Christus allein

Der widerwillige Bekehrte

Die Erfahrung des Schotten, die in dem Post „Zwei – Gott und ich“ beschrieben wird, musste auch C. S. Lewis durchmachen. Er schreibt: Im Trinity Term 1929 lenkte ich ein und gab zu, dass Gott Gott war, und kniete nieder und betete; vielleicht in jener Nacht der niedergeschlagenste und widerwilligste Bekehrte in ganz England. Ich sah damals noch nicht, was mit heute als das Leuchtendste und Offensichtlichste erscheint; nämlich die göttliche Demut, die einen Bekehrten

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Zwei – Gott und ich

Ich erhielt heute diese wunderbare SMS: Ein Schotte wurde einst gefragt, wer in besonderer Weise bei seiner Bekehrung mitgewirkt habe. Er antwortete: „Zwei – Gott und ich.“ Hat Gott nicht das Werk allein getan? Der Schotte sagte: „Ja, Gott suchte um jeden Preis meine Bekehrung zu erwirken. Aber ich tat alles, um ihr aus dem Wege zu gehen.“  Vielen Dank, TP!

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Overnewsed – aber nicht overbibled

Jürgen Werth hat ein kleines Buch mit persönlichen Liedern und Geschichten geschrieben. Mit der Geschichte „Overnewsed but underinformed“ trifft er den Nagel auf dem Kopf. Wer kennt das nicht? Unmengen von Informationen dringen von überall auf einen ein! Und manchmal kommt einem der verrückte Gedanke, dass man das alles wissen muss! Das Wesentliche verpasst man allerdings oft. So viele Worte stolpern durch den Kopf. So viele Bilder flattern durch die Gedanken. Kriegst du den Kopf

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Luther über den unfreien Willen

Luther in „De servo arbitrio“ von 1525 (Die Schrift ist als Antwort auf die von Erasmus von Rotterdam verfasste Schrift „Vom freien Willen De libero arbitrio“ zu verstehen; deswegen die persönliche Anrede): Du sagst: Wer wird sich Mühe geben, sein Leben zu bessern, wenn er hört, dass der freie Wille nichts sei? Ich antworte: Kein Mensch! Und keiner kann`s auch. Denn nach deinen Leuten, die ihr Leben ohne den Geist bessern, fragt Gott nichts, dieweil

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Über das Kreuztragen

Joni Eareckson Tada Justin Taylor macht in seinem Blog mit dem (wie ich finde, vielleicht etwas ungewöhnlichem) Titel „A Conversation with a Woman of Whom the World Is Not Worthy“ auf ein Interview mit Joni Eareckson Tada aufmerksam. Das Gespräch enthält wertvolle Gedankenanstöße. Unter anderem wird auch das Kreuztragen eines Christen angesprochen. Joni macht folgenden Punkt (Minute 21:40): Our cross, OK, let us define that real quick: When Jesus took up his cross, he was

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Von Geborgenheit und dem rechten Zuhause

Sicherheit und Geborgenheit ist etwas, wonach sich, glaube ich, alle Menschen sehnen. Wer will schon ohne Halt sein? Wenn wir in Christus geborgen sind, können wir etwas von dieser Geborgenheit, die wir uns wünschen, erfahren – und trotzdem passiert es immer wieder, dass wir uns in der großen, unsicheren Welt verloren und klein vorkommen. Die Welt bietet keine bleibende Stabilität. C. S. Lewis macht klar warum: Die christliche Lehre vom Leiden erklärt, glaube ich, eine

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Befragt die Schrift!

Kirchenvater Chrysostomus (347-407): Wenn wir Geld erhalten, überlassen wir es nicht den Gebern, es zu zählen, wir prüfen selber nach. Wenn es sich um göttliche Dinge handelt, wäre es nicht Torheit, gleichsam mit geschlossenen Augen tollkühn die Meinung der andern anzunehmen, da wir doch eine Richtschnur haben, an Hand derer wir alles prüfen können, nämlich die göttlichen Gebote? Deshalb beschwöre ich euch, dass ihr die Schrift befragt, ohne euch irgendwie beim Urteil der andern aufzuhalten.

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Joni Eareckson: Der Gott, den ich liebe

Ich las kürzlich die Lebensgeschichte von Joni Eareckson Tada, die sie in ihrem Buch „Der Gott, den ich liebe“ erzählt. Joni beginnt ihr Buch mit Kindheitserinnerungen, erzählt aus dem Familienleben und berichtet von (für sie) prägenden Erlebnissen. Was den Bericht, wie ich finde, besonders wertvoll macht sind die Gedankengänge, an denen Joni den Leser teilhaben lässt. So berichtet sie zum Beispiel wie sie erstmals mit dem Schmerz bzw. dem Leid konfrontiert wurde, oder auch von

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Bücher lieben

C. S. Lewis in seiner Autobiografie:  Weiter lehrte mich Arthur, Bücher als Gegenstände zu lieben. Respektiert hatte ich sie schon immer. Mein Bruder und ich waren zwar imstande, ohne Skrupel eine Trittleiter zu zerhacken; aber ein Buch mit Daumenflecken oder Eselsohren zu besudeln, hätte uns mit Scham erfüllt. Doch Arthur respektierte Bücher nicht nur, er war verliebt in sie; und bald war ich das auch. Das Aussehen der Seite, die Textur und der Geruch des

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