Christus allein

Mein liebster Klang

Am Montagabend nahm ich ein letztes Mal als am Lesezirkel teil. Die Brüder bedachten mich mit je einem Buch von C. S. Lewis und Francis Schaeffer (Danke!). Als ich abends zur Entspannung ein Bad nahm und mir die ersten Seiten aus dem Lewis-Buch zu Gemüte führte, stieß ich auf folgende – mir in diesem Moment aus dem Herzen sprechende – Passage, die Lewis in einer Selbstbeschreibung formulierte: „Meine glücklichsten Stunden verbringe ich mit drei oder

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Die Erwählung in Christus

In den letzten Tagen bin ich immer wieder auf die Meinung gestoßen, dass Gott uns zwar vor Grundlegung der Welt erwählt habe; wir aber erst (durch unsere Bekehrung) das „Tor öffnen“ müssten, um in diesen bevorzugten Stand gelangen zu können. Meines Wissens nach argumentieren auch bekannte evangelikale Persönlichkeiten wie z. B. Herbert Janzen und Jacob Thiessen von der STH Basel in diesem Sinne. Wir seien zwar erwählt – aber erst in ihm (nach Epheser 1,4).

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (8): Befürwortung der Gemeinde

Obwohl Francis Schaeffer sich in seiner Arbeit bemühte, den einzelnen Menschen anzunehmen war er doch „ein Befürworter der Gemeinde“ (S. 88) und drängte die Leute, nach Abschluss ihrer Studien in L’Abri, sich einer lebendigen Gemeinde anzuschließen. (S. 89). Wie stellte Schaeffer sich eine solche Gemeinde vor? „Die Gemeinde soll an einem Glaubensbekenntnis festhalten, dass aus der Bibel abgeleitet ist und das gesamte Leben umfasst. Kulturbedingte Einsichten sollten nicht als Absolut mit quasibiblischer Autorität hochgehalten werden.“

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Geistliche Armut

Für viele Menschen ist die Bergpredigt richtungsweisend – und dass nicht zu unrecht. Jesus selber schließt seine Bergpredigt mit folgenden gewichtsschweren Worten ab: 24 Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (7): Gottes Gebote zeigen uns in die eigentliche Wirklichkeit

Welche Rolle spielten die Zehn Gebote für Francis Schaeffer? Udo Middelmann, Schwiegersohn der Schaeffers, erläutert: „Die Gebote Gottes trennen uns nicht von der Wirklichkeit und führen uns in eine geschlossene fromme Gemeinschaft, sondern legen uns die eigentliche Wirklichkeit offen vor Augen. […] Jedes der Gebote Gottes umschreibt einen Teil der Realität und deckt dadurch törichte Vorstellungen auf, um deren Umsetzung zu verhindern. […] Kein Gebot ist von rein religiöser Natur. Es beschreibt vielmehr Form und

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"…, was steht ihr hier und seht gen Himmel?"

C. H. Spurgeon schreibt in seinem Andachtsbuch „Auf dein Wort“ (hier als pdf-Datei verfügbar) für heute, den 26. August: Und als sie unverwandt gen Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht gen Himmel?“ Apostelgeschichte 1,10-11 Wir sind geneigt, den Fehler dieser Jünger nachzuahmen. „Oh“, sagst du, „ich werde nie stehen und gen Himmel starren.“ Ich

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"JESUS – Seine Geschichte – unsere Geschichte"

Kürzlich ist das Buch „Jesus“ von Tim Keller erschienen. Der ERF berichtet über die Neuerscheinung: „Der Tod und die Auferstehung von Jesus sind das zentrale Ereignis der Geschichte des Kosmos und der Menschheit, ja die zentrale Achse unseres persönlichen Lebens. Die ganze Geschichte der Welt – und unseren Platz in ihr – können wir am besten dadurch verstehen, dass wir uns eingehend mit der Geschichte von Jesus beschäftigen.“ Timothy Keller stellt am Beispiel des Markusevangeliums

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Alte Hymnen

Ich bin vom dem gestrigen Gesanggottesdienst beeindruckt. Zum Einen ist es einfach schön, mit seinen Geschwistern zusammen zu singen, zum Anderen beeindrucken die alten Hymnen immer wieder durch ihr Gewicht. Ich glaube man kann wirklich sagen „da ist alles drin“! Beeindruckend sind außerdem die Hintergründe der Lieder. Wer ahnt schon, dass ein „Nun danket alle Gott“ in den Grauen und Nöten des dreißigjährigen Kriegs geschrieben wurde? Was hat Krummacher wohl alles erlebt, dass er in

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