Christus allein

Gott wirkt die Frucht

Psalm 1 sagt deutlich, dass Frucht aus dem Wort Gottes kommt. J. I. Packer stellt fest, dass wir in der Evangelisation mit unseren Methoden nicht weiter gehen dürfen: Wenn wir vergessen, dass es Gottes alleiniges Recht ist, Frucht zu wirken, wo das Evangelium verkündigt wird, werden wir anfangen, uns selbst dafür verantwortlich zu fühlen. Und wenn wir vergessen, dass Gott allein den Glauben wirken kann, werden wir immer mehr denken, Bekehrungen zu schaffen sei letztlich

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (9): Die Ziele der Apologetik

1. Ziel (nach außen): Effektive Evangelisation Wenn wir in L’Abri von Apologetik sprechen, können wir den Begriff nicht von Evangelisation trennen. Was hat Apologetik mit effektiver Evangelisation zu tun? Ohne Apologetik schließen wir uns einfach dem Dialog der Tauben an, reden aneinander vorbei und können uns gegenüber Menschen mit anderen Perspektiven, Weltanschauungen und Wahrheitskriterien nicht mehr verständlich machen. 2. Ziel (nach innen): Glaubensstärkung Die wichtigste Person, mit der ich Apologetik betreiben muss, bin ich selber, damit mein

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Folgen hat Folgen!

Der Evangelist Wolfgang Dyck berichtet in seiner Predigt „Die Kettenreaktion der göttlichen Einladung“ wie Charles Studd dazu kam, sein Leben vollständig Christus zu opfern. Auslöser waren folgende Worte eines Atheisten: Wenn ich fest daran glaubte, wie es Millionen zu tun vorgeben, dass das Wissen um, und das praktische Ausleben der Religion in diesem Leben, das Schicksal im anderen Leben beeinflusst, dann würde mir die Religion Alles bedeuten. Ich würde irdische Vergnügung als Unrat abtun, irdische

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (5): Die Wichtigkeit des Denkens in Weltbildern

Schaeffer erinnert uns: „Ausgehend von den ungeheuren Verschiebungen, die in der Gesellschaft stattgefunden haben, ist es wichtig zu erkennen, dass wir in einem Kampf stehen, bei dem es nicht nur um diesen oder jenen Punkt der christlichen Wahrheit geht. Es geht um ganze Systeme von Weltbildern“ S. 37 Was bedeutet das für die Evangelisation? „Wie Paulus in Athen wusste er [d.h. Schaeffer]: Wenn er nicht zuerst einen biblischen Bezugsrahmen, d.h. ein Weltbild, entwickelte, würde die

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Die Souveränität Gottes und die Evangelisation

In den letzten Beiträgen ging es wiederholt um Gottes Souveränität in der Evangelisation. Helmut machte mich auf einen Artikel von Rudolf Möckel aufmerksam, der diese Frage aufgreift. Möckel spricht von der Erwählung zum Heil allein durch Gottes Gnade und macht deutlich, dass wir nicht nur ein bisschen tot waren vor unserer Bekehrung: Daher konnten wir in keiner Weise an unserer Rettung mitwirken. Er bleibt jedoch nicht dabei stehen. Er erklärt weiter: „Neben die Lehre von

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (4): Die Gefahr der Verschiebung zur Erfahrung

Wer den Fluss der Geistesgeschichte analysiert, wird feststellen, dass es in der westlichen Welt „einen wachsenden aufklärerischen Impuls hin zum Rationalismus“ gegeben hat: Der Mensch versucht Welt und Leben unabhängig von göttlicher Offenbarung allein durch die menschliche Vernunft zu verstehen. ‚Vernunft‘ bedeutet demnach, in einem geschlossenen System, das auf Ursache und Wirkung aufbaut und Gott ausschließt, zu denken. Es bedeutet, die Welt auf eine naturalistische Art zu betrachten und alles Übernatürliche als unvernünftig auszuschließen. „Diese

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (3): Der Kampf um die Wahrheit ist entscheidend

Durch die Analyse der geistesgeschichtlichen Entwicklung (vgl. den letzten Beitrag) kam Schaeffer zu folgendem Ergebnis: „So ist, wie ich meine, die veränderte Auffassung über den Weg, der zu Erkenntnis und Wahrheit führt, das entscheidende Problem, das sich der Christenheit heute stellt.“ S. 31 Was Schaeffer damals beobachtete, wird heute oft mit dem Begriff „Postmoderne“ verbunden. Es ist „eine Denkweise, die fest verknüpft ist mit der Verleugnung von Wahrheit in jedem objektiven universalen Sinn.“ S. 31

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (2): Ideen haben Konsequenzen

Stephen J. Wellum erklärt: „Eines der großen Vermächtnisse des Werkes Francis Schaeffers war es, uns zu zeigen, dass ‚Ideen Konsequenzen haben.‘ […] Das kulturelle Durcheinander, in dem wir leben, kam nicht aus dem Nichts, sondern hat eine lange Geschichte.“ S. 29 Deshalb müssen wir, „um unsere Gegenwart zu verstehen, auch den Fluss der Geistesgeschichte erfassen„. Schaeffer erkannte, „dass die westliche Gesellschaft eine ‚Linie der Verzweiflung‘ erlebt hatte – einen langsamen Prozess, durch den Ideen hinuntersickerten

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Warum beten wir für Verlorene, wenn Gott doch sowieso souverän ist?

Gestern kamen wir mit einigen Freunden unter anderem auf die Spannung zu sprechen, die zweifelsohne zwischen der „Dimension der Souveränität Gottes“ und der „Dimension der Verantwortung des Menschen“ zu finden ist. Gott erwählt! Aber der Mensch muss sich auch entscheiden! An wem hängt es letztendlich? Warum sollten wir beten und missionieren, wenn alles bei Gott liegt? Ich habe auf dem Blog von Justin Taylor eine sehr treffende Stellungnahme von Michael Horton gefunden: Calvinists hear Arminian

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Die Islamfrage

Eine Frage, die vor allem in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, ist – meiner Meinung nach – die Islamfrage. Wir in Deutschland leben mit vielen Muslimen zusammen. Die Debatte darüber, ob der Islam zu Deutschland gehört, wurde durch unseren ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff ins Leben gerufen. Das Medienmagazin pro zeigt auf das Schlagwort „Islam“ 1088 Treffer an! Die Thematik ist also durchaus relevant, nicht zuletzt für die Christen – wie stehen wir zur

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