hannah Anderson hat für TGC über den langen Prozess des Wurzeln Schlagens ihrer Familie berichtet (ich kann den Bericht nur kurz zusammenfassen, empfehle aber herzlich die Lektüre des ganzen Artikels). Anderson beschreibt, wie ihr Mann sie nach drei Jahren Ehe fragte,

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Gedanken über Wurzeln, Heimat und Gottes Erde (1): Alice Mertons „No Roots“ und unsere entwurzelte Generation

Wer zurzeit regelmäßig Radio hört (oder hören muss), wird unweigerlich auf Alice Mertons „No Roots“ gestoßen sein (gut, es sei denn, man hört nur WDR5). In diesem musikalisch sehr eingängigen Lied beschreibt die Künstlerin ihre eigene Entwurzelung: Sie zieht von Ort zu Ort, packt immer wieder ihre Sachen und zieht weiter. Obzwar sie durchaus den Wunsch hat, einmal stillzustehen, räumt sie gleich ein, dass das nichts weiter als ein schöner Plan ist. Der Grundton bleibt:

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (4): Manfred Siebald – aus dem Alltag für den Alltag

Der durchschnittliche (christliche) Jugendliche konsumiert größtenteils englische Musik. Diese Aussage treffe ich, ohne mir Statistiken angeschaut oder danach recherchiert zu haben; ich glaube, dass meine (Kollektiv)Erfahrung diese Feststellung ausreichend begründet (sollte jemand gegenläufige Zahlen haben, bitte ich um Korrektur). Das ist natürlich kein Problem, wobei ich doch sagen würde, dass man – zumindest grob – schon verstehen sollte, was man hört. Wie dem auch sei – einer der bekanntesten und auch brillantesten deutschen christlichen Liedermacher

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (3): Andrew Petersons „Is He Worthy?“

Ich muss zugeben, dass ich mit der Musik von Andrew Peterson kaum vertraut bin. Allerdings bin ich bei der Gospel Coalition auf einen Artikel gestoßen, in dem Peterson sein neues Lied „Is He Worthy?“ vorstellt. Darin erzählt er die christliche Geschichte des Sündenfalls und der (kommenden) Erlösung in Christus: Peterson erklärt in seinem Artikel außerdem, welche Rolle liturgische Elemente in dem Lied spielen (und in der Gemeinde spielen sollten): I love performing this song at

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (2): Zurück zu den 70ern

Wenn ich über meine „persönliche Musikgeschichte“ nachdenke, darf die Musik des Janz-Teams nicht unerwähnt bleiben. Ich werde meinen Schwestern immer dankbar bleiben, durch die ich das Janz-Quartett und Hildor Janz kennengelernt habe. Mit meiner wachsenden Begeisterung kamen später dann auch die Janz-Team Ambassadors, die Janz-Team Singers, Paul & Diana und Jack Stenekes dazu (und auch einige Lieder der späteren Solokarriere von Paul Janz gefallen mir sehr gut). Auch wenn sich mein Musikgeschmack mit der Zeit

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Geistliche Wahrheiten in den Alltag singen (1): Keith und Kristyn Gettys „Living Waters“

Es ist schon etwas länger her (und ich erinnere mich hoffentlich korrekt), dass ein Freund von mir auf die Frage, wie man geistliche Wahrheiten ins alltägliche Glaubensleben „hineintransportiert“ bekommt, antwortete: „Worship!“ Damit meinte er keine auf eine „coole“ Atmosphäre ausgerichtete Anbetungsgottesdienste, in denen eine Begegnung mit Gott primär in der Musik und auf der Gefühlsebene angestrebt wird – diese Veranstaltungen sind oft oberflächlich und das kurzlebige Hochgefühl sollte man nicht mit der kraftvollen Wahrheit Gottes

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Martin Reakes-Williams: „Christus hören“

Den letzten Vortrag einer Konferenz zu halten, ist immer eine Herausforderung – besonders wenn dieser Vortrag nach dem Mittagessen angesetzt ist. Bei der letzten E21-Konferenz musste sich Martin Reakes-Williams (nachdem sein Vortrag mit dem von Don Carson getauscht wurde) dieser Herausforderung stellen. Seine Predigt war ermutigend und hat, wie ich finde, der Konferenz einen passenden Abschluss gegeben. Ich habe die Predigt nicht mitgeschrieben (und auch bei Hanniel, der schon ausführlich berichtet hat, keine Gliederung gefunden),

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„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen“ – die Gemeinde im Propheten Sacharja

Es gibt alttestamentliche Verse, die viele Christen auswendig kennen, die man vielleicht als Ermutigung weitergibt, ohne sich genauer mit dem Kontext und dem alttestamentlichen Buch selbst auseinandergesetzt zu haben. Der zweite Teil von Sacharja 4,6 gehört, glaube ich, zu diesen Versen: „Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen“. Diesen Ausspruch kann man anderen Christen, die in Schwierigkeiten stecken, schnell als Aufmunterung mit auf den Weg geben:

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