Christus allein

Persönliche Evangelisation: Der Bibel vertrauen

Wenn es um persönliche Evangelisation und das Pflegen von Beziehungen mit Nicht-Christen geht, muss ich beschämt eingestehen, dass ich mich in meinem bisherigen Leben nicht durch großes Engagement ausgezeichnet habe. Die Gründe sind vielfältig; unter anderem verbringe ich Zeiten gerne mal allein (z. B. die Mittagspause auf der Arbeit). Es ist für mich ein echter Kraftakt, das Gespräch mit anderen zu suchen und mich wirklich für sie zu interessieren (Stichwort Bequemlichkeit). Sehr ermutigend war in

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7 Zitate aus „Mission unter postmodernen Zeitgenossen – Gibt es richtig und falsch?“

Die folgenden Zitate entstammen aus dem hervorragenden Gastbeitrag von Wolfgang Nestvogel in dem Buch von Matthias Klaus: Was sage ich, wenn…? Argumente für Glaubensgespräche Über den Zeitgeist: Die Postmoderne ist nicht nur ein Denksystem, sondern ein Lebensstil, der tief in unseren Alltag hineingreift. (S. 32) Der Zeitgeist ist das, was der Mensch für „selbstverständlich“ hält, auch jene, die nicht viel darüber nachdenken. […] Der Zeitgeist ist die geistige Luft, die wir in dieser Welt atmen

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Matthias Klaus: Was sag ich, wenn…? Argumente für Glaubensgespräche

Zu Beginn des Jahres ist dieses mit ca. 140 Seiten überschaubare und gut lesbare Werk des Mediziners Matthias Klaus erschienen, in welchem er apologetische Fragestellungen behandelt, die im Kontext der Jugendarbeit entstanden und bearbeitet wurden. Matthias ist zugleich Mitbegründer des Arbeitskreises für Wissenschaft und Weltanschauung an der Universität Hannover. Er geht im einleitenden Kapitel zunächst auf die Frage ein, warum Apologetik wichtig ist und ob es sie überhaupt braucht. Er stellt zutreffend fest, dass viele

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Perspektivwechsel

Selbst Christen können furchtbares Leid erleben. Umstände werden dunkel und unerklärlich, Hoffnung wird zu einem Fremdwort. Asaph, der Autor des 73. Psalms konnte im wahrsten Sinne des Wortes ein Lied davon singen. Obwohl er eine tadellose Beziehung zu Gott vorweisen konnte, ging es ihm deutlich schlechter als den Menschen, die Gott und seine Maßstäbe mit Füßen traten. Die Wende in seinem Leben beschreibt Asaph mit dem „Gang in Gottes Heiligtum“ (V. 17). Sicher beschreibt er

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Schwäche zeigen

Abwärtsspiralen sind selten schon zu Beginn als solche zu erkennen. Angefangen mit leisen Zweifeln, kleinen Sünden, oder unauffälligen Gedanken können sie sich aber im Laufe der Jahre zu gewaltigen Lebensstürmen entwickeln. Die Sünde, die den Alltag beherrscht; der Zweifel an Gott, der einen fast wahnsinnig werden lassen könnte; die Krankheit, die jeden Lebensmut geraubt hat. Als Christ ist man von diesen Problemen natürlich ausgenommen. Als Christ bekommt man die rosarote Brille gleich mitgeliefert, denn man

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Ad fontes: Lest die Originale!

Lernt Griechisch zum Lateinischen, damit ihr, wenn ihr die Philosophen, die Theologen, die Geschichtsschreiber, die Redner, die Dichter lest, bis zur Sache selbst vordringt, nicht ihre Schatten umarmt … Philipp Melanchthon Ad fontes (=lateinisch für „zu den Quellen“) war eine der Maximen der Humanisten mit Aufkommen der Renaissance (also ab etwa 1500). Sie stellten die ursprünglichen Texte (vor allem von antiken Autoren) wieder in den Mittelpunkt ihres Denkens, da sie die zeitgenössischen, von der Scholastik

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Kirchengeschichte: Empfehlungen zum Einstieg

Kirchengeschichte ist wie Gemüse: Man weiß, man sollte es essen, aber oft erscheint es einfach nur langweilig und unspektakulär. Andrew Wilson (London) Name an Name, Datum an Datum, Ereignis an Ereignis… Geschichte kann ziemlich langweilig sein. Und es muss schon viel passieren, wenn man seine Zeit in der Beschäftigung mit der Vergangenheit investiert. Dass es dennoch gute Gründe dafür geben kann, wurde hier bereits an anderer Stelle diskutiert. Wer sich nun also mit Kirchengeschichte befassen

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Worin liegt Gottes Liebe zu uns begründet?

Darin besteht die Liebe — nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden. 1. Johannes 4, 10 An viele vor allem durch Filme vermittelte Wertvorstellungen hat man sich heute – ob bewusst oder unbewusst – gewöhnt und angepasst. Erst in den vergangenen Tagen habe ich bei einem Film stoppen müssen, weil mir schlagartig bewusst wurde, mit welch purem Egoismus die Protagonistin

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Tipp: American Gospel

Ein Gastbeitrag von Benjamin Tissen: Vor einiger Zeit bin ich von einem guten Freund auf den Trailer des amerikanischen Dokumentarfilms American Gospel aufmerksam gemacht worden, der im Oktober 2018 erschienen ist. Nachdem ich ihn mir dann vor einigen Wochen angeschaut habe, war und bin ich absolut begeistert und überzeugt von seiner Botschaft und seinem Inhalt! Was für uns Deutsche erst einmal sehr „amerikanisch“ klingt, oder, wie mich jemand fragte, „ob die Problematik des Films überhaupt

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Heiligung ist eine Seite der Errettung

Wahre Erlösung bringt den Wunsch mit sich, heilig gemacht zu werden. Wenn Gott uns durch Christus rettet, rettet er uns nicht nur von der Strafe der Sünde, sondern auch von ihrer Herrschaft. Bischof Ryle bemerkte: „Ich bezweifle in der Tat, ob wir irgendeine Berechtigung haben, zu sagen, ein Mensch kann wohl bekehrt sein, ohne auch für Gott geheiligt zu sein. In der Heiligung wachsen kann er zweifellos und wird er auch so, wie er in

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