Von Geborgenheit und dem rechten Zuhause

Sicherheit und Geborgenheit ist etwas, wonach sich, glaube ich, alle Menschen sehnen. Wer will schon ohne Halt sein? Wenn wir in Christus geborgen sind, können wir etwas von dieser Geborgenheit, die wir uns wünschen, erfahren – und trotzdem passiert es immer wieder, dass wir uns in der großen, unsicheren Welt verloren und klein vorkommen. Die Welt bietet keine bleibende Stabilität.

C. S. Lewis macht klar warum:

Die christliche Lehre vom Leiden erklärt, glaube ich, eine sehr merkwürdige Tatsache in Bezug auf die Welt, in der wir leben. Gott hat uns, rein durch die Beschaffenheit dieser Welt, das stabile Glück und die beständige Sicherheit vorenthalten, die wir alle wünschen; aber Freude, Vergnügen und Fröhlichkeit hat er breiten Wurfes ausgesät. Wir sind niemals sicher – und doch haben wir Spaß die Menge und auch Entzücken ist nicht selten. Das Warum ist unschwer zu erkennen. Die Sicherheit, nach der wir uns sehnen, würde uns dazu verleiten, uns in dieser Welt zur Ruhe zu setzen; sie würde uns ein Hindernis sein für unsere Rückkehr zu Gott. Die wenigen Augenblicke von Liebesglück, eine Landschaft, eine Symphonie, ein fröhliches Zusammensein mit unseren Freunden, ein Bad im Freien oder ein Fußballspiel haben nicht diese Tendenz. Unser Vater erfreut uns auf der Reise mit manchem angenehmen Gasthaus, aber er will uns nicht ermutigen, es fälschlicherweise für unser „Zuhause“ zu halten.

aus: „Ein Jahr mit C. S. Lewis – 366 Inspirationen aus seinen Werken„, Eintrag für heute, 18. Oktober.

Das macht Freude auf den Himmel! Und wenn wir die Unbeständigkeit dieser Welt in unser Leben eingreifen sehen, dann wissen wir wohin wir – schon jetzt – rennen müssen: zum guten Hirten!

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