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Gebet

Gebet für verfolgte Christen

Gebet ist – und das ist nicht bloß eine Floskel – das wertvollste was wir für verfolgte Glaubensgeschwister tun können. Ermutigt durch den letzten Beitrag „Christenverfolgung nicht ignorieren“ möchte ich auf das Gebetsmaterial zweier (mehr oder weniger) bekannter Organisationen aufmerksam machen, die sich für verfolgte Christen einsetzen.

OpenDoors bietet auf seiner Internetseite wertvolles Infomaterial zum konkreten Gebet für Christen in verschiedenen Ländern an. Besonders hervorheben möchte ich hieraus das Monatsmagazin mit dem integrierten Gebetskalender. In dem Magazin werden jeden Monat aktuelle Informationen und Kurzberichte aus verschiedenen Regionen, in denen Christen verfolgt werden, präsentiert. Die Juli-Ausgabe macht zum Beispiel auf die gegenwärtige Lage der Christen in Indien aufmerksam. Die Lektüre dieser häufig persönlichen Erfahrungsberichte erfordert nicht viel Zeit (man kann sie auch als Badezimmerlektüre etablieren), ermutigt aber sowohl im persönlichen Glaubensleben als auch im Gebet für die betroffenen Geschwister. Der innenliegende Gebetskalender enthält für jeden Tag ein spezielles Anliegen, das bereits so formuliert ist, dass es im Grunde unmittelbar in das tägliche Gebet integriert werden kann. So hat man die Möglichkeit, auf einfache Weise einen großartigen Dienst zu tun.

Die weniger bekannte Organisation „Hilfsaktion Märtyrerkirche“ (HMK) verfolgt ein ähnliches Ziel wie OpenDoors, möchte aber vor allem durch konkrete Projekte vor Ort den verfolgten Christen helfen. Die HMK gibt ebenfalls monatlich die kleine Broschüre „Stimme der Märtyrer“ mit kurzen Erlebnisberichten oder Artikeln zum Thema Christenverfolgung heraus. Diese gibt es inzwischen auch online. Zwar gibt es hier kein Äquivalent zum monatlichen Gebetskalender von OpenDoors, auf der Internetseite der HMK werden aber immer wieder nach Ländern sortierte Gebetsanliegen aktualisiert, die man ebenfalls für das persönliche Fürbittengebet verwenden kann.

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