Christus allein

Es geht nicht um Regeln, sondern um die Genugsamkeit der Schrift

Gesetzliche Gemeinden rechtfertigen außerbiblische Regeln (z.B. in Bezug auf Kleiderordnungen) manchmal mit dem Hinweis darauf, dass diese Ordnungen auf Erfahrungen beruhen, geschichtlich gewachsen sind und ein gutes Ziel verfolgen. Kritikern der Regeln wird ein schlechtes Gewissen gemacht, indem ihnen die Frage gestellt wird, warum ihnen die Freiheit in Bezug auf diese Regeln so wichtig ist. Offenbart nicht gerade das kritische Hinterfragen der Regeln eine „weltliche Gesinnung“? Warum sonst kann man sich nicht einfach dieser Regel fügen? Die Antwortet lautet: Weil allein die Schrift der Maßstab sein darf. Es geht nicht um Regeln, sondern um die Genugsamkeit der Schrift:

Die Genugsamkeit der Schrift bedeutet, dass die Bibel alle Worte Gottes enthält, von denen er wollte, dass sein Volks sie in jedem Stadium der Heilsgeschichte haben sollte, und dass sie jetzt alle Worte Gottes enthält, die wir zur Errettung, zum völligen Vertrauen auf Gott und zum völligen Gehorsam ihm gegenüber benötigen. (Grudem, S. 139)

Die zentrale Bibelstelle dafür ist 2. Timotheus 3,15-17:

und bist von Kindesbeinen an mit den heiligen Schriften vertraut, die geeignet sind, dir die Weisheit zu vermitteln, die zur Rettung führt – zur Rettung durch den Glauben an Jesus Christus. Die ganze Schrift ist von Gottes Geist gegeben und von ihm erfüllt. Ihr Nutzen ist entsprechend: Sie lehrt uns die Wahrheit zu erkennen, überführt uns von Sünde, bringt uns auf den richtigen Weg und erzieht uns zu einem Leben, wie es Gott gefällt. Mit der Schrift ist der Mensch, der Gott gehört und ihm dient, allen seinen Aufgaben gewachsen und ausgerüstet zu jedem guten Werk. (NeÜ)

Die Genugsamkeit der Schrift hat sehr praktische Folgen in Bezug auf die christliche Lebensführung:

In Bezug auf die christliche Lebensführung erinnert die Genugsamkeit der Schrift uns daran, dass nichts Sünde ist was nicht von der Bibel entweder explizit oder implizit verboten wird.  Im Gesetz des Herrn zu wandeln, heißt „untadelig“ zu sein (Ps 119,1). Deshalb sollten wir zu den bereits in der Bibel genannten keine weiteren Verbote hinzufügen. Von Zeit zu Zeit mag es Situationen geben, in denen es beispielsweise verkehrt wäre, wenn ein einzelner Christ Kaffee oder Coca Cola trinkt oder Kinos besucht oder Götzenopferfleisch isst (siehe 1. Kor 8-10), Aber so lange nicht bewiesen werden kann, dass eine ausdrückliche Lehre oder ein allgemeines Prinzip der Heiligen Schrift diese (oder irgendwelche anderen) Aktivitäten für alle Gläubigen zu allen Zeiten verbietet, müssen wir darauf bestehen, dass diese Aktivitäten nicht in sich selbst sündhaft sind und dass sie nicht unter allen Umständen von Gott für sein Volk verboten worden sind. (Grudem, S. 145)

In einer Fußnote erläutert Grudem diese Aussage:

