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Ehe und Familie Gebet

Ratschläge für die Ehe von Kathy Keller

Matt Smethurst hat im Oktober des letzten Jahres anlässlich der Veröffentlichung des Andachtsbuches The Meaning of Marriage: A Couple’s Devotional: A Year of Daily Devotions von Tim und Kathy Keller ein Interview mit den beiden geführt. Die letzten zwei Antworten aus dem Interview enthalten viel Weisheit für jede Ehe:

Matt Smethurst: Welchen Rat würdet ihr Eltern von kleinen Kindern geben, die im Chaos der Jahre, in denen die Kinder klein sind, darum ringen, dass ihre Ehe weiter wächst?

Kathy Keller: Die beste Methode, die ich kenne, habe ich kürzlich von einem jungen Ehepaar, das einige Kinder im Vorschulalter hat, gelernt. Sie reservieren sich jeden Abend die Zeit von 21:00 bis 21:30 Uhr (sogar übers Telefon) als „Sprechzeit“ . Nicht für Auseinandersetzungen oder Haushaltsgeschäfte, sondern zum Reden. „Was denkst du? Wie fühlst du dich? Wie sieht es mit deiner Beziehung zu Gott aus? Erzähl mir, was dir auf dem Herzen liegt.“ Sie sagten, dass es der Wendepunkt für ihre Ehe war. Wir sehnen uns alle nach konzentrierter Aufmerksamkeit. Wir wissen, dass wir sie unseren Kindern geben sollten. Manchmal übersehen wir aber, das es genauso wichtig ist, sie auch unserem Ehepartner zu schenken.

Matt Smethurst: Das Leben ist geschäftig, unsere Wochen sind vollgeplant. Welche täglichen und wöchentlichen Gewohnheiten pflegt ihr beiden, um sicherzustellen, dass ihr Gott in eurer Ehe ehrt?

Kathy Keller: Vor einigen Jahren fingen wir an, unseren Tag vor dem Schlafengehen damit abzuschließen, dass wir noch gemeinsam beten. Selbst wenn Tim auf der anderen Seite der Welt ist, wird er anrufen, damit wir beten können. Wir haben keine feststehende Liste oder eine festgelegte Zeit – manchmal beten wir für das, was uns gerade schwer auf dem Herzen liegt, oder wir loben Gott für die empfangene Gnade oder was uns sonst in den Sinn kommt. Aber wir beten. Man kann mit unbußfertigem Zorn im Herzen nicht vor Gott treten. Darüber hinaus unterstützen wir uns gegenseitig in unseren Projekten und Diensten, beraten uns gegenseitig und versuchen, alle Ratschläge, die wir anderen geben, auf uns selbst anzuwenden!

Das ganze Interview ist hier nachzulesen.

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