Christus allein

Disziplin im Gebetsleben

Wem geht es nicht so: Man weiß um die Notwendigkeit des beständigen Gebets und hinkt in der Realität doch so oft weit hinter seinem eigenen Anspruch her. Man ließt von Männern (und Frauen) des Glaubens und sieht deren vorbildliches Gebetsleben, wo nicht selten nächtelang hindurch im Gebet gerungen wird. Und dann nimmt man sich ähnliches vor und scheitert meistens schon nach wenigen Tagen. Wolfgang Bühne schreibt in seinem kürzlich erschienen Buch „Das Gebetsleben Jesu. Ermutigung

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Johannes Busch (2): Hülben

Die geistliche Heimat der Busch-Familie liegt vor allem im schwäbischen Pietismus. Wilhelm Busch schreibt: „Als Kinder durften wir mit den Eltern unsere Schulferien immer in der Heimat der Mutter, in Hülben verbringen. Das klingt jetzt so trocken. Aber wer kann ermessen, welche Fülle von Freude, Herrlichkeit und Liebe dies Wörtlein Hülben umschließt! Hülben ist ein Dorf auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Mitten im Dorf steht ein riesiges Haus. Uns kam es immer wie ein

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Johannes Busch (1): Ein Botschafter Jesu Christi

Ich lese mittlerweile zum zweiten Mal die Biografie von Johannes Busch, die von seinem bekannteren Bruder Wilhelm verfasst wurde. Johannes studierte Theologie (unter anderem bei Karl Barth) und war später Pfarrer in Witten im Ruhrgebiet. Während des Kirchenkampfes im dritten Reich positioniert er sich klar auf Seiten der Bekennenden Kirche, was im die zwischenzeitliche Entlassung von seinem Pfarramt einbrachte. Später wird er Verantwortlicher für die Jugendarbeit der Kirche und ist damit Bundeswart im Westbund. Johannes Busch

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Große Schweine der Sünde

Kürzlich genoss ich wieder einmal die „Plaudereien in meinem Studierzimmer“. Wilhelm Busch beschreibt unter anderem den „Fürsten der Prediger“ – C. H. Spurgeon. W. Busch erzählt wie er während einer Veranstaltung in Berlin einen Spurgeon-Predigt-Band in die Hände bekam und erkannte wunderbar man das alte Testament auslegen kann. Doch lest selbst, Spurgeon schreibt über die Geschichte der Arche Noah: „Die Arche erhielt sie alle, und so wird Jesus Chrsistus alle erhalten, die in ihm sind.

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Der Fels aus Norwegen (4): Der unverständliche Gott

In einer seiner letzten Predigten drückt Hallesby eine spät erkannte Wahrheit folgendermaßen aus: „Ich dachte lange, ich müsste Gott verstehen, und zerbrach mir darüber fast den Kopf. Aber nach und nach ist es mir aufgegangen, daß es zum Wesen Gottes auch gehört, unverständlich zu sein. Ja, in letzter Zeit habe ich sogar angefangen, ihm zu danken, weil er unverständlich ist. Ich erkenne nun, daß er so groß sein muß, wenn er in der Lage sein

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Der Fels aus Norwegen (3): Jesu Name nie verklinget

Konzentrationslager Grini Die Biografie von Hallesby ist wirklich sehr spannend und weist zahlreiche lesenswerte Stellen auf. Doch erst auf Seite 242 wurde ich zu Tränen gerührt. Doch lest selbst, wie Hallesby von einem besonderen Geschehen berichtet, dass er während seiner zwei Jahre im Konzentrationslager Grini am Stadtrand von Oslo (1943-1945) erlebte: „Das für Hallesby ergreifendste Geschehen im Lager Grini ereignet sich, als die Gefangenen Abschied nehmen von neun jungen Männern, die am Nachmittag des 4.

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Wer bin ich?

Je mehr ich Dietrich Bonhoeffer lese, desto mehr bin ich von beeindruckt von diesem Mann, von seiner Theologie, von seinen Schriften, von der Tiefe seiner Gedanken. Schon länger fasziniert mich das neben „Von guten Mächten“ wohl bekannteste Gedicht von ihm: „Wer bin ich?“. Es lässt einen nicht kalt – und irgendwie findet man sich auch wieder. Niemand versteht es so gut wie Bonhoeffer, die Spannung (Spannungsfeld!) des christlichen Lebens in Worte zu kleiden. Dieses Gedicht

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Es begann in einer Mittsommernacht

Heute findet die Sommersonnenwende statt, die besonders in den nordischen Ländern mit gewissen Bräuchen verbunden ist. Das hat mich an ein Buch erinnert, das ich in meiner Teenagerzeit gelesen habe. „Es begann in einer Mittsommernacht“ von Olav Gulvaag. Das besondere an diesem Buch ist das tragische Ende. Ich weiß noch heute, wie beeindruckt ich gewesen bin – und wie traurig. Ich konnte damals nicht verstehen, wie ein Buch nicht mit einem Happy End enden kann.

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Der Pfad des Gehorsams

Ein weiterer Beitrag zu unserem Lieblingsthema: Müssen wir aktiv werden oder passiv auf Gottes Eingreifen warten? J.C. Ryle schreibt folgendes dazu, wenn auch in anderem Zusammenhang: „Ich weiß, dass du dein Kind nicht bekehren kannst. Ich weiß gut, dass die, die wiedergeboren werden, nicht aus dem Willen des Mannes geboren werden, sondern aus Gott. Aber ich weiß auch, dass Gott deutlich sagt: ‚Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß‘ und dass er den Menschen nie ein

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Der Fels aus Norwegen (2): Zeiten der Erweckung

In dem Kapitel „Eine Erweckung zieht Kreise“ wird beschrieben, wie Hallesby von 1904 bis 1907 als Evangelist durch viele Orte Norwegens zieht und das Evangelium verkündigt. In diesen Jahren finden überall in Norwegen und Schweden große Evangelisationsveranstaltungen statt und massenweise strömen Leute dorthin und werden „erweckt“. Hallesby führt allein in einem Jahr 300 Veranstaltungen durch. Selbst die Hauptstädte Norwegens und Schwedens werden von der Bewegung erfasst: „Nach zwei Evangelisationswochen in Stockholm „ist der Zustrom so überwältigend

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