Der Freiheitskämpfer

Das christliche Medienmagazin pro stellt unter obigem Titel den Theologen Klaus Berger und sein neues Buch vor:

Jesus ist nicht von den Toten auferstanden. Engel, Teufel? Gibt es nicht. Wunder Jesu? Fromme Legenden. Das meinen nicht nur Atheisten – sondern auch viele Theologen. Für den Neutestamentler Klaus Berger ist dies der Grund, in einem wütenden Buch mit den Positionen seiner Kollegen abzurechnen. Ein Besuch bei einem Rebellen.

Berger bezieht klar Stellung:

Es gehe um nicht weniger als um die Entkernung des Christentums. Das, was viele Christen als das Zentrum ihres Glaubens sehen, leugne die Mainstream-Exegese größtenteils. Das sei der Grund, warum die Theologie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zwischen „Sozialismus, Maoismus, Öko-Pazifismus, Feminismus und grundlegender Staatskritik sowie diversen Spielarten der Befreiungstheologie hin- und hergeworfen“ gewesen sei, erklärt Berger. Eine wichtige Rolle spiele dabei der „Ostergraben“, der Abstand zwischen dem „historischen“ Jesus – also dem tatsächlichen – und dem „nachösterlichen“. Alle übernatürlichen Berichte über Jesus seien spätere Hinzudichtungen der jungen Kirche gewesen, meinen Bergers „Gegner“. Eine leibliche Auferstehung von den Toten habe es nicht gegeben, ebenso wenig wie die etlichen Wunder, von denen die Evangelisten erzählen. Die Frage drängt sich auf, warum ausgerechnet Theologen nicht daran glauben, was in der Bibel steht. Für Berger ist die Antwort klar: „Liberale Theologen machen die Physik des 19. Jahrhunderts fundamentalistisch zum Maßstab. Alles, was nicht kausal erklärbar ist, ist in deren Augen ersponnen.“ Er ergänzt: „Es gibt viele Leute, die als gläubige Christen anfangen, aber dann durch das Theologiestudium ihren Glauben aufgeben. Und dann ersetzen sie ihn durch eine dieser modernen Ideologien wie Feminismus, Ökologie und so weiter.“

Der vollständige Artikel ist [war] hier nachzulesen.

 

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