Christus allein

Gutes Blog: rahda-station.de

Ich lese gerne Blogs mit einer persönlichen Note. Seit mehr als einem Jahr habe ich in meinem RSS-Reader im Dienstags-Ordner (ich verteile die Blogs die ich lese auf die Wochentage) auch die Beiträge von rahda-station.de. Ich habe ungefähr eine halbe Stunde gebraucht um herauszufinden, dass der Name des Blogs keine albanische Vokabel ist oder für irgendeine unbekannte Stadt in Albanien steht, sondern vermutlich nur die zusammengesetzte Abkürzung von Rahel und Danny. Die beiden betreiben das Blog von Albanien aus, wo sie seit Oktober 2013 in einer wie sie schreiben wirtschaftlich vernachlässigten Region im Ort Krume leben.

Die Vision von Rahel und Danny

Das Anliegen, das die beiden (und das kleine Team um sie herum) nach Albanien geführt hat, ist es, „Gemeinde zu gründen und Jünger zu machen“. Verschiedene Projekte sollen helfen, dieses Ziel zu erreichen, z.B. eine Physiotherapiepraxis, wöchentliche Treffen mit Kindern aus der Stadt und verschiedene soziale Projekte. Aus diesen Projekten wachsen Beziehungen, die ein gemeinsames Bibellesen ermöglichen. Rahel und Danny erklären:

Wir wollen durch unser Leben und unseren Dienst die Menschen auf Jesus hinweisen. Die Gegend, in der wir arbeiten, gilt als unerreicht vom Evangelium. In der gesamten Has-Region gibt es nur eine Handvoll Gläubige. Wir wünschen uns so sehr, dass Menschen anfangen Jesus nachzufolgen und hier vor Ort in Krume eine lebendige Gemeinde entsteht. Durch gute und schwierige Zeiten hindurch wollen wir treu sein und vertrauen, dass all das, was wir im Glauben säen nicht leer zurückkommt, sondern eines Tages Frucht tragen wird.

Fünf Dinge, dir mir an diesem Blog gefallen

  1. Wie bereits erwähnt, gefällt mir der persönliche Stil in den Beiträgen. Man bekommt einen Einblick in ihr Leben in Krume, man kann mitfühlen mit den Freuden und Herausforderungen eines Missionars, man spürt das Auf und Ab in ihrer Nachfolge und findet sich darin wieder; z.B. in dem Beitrag „Von Tränen, Hoffnungslosigkeit und dem Trost unseres Glaubens“.
  2. Ich freue mich, dass Danny überzeugter Anhänger reformierter Theologie ist. Ich glaube, dass es einen fundamentalen Unterschied macht, wenn Gottes Souveränität der Anker des missionarischen Tuns ist (Ich empfehle zu diesem Thema besonders das Buch von J.I. Packer und den Artikel von Rudolf Möckel). Ich bin überzeugt, dass sich diese Erkenntnis auch in der Praxis auswirkt. Danny geht z.B. in dem Beitrag „Das Bedenken des Göttlichen“ auf seine Überzeugung ein.
  3. Die Artikel geben einen ehrlichen Einblick in ihr Leben. Dieser Aspekt hängt sicher ganz eng mit der persönlichen Note zusammen. Doch hier möchte nochmal besonders hervorheben, dass mir gefällt, dass die Beiträge keinen wer weiß wie geschönten und rein sachlichen Blick auf ihr Leben geben, sondern dass sie ehrlich auch von ihren Kämpfen berichten, z.B. wenn Rahel darüber schreibt „Wie Gott mich zum vierten Kind ermutigt hat“.
  4. Die Videos. Durch die Videos bekommt man nochmal einen ganz anderen, intensiveren Blick auf die Arbeit in Krume. Danny hat nicht nur eine Vorliebe für das Fotografieren, sondern kann auch gute Videos erstellen. Schau dir z.B. das Video „Unser Dienst in Krume und unser Aufruf an dich“ an.
  5. Es geht in den Artikel um das Leben als Familie mit vier Kindern. Da wir auch drei Kinder in ähnlichem Alter haben, lese ich gerne darüber, wie es anderen Familien mit Kindern geht, wie sie die alltäglichen Sorgen mit Gottes Hilfe angehen (z.B. „Was mir mein Tagebuch vor Augen hielt“) und welche Freuden sie erleben (z.B. „Wie die Kinder aus Bullerbü“).

Hier geht es zum Blog, falls du neugierig geworden bist und dich für die Arbeit in Albanien interessierst. Dort kannst du dich auch für den Rundbrief eintragen. Du kannst Danny außerdem auch bei Twitter folgen.

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3 Kommentare

  1. Hallo Waldemar, ich möchte mich ganz herzlich bedanken für diese positive Erwähnung unseres Blogs. Wow. Du hast dir echt die Mühe gemacht einige Punkte aufzuschreiben und diese auch mit Artikeln belegt. Als mich vor einigen Tagen innerhalb von zwei Tagen zwei Leute per Kontaktformular anschrieben, da wurde ich schon ein wenig stutzig. Aber ich stellte dann später fest, dass sie durch dich auf unseren Blog gekommen sind. Mit zwei Männern konnte ich aus unterschiedlichen Gründen einen regen Austausch haben. Also danke nochmal für diesen Artikel. Dir wünsche ich auch Gottes Reichen Segen für die Pflege deines Blogs.

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