Christus allein

Johannes Busch (14): Feingefühl ohne Menschenfurcht

Die Vorbereitung einer Predigt kann zu zweierlei verführen: Einerseits neigen wir dazu, ohne Rücksicht auf Verluste mit knallhartem Einsatz für die Wahrheit einzustehen – vor allem wenn wir meinen, etwas erkannt zu haben (was aber bekanntlich aufbläht). Andererseits ist da die Gefahr der Anpassung, damit man ja bloß niemandem auf die Füße tritt und keinen mit seiner Predigt verletzt. Ein Bericht über eine Predigt, die Johannes Busch in einer ihm fremden Gemeinde halten musste, ermutigt,

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Der in seiner Abwesenheit anwesende Gott

In meinen ersten Jugendjahren habe ich sehr häufig Zweifel an meinem eigenen Glauben gehabt und stellenweise, wahrscheinlich auch durch die theologische Prägung bedingt, verzweifelt nach einem gewissen Mehr gesucht. Gott schien in meinem Leben so wenig Fuß zu fassen, so weit weg, ja nahezu abwesend zu sein – obwohl ich mich doch so schmerzlich nach ihm sehnte! Ähnliche Erfahrungen, wenngleich in anderen Zusammenhängen und verschiedener Intensität, kennen wohl alle Gläubigen. Bei Ron Kubsch habe ich

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Bereitet Thomas Schirrmacher der Herrschaft des Antichristen den Weg?

Im Zuge der Veröffentlichung des sog. „Ethikkodex“ durch die weltweite evangelische Allianz wurde an Thomas Schirrmacher, dem Rektor des Martin-Bucer-Seminars, teilweise heftige Kritik (z.B. von Wolfgang Nestvogel) geübt, bei der ihm sogar die Vorbereitung der Herrschaft des Antichristen vorgeworfen wurde (durch Reinhard Möller). Schirrmacher hat nun in seinem Blog „ein nie gedrucktes Interview zum ökumenischen Ethikkodex für Mission“ veröffentlicht. Er erklärt einleitend: „Mein Lehrer Georg Huntemann hat mich zu Beginn meines Studiums vor der Theologie

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Trachtet nicht nach dem, was auf Erden ist: Anmerkungen zu Kolosser 3

Einer der heutigen Predigttexte war aus Kolosser 3,1-4: „1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. 2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. 4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“ Die

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Johannes Busch (13): Die Bibel im Grundtext lesen

Ich träume davon, eines Tages die Bibel im Grundtext lesen zu können. Einen Anstoß dazu gibt folgende Begebenheit aus der Studienzeit von Johannes Busch: „Neben den Vorlesungen ging das stille Studium weiter. Da bemühte er sich eifrig, in die hebräische und griechische Sprache tiefer einzudringen. Es war ihm aufgegangen, wie wichtig es ist, den Text in der Ursprache zu lesen.“ S. 80f. In einem Brief schreibt er: „Im Griechischen bin ich jetzt bei den Abschiedsreden

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Johannes Busch (12): Die Bedeutung der Gemeinde

Adolf Schlatter (1852-1938) Kleine Vorbereitung auf den heutigen Abend (wir werden uns mit Epheser 3,1-13 beschäftigen): Johannes Busch berichtet, wie ihm während seines Studiums in Basel durch Professor Adolf Schlatter die Bedeutung der Gemeinde aufging: „Jesus beruft uns wohl zum Glauben. Aber die Gegenwart Jesu, wo solches geschieht, ist in seiner Gemeinde.“ S. 78 Dann freu ich mich schon auf die Gemeinschaft der Gläubigen!

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Bonhoeffers Auslegung von 2. Thessalonicher 2,6.7

Paulus schreibt: „6 Und ihr wißt ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. 7 Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein“ (nach Schlachter) Werner de Boor erklärt in seinem Kommentar zum 2. Thessalonicherbrief, wie dieser Text klassischerweise in unseren (dispensationalistischen) Kreisen ausgelegt wird: „Die eine Deutung sieht in dem Aufhaltenden Christus und seine Gemeinde, bzw. die Gemeinde

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Johannes Busch (11): Krankenzimmer als Heiligtum

Es versetzt mich in ehrfürchtiges Staunen, wenn ich lese, wie Busch die letzten Tage seines Vaters auf dieser Erde beschreibt: „Wenn uns auch solch ein Sterben so fremd, ja, unheimlich war, so spürten wir Kinder dennoch, daß dies Krankenzimmer ein Heiligtum war, über dem die Ewigkeit und der Friede Gottes stand. Was haben wir in den Leidenstagen des sterbenden Vaters für wunderbare Dinge erlebt, die uns das unübersehbar einprägten, wie selbst im Tode die Gegenwart

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Johannes Busch (10): Die Macht des Gebets

Ich habe mir heute wieder einmal zur „Nacharbeit“ das Buch „Johannes Busch – Ein Botschafter Jesu Christi“, das von Wilhelm Busch bereits kurz nach dem tragischen Tod seines Bruders geschrieben wurde, vorgenommen. Einige wenige Ausgaben der immer noch empfehlenswerten Biografie sind derzeit zu einem unschlagbaren Preis noch antiquarisch zu erhalten. Heute möchte ich eine erstaunliche Begebenheit zitieren, die noch einmal den Glauben der Mutter der Busch-Brüder zeigt und uns zum Gebet ermutigt: „Das war nach

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Palmsonntag: Jesus Christus herrscht als König

Ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Fest. Ich musste während des Tages an ein passendes Lied von Friedrich Hiller denken. Hier meine Lieblingsverse, besonders V. 7+11: 1. Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihm untertänig, alles legt ihm Gott zu Fuß. Aller Zunge soll bekennen, Jesus sei der Herr zu nennen, dem man Ehre geben muß. 7. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen, klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen, sagt, ihr Armen, ihm die Not.

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