Christus allein

Francis Schaeffer: Wie können wir denn leben?

Es gibt eine gute Nachricht: der Betanien Verlag wird in nächster Zeit Francis Schaeffers Buch Wie können wir denn leben? neu auflegen. Der Verlag schreibt dazu: In Hesekiel 33,10 fragen die Israeliten angesichts ihrer sündigen Vergangenheit: Wie können wir denn leben? Um zu erkennen, wie wir heute leben können, müssen wir verstehen, welche kulturellen und intellektuellen Kräfte uns im Laufe der Geschichte dahin gebracht haben, wo wir heute sind. Schaeffers scharfsinnige Analyse spannt den Bogen

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Edith Schaeffer (1914-2013)

Ich habe eben erfahren, dass Edith Schaeffer, die Frau von Francis Schaeffer, heute morgen heimgegangen ist. Ich bin sehr froh, dies Ehepaar und ihre Arbeit in den letzten Jahren durch verschiedene Bücher kennen gelernt zu haben. Schaeffers haben mir gezeigt, dass Gott auch in unserer Zeit noch Großartiges bewirkt. Ich bin auch sehr dankbar für den theologischen Einfluss, den ihre Bücher auf mich ausgeübt haben. In unserem Blog haben wir bereits einige Beiträge von und

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (13): Gebrauche deine Vernunft zu Gottes Ehre

Für viele Gläubige klingt das Wort „Vernunft“ bzw. „Verstand“ nach Sünde. Schließlich macht doch Paulus auch im Römerbrief 1,20-23 klar, „dass der Abfall des Menschen von Gott in seinem Denken beginnt“. Ist die Vernunft also böse? Hierauf muss ein deutliches Nein gegeben werden, denn „die Boshaftigkeit bezieht sich nicht auf die Formen des Denkens (z.B. die Logik), sondern auf die Denkvoraussetzungen und Inhalte. […] Wir neigen dazu, den Bericht über den Sündenfall so zu deuten, als

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (12): Drei Arbeitsfelder der Apologetik

In der Reflektion über die Apologetik von Francis Schaeffer spricht Dick Keyes drei Arbeitsfelder unserer apologetischen Bemühungen an, die wir stärker ins Auge fassen sollten wenn wir die Menschen unserer Zeit mit dem Evangelium erreichen wollen: 1. Es müssen Themen angesprochen werden, die die Menschen noch bewegen „Wir leben heute in einer Gesellschaft, in der die meisten Menschen abgelenkt […] und für keine Diskussion [über Wahrheit] mehr zugänglich sind. Könnten wir nicht bei den Themen

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (11): Warum manche den christlichen Glauben ablehnen

Schaeffer erkannte in seinen Gesprächen, dass viele Menschen den christlichen Glauben nicht so sehr aufgrund falscher Denkvoraussetzungen ablehnen, sondern vielmehr aufgrund von negativen Erfahrungen: Erfahrungen mit einem christlichen Glauben, der extrem eng, inhuman und lieblos war und ein negatives Gottesbild vermittelte. Ich vermute, dass dies auch heute noch ein Grund für viele Jugendliche ist, dem Glauben den Rücken zu kehren. Schaeffer legte deshalb in seiner apologetischen Arbeit Wert darauf, dass diese Menschen ein „angemessenes Bild vom christlichen

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (10): Sünde als Beziehungsproblem

Ein (apologetisches) Problem ist die Erklärung, was Sünde ist. Folgende Erläuterung fand ich sehr hilfreich: Dabei geht es beim Verständnis von Sünde nicht nur darum, dass wir einen äußeren, abstrakten Standard nicht erreichen – wie wenn wir zum Beispiel die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhalten. Natürlich geht es um einen äußeren Standard. Doch es ist mehr als nur das: Sünde ist im Grunde ihres Wesens ein Beziehungsproblem. Wie kann man sich dieses Beziehungsproblem vorstellen? Stellt euch dazu den Unterschied

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (9): Die Ziele der Apologetik

1. Ziel (nach außen): Effektive Evangelisation Wenn wir in L’Abri von Apologetik sprechen, können wir den Begriff nicht von Evangelisation trennen. Was hat Apologetik mit effektiver Evangelisation zu tun? Ohne Apologetik schließen wir uns einfach dem Dialog der Tauben an, reden aneinander vorbei und können uns gegenüber Menschen mit anderen Perspektiven, Weltanschauungen und Wahrheitskriterien nicht mehr verständlich machen. 2. Ziel (nach innen): Glaubensstärkung Die wichtigste Person, mit der ich Apologetik betreiben muss, bin ich selber, damit mein

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (8): Befürwortung der Gemeinde

Obwohl Francis Schaeffer sich in seiner Arbeit bemühte, den einzelnen Menschen anzunehmen war er doch „ein Befürworter der Gemeinde“ (S. 88) und drängte die Leute, nach Abschluss ihrer Studien in L’Abri, sich einer lebendigen Gemeinde anzuschließen. (S. 89). Wie stellte Schaeffer sich eine solche Gemeinde vor? „Die Gemeinde soll an einem Glaubensbekenntnis festhalten, dass aus der Bibel abgeleitet ist und das gesamte Leben umfasst. Kulturbedingte Einsichten sollten nicht als Absolut mit quasibiblischer Autorität hochgehalten werden.“

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (7): Gottes Gebote zeigen uns in die eigentliche Wirklichkeit

Welche Rolle spielten die Zehn Gebote für Francis Schaeffer? Udo Middelmann, Schwiegersohn der Schaeffers, erläutert: „Die Gebote Gottes trennen uns nicht von der Wirklichkeit und führen uns in eine geschlossene fromme Gemeinschaft, sondern legen uns die eigentliche Wirklichkeit offen vor Augen. […] Jedes der Gebote Gottes umschreibt einen Teil der Realität und deckt dadurch törichte Vorstellungen auf, um deren Umsetzung zu verhindern. […] Kein Gebot ist von rein religiöser Natur. Es beschreibt vielmehr Form und

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (6): Heiligung als realer Vorgeschmack

Es gibt ein Buch von Francis Schaeffer, das ich mir kaufen möchte, sobald der Preis bei Amazon endlich fällt (derzeit nur schlappe 150 EUR…): Geistliches Leben, was ist das? Wie ein Leben im Glauben heute verwirklicht werden kann. Schaeffer geht darin der wichtigen Frage der Heiligung nach. Wim Rietkerk beschreibt Schaeffers Position: „Der toten Rechtgläubigkeit, die nicht an Heilung glaubt, und der Pfingstbewegung, die an eine völlige Heilung glaubt, stellte Schaeffer die substantielle Heilung gegenüber. Sie

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