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Bücher Heiligung Menschenfurcht und Gottesfurcht

Von Menschenfurcht zu Gottesfurcht

Wenn ich mich frage, welche Lektüre mich in den letzten Jahren am stärksten geprägt hat, ist das Buch „Befreit leben – Von Menschenfurcht zu Gottesfurcht“ von Edward T. Welch einer der ganz heißen Kandidaten. Michael Martens hatte mich durch seine Empfehlung während des Unterrichts am EBTC auf das Buch gebracht. Folgende Zitate geben einen Einblick und zeigen, dass das behandelte Thema jeden angeht:

Haben Sie sich je einem Gruppenzwang ausgesetzt gefühlt? „Gruppenzwang“ ist nur eine schöner klingende Umschreibung für Menschenfurcht.[1]

Die Menschen oder Dinge, die wir brauchen, beherrschen uns.[2]

Das Testament [Jer 17,5-8]  sagt, wir müssen uns entscheiden zwischen Menschenfurcht und Gottesfurcht. Der Weg zur Menschenfurcht kann sich auf vielerlei Weise zeigen: wir bevorzugen andere, wir wollen, dass sie gut von uns denken; wir haben Angst, von ihnen bloßgestellt zu werden, oder fürchten uns vor ihrer körperlichen Kraft. Wo gegen diese Ängste nicht mit der Furcht des Herrn angegangen wird, können die Folgen katastrophal sein. Doch wenn Gott in unserem Leben den Platz bekommt, der ihm zusteht, dann können alte Bindungen zerbrochen werden.[3]

Der erste Schritt, um den Schlingen der Menschenfurcht zu entgehen, ist deshalb die Erkenntnis, dass Gott herrlich und zu fürchten ist und nicht die Menschen.[4]

[1] Welch, Edward T. (2015): Befreit leben – Von Menschfurcht zu Gottesfurcht: S.12

[2] Ebd. S.11

[3] Ebd. S.65

[4] Ebd. S.88

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