Christus allein

Spaß und Freizeit zwischen Götzen- und Gottesdienst

In der FEG München-Mitte gibt es aktuell eine Predigtreihe zu verschiedenen Götzen. Ron Kubsch hat am Sonntag in einer Predigt thematisiert, wie Spaß und Freizeit zu Götzen in unserem Leben werden können. Er gibt dafür zunächst einen groben Überblick über den 1. Korintherbrief, um aufzuzeigen, dass der Umgang mit christlicher Freiheit für die Korinther eine wichtige Frage darstellte. Als zweites zeigt er anhand von 1. Korinther 9,24-27 einige Leitmotive im Leben von Paulus auf, an denen wir uns orientieren können. Zuletzt skizziert er ausgehend davon eine „christliche Freizeitkultur“, damit wir mit Freizeit und Spaß so umgehen können, damit Gott Freude daran hat. Er geht auf fünf Gedanken ein:

  1. Du bist frei.
  2. Entfliehe dem Götzendienst.
  3. Verliere das Ziel nicht aus den Augen.
  4. Gestalte deine Freizeit klug.
  5. Alles was du tust, das tue zur Ehre Gottes.

Am Ende der Predigt erwähnt er einige Reflexionsfragen zur Vertiefung der Predigt, z.B. im Hauskreis. Es sind vor allem Fragen zu unserem Umgang mit der Unterhaltungs- und Konsumkultur:

  • Wie wurde die christliche Freiheit in der Gemeinde zu Korinth missbraucht? (Libertinisten sowie Moralisten)
  • Inwiefern gibt das Evangelium von Jesus Christus deinem Leben Struktur?
  • Fragen zum Umgang mit der Unterhaltungs- und Konsumkultur
    • Gibt es in dem, was ich tue, etwas Gutes, Wahres und Schönes?
    • Hat die Produktion oder Entstehung der Dinge, die ich konsumiere, anderen Menschen geschadet oder macht sie diese Welt zu einem schlechteren Ort?
    • Konsumiere ich in erster Linie, weil ich traurig, wütend, gestresst oder alleine bin?
    • Kann ich für das, was ich genieße, Gott danken oder schäme ich mich eigentlich dafür?

Hier die Predigt:

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