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Gemeinde und Corona

Corona und die Gemeinden – eine Mischung, die explosiv reagieren kann. Durch die Umstände, die jeden mehr oder weniger treffen, ist jeder herausgefordert, sich eine eigene Meinung zu bilden. Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich dadurch, dass zwischen Fakten und Hypothesen kaum differenziert werden kann. Zudem haben Fakten eine äußerst geringe Halbwertszeit, so dass der ein oder andere zum Fatalismus neigt. Wenn Menschen mit unterschiedlichen Ansichten, die eine Gemeinschaft bilden, nun eine gemeinsame Gemeinde-Strategie finden müssen, bietet das Potential für Spannungen.

Evangelium 21 hat vor kurzem einen lesenswerten Artikel veröffentlicht, der dazu ermutigt, in der Gemeinde weise und rücksichtsvoll angesichts der aktuellen Lage miteinander umzugehen. Mir selbst hat der Artikel zum ersten einen Anstoß dazu gegeben, meine eigene Position hinsichtlich der Pandemie kritisch zu reflektieren. Zum zweiten hat er mich ermahnt, den Nächsten wieder stärker in den Blick zu bekommen, statt nur um meine eigene Meinung zu kreisen.

Wie können Gemeinden in einem solch heiklen und polarisierenden Umfeld „fein und lieblich in Eintracht beisammen sein“ (Ps 133), anstatt sich spalten zu lassen? Es wird nicht einfach sein. Aber durch die Gnade Gottes und die Kraft des Heiligen Geistes, die uns auf eine Weise verbindet, wie es das Fleisch niemals könnte, besteht für uns die Möglichkeit, eine „Gegenkultur“ zu bilden und zum Vorbild für den Rest der Welt zu sein.

Wie gesagt, lesenswert: https://www.evangelium21.net/media/2045/gemeinden-lasst-euch-nicht-durch-das-coronavirus-spalten

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