Selbstverständlich Können menschliche Gesellschaften wie Nationen, Kirchen, Familien usw. Regeln für die Abwicklung ihrer eigenen Angelegenheiten erstellen (wie: „Kinder in dieser Familie dürfen an Abenden während der Woche nicht fernsehen.“). Keine derartige Regel kann in der Bibel gefunden werden, und das ist auch nicht wahrscheinlich, dass solch eine Regel durch Implikation aus den Prinzipien der Bibel abgeleitet werden könnte. Dennoch wird der Gehorsam diesen Regeln gegenüber von Gott gefordert, weil die Schrift uns gebietet, uns den herrschenden Obrigkeiten zu unterwerfen (Röm 13,1-7; 1. Petr 2,13-3,6; u.a.). Eine Leugnung der Genugsamkeit der Schrift träte nur dann ein, wenn jemand versuchte der Regel eine verallgemeinerte Anwendung außerhalb der Situation, innerhalb derer sie angemessenerweise funktionieren sollte, zu geben („kein Mitglied unserer Gemeinde sollte an Abenden während der Woche fernsehen“, oder „kein Christ sollte an Abenden während der Woche fernsehen“). In solch einem Fall ist es nicht zu einer Verhaltensregel in einer speziellen Situation geworden, sondern zu einem moralischen Gebot, das anscheinend für alle Christen, unabhängig von ihrer Situation, gelten soll. Wir haben nicht die Freiheit, solche Regeln zur Bibel hinzuzufügen, und zu versuchen sie allen Gläubigen aufzuerlegen, über die sich unser Einfluss erstreckt; auch die Kirche als Ganze kann nicht versuchen, dies zu tun. (Hier wären römische Katholiken wiederum nicht einverstanden und würden sagen, dass Gott der Kirche die Autorität gegeben habe, allen Mitgliedern der Kirche zusätzlich zur Schrift weitere moralische Regeln aufzuerlegen.) (Grudem, ebd.)

Zuletzt erklärt er, warum dieses Prinzip Bedeutung hat:

Dies ist auch ein wichtiges Prinzip, weil unter Gläubigen immer die Neigung besteht anzufangen, dass regelmäßige, tägliche Erforschen der Bibel nach Leitung zu vernachlässigen und anzufangen, ein Leben nach einem geschriebenen oder ungeschriebenen Regelwerk (oder nach konfessionellen Traditionen) zu führen und damit für sich die Frage zu beantworten, was man im Christenleben nun tut oder nicht tut.

Außerdem wird immer dann, wenn wir zu der Liste von Sünden, die von der Bibel selbst verboten werden, noch weitere Sünden hinzufügen, Schaden für die Kirche und für das Leben einzelner Gläubiger entstehen. Der Heilige Geist wird nicht zum Gehorsam gegenüber Regeln befähigen, die nicht Gottes Billigung aus der Heiligen Schrift genießen, noch werden Gläubige allgemein Freude am Gehorsam gegenüber Geboten finden, die mit den Gesetzen Gottes, die ihnen in ihre Herzen geschrieben sind, nicht übereinstimmen. In manchen Fällen mögen Christen wiederholt und ernsthaft Gott um „Sieg“ über angebliche Sünden bitten, die in Wirklichkeit überhaupt keine Sünden sind, und doch wird ihnen dann kein „Sieg“ gegeben werden, denn die fragliche Haltung oder Handlung ist tatsächlich keine Sünde und missfällt Gott nicht. Eine große Entmutigung im Gebet und allgemeine Frustration im Christenleben können das Ergebnis sein.

In anderen Fällen wird ein fortwährender oder sogar zunehmender Ungehorsam diesen neuen „Sünden“ gegenüber die Folge sein, zusammen mit einem falschen Schuldgefühl und einer daraus resultierenden Entfremdung vom Gott. Häufig entstehen ein zunehmend kompromissloses und gesetzliches Beharren auf diesen neuen Regeln auf Seiten derer, die ihnen tatsächlich folgen, und echte Gemeinschaft unter den Gläubigen in der Kirche wird verschwinden. Evangeliumsverkündigung wird oft erstickt werden, wenn die stille Verkündigung des Evangeliums, die aus dem Leben von Gläubigen kommt, wird (zumindest für Außenstehende) den Anschein haben, das zu ihr die zusätzliche Forderung gehören, dass man diesen einheitlichen Lebensmuster entsprechen müsse, um ein Glied am Leib Christi zu werden. (Grudem, S. 146)

Zitate aus Wayne Grudem: Biblische Dogmatik

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2 Kommentare

  1. Ich habe viele Fragen, zu Grudems Abschnitt „Praktische Anwendung der Genugsamkeit der Heiligen Schrift“. Denn ich denke, dass er an einigen Stellen über das Ziel hinausgeht. Die von dir angesprochenen außerbiblischen Regeln können und werden durchaus auch biblisch begründet, durch Implikation und auch durchaus nachvollziehbar. Und Grudem gibt ja auch zu, dass es möglich ist, Regeln durch Implikation aus den Prinzipien der Bibel abzuleiten. Was meint er aber konkret mit „explizit und implizit verboten“? Wenn man auf Grund einer Implikation beweisen könnte, dass Kinos nichts für Christen sind, dann könnte man also diese Regel aufstellen?

