Christus allein

Bedeutende Jahreszahlen russland-mennonitischer Geschichte | 1527

Einleitung zur Artikelreihe: Mit der Reihe „Bedeutende Ereignisse mennonitischer Geschichte“ möchte ich anhand einiger wesentlicher Jahreszahlen einen groben Rahmen liefern, um die Geschichte der Russland-Mennoniten zu erfassen. Meine Absicht ist es vor allem bei denjenigen, die Nachfahren dieser Gruppierung sind oder sich hierzu zählen, Interesse an ihrer Geschichte zu wecken und zugleich Schubladen im positiven Sinne zu bieten, in die sie ihr bisheriges Wissen einsortieren können. Bisher ist in dieser Reihe ein Artikel zum Jahr 1525 erschienen. …

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Bedeutende Jahreszahlen russland-mennonitischer Geschichte | 1525

Mit der Reihe „Bedeutende Ereignisse mennonitischer Geschichte“ möchte ich anhand einiger wesentlicher Jahreszahlen einen groben Rahmen liefern, um die Geschichte der Russland-Mennoniten zu erfassen. Meine Absicht ist es vor allem bei denjenigen, die Nachfahren dieser Gruppierung sind oder sich hierzu zählen, Interesse an ihrer Geschichte zu wecken und zugleich Schubladen im positiven Sinne zu bieten, in die sie ihr bisheriges Wissen einsortieren können.  1525 | Die erste Gläubigentaufe & Täufergemeinde Die Wiedertäufer werden bisweilen als

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Der Prophet Haggai (5): Gott wird triumphieren (Hag 2,20-23)

Hier geht es zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Beiträge zum Propheten Haggai. Nachdem das Volk im vorherigen Abschnitt ermahnt wird, dass nur ein hingegebener Dienst sein Wohlgefallen weckt, wendet sich Gott nun persönlich dem Projektleiter Serubbabel zu. Die Botschaft erreicht Serubbabel am selben Tag wie die vorherige und schließt das Buch Haggai ab. Der Grund dafür, dass diese Unterredung zwischen dem Propheten und dem Projektleiter unter vier Augen geführt wird,

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Der Prophet Haggai (4): Was Gott will, ist ein hingegebener Dienst (Hag 2,10-19)

Nachdem Haggai das Volk zur Wiederaufnahme des Tempelbaus ermahnt hat (1,1-15), sie in einer schweren Phase ermutigt hat (2,1-9), belehrt er sie nun über die rechte Art des Gottesdienstes (2,10-19). Dazu erhält er den Auftrag die Priester aufzusuchen und ihnen zwei Fragen zu stellen. Haggai betritt der Opferplatz und stellt den geistlichen Führern die erste Frage: „Wenn jemand heiliges Fleisch (= Opferfleisch) im Zipfel seines Gewandes trägt und mit seinem Zipfel Brot oder Gekochtes, Wein,

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Der Prophet Haggai (3): Auszeit für entmutigte Bauarbeiter (Hag 2,1-9)

I. Eine entmutigende Ausgangssituation (1-3) Es sind bereits knapp vier Wochen Bauzeit vergangen, als Gott sich seinem Volk erneut zuwendet. Es ist ein einfacher Grund: das Volk bedarf einer stärkenden Auszeit. Die Anfangsmotivation scheint der ernüchternden Realität gewichen zu sein. Die Arbeit ging womöglich nicht so schnell voran, wie gedacht und ihr ganzes Tun schien in ihren Augen so viel wie Nichts zu sein. Was die Alten unter ihnen aber vor allem schmerzte, war die

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Der Prophet Haggai (2): Der Weg zu einem brennenden Herzen (1,1-15)

Es war der erste Tag des Monats, nach dem jüdischen Mondkalender also Neumond, als Gottes Wort durch Haggai an den geistlichen Leiter Jeschua und an den politischen Führer Serubbabel erging. Jeder Monat wurde mit dem Blasen in die Trompeten, ähnlich unseren Turmglocken, und mit besonderen Opfern auf dem Tempelplatz begangen[1]. Die Besonderheit dieses Tages nutzt Haggai um seine Botschaft einer großen Zuhörerschaft zu verkünden. Seine Botschaft ist ein dreifacher Aufruf: Gebt eure Gleichgültigkeit auf (1,1-4)! Erkennt

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Der Prophet Haggai (1): Baut das Haus des Herrn!

Haggai steht im Schatten der großen Propheten wie z.B. Jesaja und Jeremia, aber auch einige der zwölf kleinen Propheten verweisen ihn in Bezug auf die Popularität auf einen der hinteren Plätze. Viele werden wohl ihre Schwierigkeit haben ihn in der Bibel auf Anhieb zu finden oder gar seine Botschaft zu formulieren. Doch was diesen kleinen Propheten gegenüber allen anderen ausmacht ist sein enormer Erfolg! Kein anderer Prophet hatte die Freude solch eine kurzfristige und leidenschaftliche

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Worum betest du?

Worum betest du in Not, in Betrübnis? Was kommt über meine Lippen, wenn ich enttäuscht, traurig, frustriert bin? Als Jesus erschüttert ist wegen des Martyriums, das in wenigen Tagen auf ihn einbricht, sagt er: „Jetzt ist meine Seele erschüttert, und was soll ich sagen? (Soll ich bitten:) >Vater errette mich aus dieser Stunde!<? Nein, gerade deshalb bin ich ja in diese Stunde gekommen: Vater, verherrliche deinen Namen!“  (Joh 12,27f)

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Auszüge aus „Wie kann man Gott gefallen?“ A.W. Tozer

In dem Kapitel  „Kirchenzugehörigkeit: Kein Ersatz fürs Handeln“ finden sich ermahnende und ermutigende Aussagen, die uns Christen heute mindestens ebenso gut einen Spiegel vorhalten wie zur Zeit der Abfassung des Buches. Hier einige Zitate: „Der höchste Zweck des Christentums besteht darin, dass Menschen Gott ähnlich werden, damit sie so handeln wie Gott. In Christus folgen die Verben sein und tun einander in dieser Reihenfolge. Wahres Christentum führt zu moralischem Handeln. Der einzig wahre Christ ist

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Die Kraft der Lüge

Die Macht einer Lüge besteht nicht darin, dass diese an sich glaubwürdig klingt, sondern darin, dass sie attraktiv ist. Die entscheidende moralische Frage lautet nicht, ob die Menschen einer Lüge glauben, sondern ob sie ihr folgen! Der Vater der Lüge machte im Garten Eden die Erfahrung: Selbst eine Lüge, die praktisch Unmögliches verspricht („an dem Tag, da ihr davon esst, …[werdet] ihr sein … wie Gott“; 1Mo 3,5), wird erfolgreich verführen, wenn sie nur faszinierend

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