Christus allein

Die Souveränität Gottes und die Evangelisation

In den letzten Beiträgen ging es wiederholt um Gottes Souveränität in der Evangelisation. Helmut machte mich auf einen Artikel von Rudolf Möckel aufmerksam, der diese Frage aufgreift. Möckel spricht von der Erwählung zum Heil allein durch Gottes Gnade und macht deutlich, dass wir nicht nur ein bisschen tot waren vor unserer Bekehrung: Daher konnten wir in keiner Weise an unserer Rettung mitwirken. Er bleibt jedoch nicht dabei stehen. Er erklärt weiter: „Neben die Lehre von

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (4): Die Gefahr der Verschiebung zur Erfahrung

Wer den Fluss der Geistesgeschichte analysiert, wird feststellen, dass es in der westlichen Welt „einen wachsenden aufklärerischen Impuls hin zum Rationalismus“ gegeben hat: Der Mensch versucht Welt und Leben unabhängig von göttlicher Offenbarung allein durch die menschliche Vernunft zu verstehen. ‚Vernunft‘ bedeutet demnach, in einem geschlossenen System, das auf Ursache und Wirkung aufbaut und Gott ausschließt, zu denken. Es bedeutet, die Welt auf eine naturalistische Art zu betrachten und alles Übernatürliche als unvernünftig auszuschließen. „Diese

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (3): Der Kampf um die Wahrheit ist entscheidend

Durch die Analyse der geistesgeschichtlichen Entwicklung (vgl. den letzten Beitrag) kam Schaeffer zu folgendem Ergebnis: „So ist, wie ich meine, die veränderte Auffassung über den Weg, der zu Erkenntnis und Wahrheit führt, das entscheidende Problem, das sich der Christenheit heute stellt.“ S. 31 Was Schaeffer damals beobachtete, wird heute oft mit dem Begriff „Postmoderne“ verbunden. Es ist „eine Denkweise, die fest verknüpft ist mit der Verleugnung von Wahrheit in jedem objektiven universalen Sinn.“ S. 31

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (2): Ideen haben Konsequenzen

Stephen J. Wellum erklärt: „Eines der großen Vermächtnisse des Werkes Francis Schaeffers war es, uns zu zeigen, dass ‚Ideen Konsequenzen haben.‘ […] Das kulturelle Durcheinander, in dem wir leben, kam nicht aus dem Nichts, sondern hat eine lange Geschichte.“ S. 29 Deshalb müssen wir, „um unsere Gegenwart zu verstehen, auch den Fluss der Geistesgeschichte erfassen„. Schaeffer erkannte, „dass die westliche Gesellschaft eine ‚Linie der Verzweiflung‘ erlebt hatte – einen langsamen Prozess, durch den Ideen hinuntersickerten

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Warum beten wir für Verlorene, wenn Gott doch sowieso souverän ist?

Gestern kamen wir mit einigen Freunden unter anderem auf die Spannung zu sprechen, die zweifelsohne zwischen der „Dimension der Souveränität Gottes“ und der „Dimension der Verantwortung des Menschen“ zu finden ist. Gott erwählt! Aber der Mensch muss sich auch entscheiden! An wem hängt es letztendlich? Warum sollten wir beten und missionieren, wenn alles bei Gott liegt? Ich habe auf dem Blog von Justin Taylor eine sehr treffende Stellungnahme von Michael Horton gefunden: Calvinists hear Arminian

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Die Islamfrage

Eine Frage, die vor allem in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist – meiner Meinung nach – die Islamfrage. Wir in Deutschland leben mit vielen Muslimen zusammen. Die Debatte darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört, wurde durch unseren ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff ins Leben gerufen. Das Medienmagazin pro zeigt auf das Schlagwort „Islam“ 1088 Treffer an! Die Thematik ist also durchaus relevant, nicht zuletzt für die Christen – wie stehen wir zur

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Glaube im Alltag

Matthias Kaman hat anlässlich des Pfingstfestes, welches die Gemeinden an diesem (verlängerten) Wochenende gefeiert haben, hier auf Welt-Online einen Artikel veröffentlicht, in dem er seinen Finger auf einen Wunden Punkt legt: wenn die Ausgießung des Heiligen Geistes, und damit die Befähigung zur Mission, gefeiert werden soll, wird deutlich, dass es um die Mission der Gemeinde schlecht bestellt ist. Pro hat den Artikel aufgegriffen und berichtet: Laut Kamann wäre viel gewonnen, wenn die Christen mit ihren Zeugnissen

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Portrait: Timothy Keller

Das Medienmagazin pro hat in seiner letzten, schriftlichen Ausgabe des Jahres 2011 ein interessantes Portrait von Pastor  Tim Keller veröffentlicht, welches ich hier widergeben möchte: Timothy Keller ist für viele Christen so etwas wie ein frommer Popstar. Sein Buch „Warum Gott?“ wurde zum Bestseller, die von ihm gegründete „Redeemer Presbyterian Church“ wuchs in 20 Jahren von einer Hand voll Gläubiger auf heute 6.000 Gottesdienstbesucher an. Die „Newsweek“ bezeichnete ihn einmal als den „C. S. Lewis

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Bereitet Thomas Schirrmacher der Herrschaft des Antichristen den Weg?

Im Zuge der Veröffentlichung des sog. „Ethikkodex“ durch die weltweite evangelische Allianz wurde an Thomas Schirrmacher, dem Rektor des Martin-Bucer-Seminars, teilweise heftige Kritik (z.B. von Wolfgang Nestvogel) geübt, bei der ihm sogar die Vorbereitung der Herrschaft des Antichristen vorgeworfen wurde (durch Reinhard Möller). Schirrmacher hat nun in seinem Blog „ein nie gedrucktes Interview zum ökumenischen Ethikkodex für Mission“ veröffentlicht. Er erklärt einleitend: „Mein Lehrer Georg Huntemann hat mich zu Beginn meines Studiums vor der Theologie

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