    Auf S. 146: Wird der Heilige Geist einem Kind nicht helfen, die Regeln einer Familie (Filmverbot) einzuhalten, nur weil es nicht in der Bibel steht, dass Kinder keine Filme schauen dürfen? Oder: Muss sich eine Frau nur dann ihrem Mann unterordnen, wenn eine Sache in der Bibel steht?

    Oder eine andere Frage zu einer Aussage auf S. 144. Wenn es also möglich ist, durch lebenslanges Wachstum zum richtigen Verständnis und Fähigkeit zur Anwendung auf spezielle Fragen zu kommen – gilt dann diese Erkenntnis nur mir, und mein Nächster darf sich erst lebenslang auf die Suche begeben, weil man das ihm nicht als Regel weitergeben kann?
    Und gerne wird Mt 23 gegen Gesetzlichkeit zitiert. Aber hat nicht Jesus gesagt: „Alles nun, was sie euch sagen, dass ihr halten sollt, das haltet und tut.“ Und: „Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.“

    Übrigens, McQuilkin gibt in seiner Ethik eine gute Unterscheidung zwischen biblischer und unbiblischer Gesetzlichkeit. Ich denke, dass man nicht so einfach sagen kann: Es geht nicht um Regeln, sondern um die Genugsamkeit der Schrift. Es geht um Regeln, die entweder expilzit oder auch implizit aus der Schrift kommen. Aber die müssen eben aus der Schrift kommen. Der Glaube wird dann konkret auch in den Ordnungen (Kol 2,5).

    1. Lieber Eddi,

      danke für deinen Kommentar!

      Du fragst zuerst, was Grudem mit „explizit oder implizit verboten“ meint. Der ganze Satz bei ihm lautet: „In Bezug auf die christliche Lebensführung erinnert die Genugsamkeit der Schrift uns daran, dass nichts Sünde ist was nicht von der Bibel entweder explizit oder implizit verboten wird.“ Es geht ihm also darum, dass wir nicht Sünde nennen dürfen, was die Bibel nicht Sünde nennt, z.B. „Fernsehen ist Sünde“ (implizit) oder „Alkohol ist Sünde“ (explizit). Natürlich können diese Dinge so gebraucht werden, dass sie für jemanden zur Sünde werden. Aber sie können eben auch zur Ehre Gottes gebraucht werden. Eine grundsätzliche Kategorisierung und Ablehnung erlaubt die Schrift nicht.

      Du fragst dann zur Regelsetzung: „Wenn man auf Grund einer Implikation beweisen könnte, dass Kinos nichts für Christen sind, dann könnte man also diese Regel aufstellen?“
      Grudem schreibt einerseits: „Selbstverständlich Können menschliche Gesellschaften wie Nationen, Kirchen, Familien usw. Regeln für die Abwicklung ihrer eigenen Angelegenheiten erstellen. Ja, eine Gemeinde darf also Regeln für die Abwicklung eigener Angelegenheiten festlegen. Aber: Die Regelsetzung wird durch die Schrift eben auch deutlich eingegrenzt. Grudem: „Eine Leugnung der Genugsamkeit der Schrift träte nur dann ein, wenn jemand versuchte der Regel eine verallgemeinerte Anwendung außerhalb der Situation, innerhalb derer sie angemessenerweise funktionieren sollte, zu geben…“. Wenn das Kino-Gehen ganz allgemein für alle Zeiten und alle Menschen Sünde genannt wird, dann verstößt man gegen die Genugsamkeit der Schrift.
      Ich sehe in manchen Gemeinden aber die starke Tendenz, dass die Gemeinderegel (oder wie auch immer man es nennt) genau so verstanden wird: Als eine für alle Zeiten und alle Christen geltende Anwendung des Gesetzes. Das birgt die große Gefahr, dass die Regeln wie ein neues Gesetz verstanden werden. Dann aber ist in „Mitteldingen“ keine Abwägung mehr möglich, d.h. Römer 14 verliert praktisch seine Geltung.

      Du fragst weiterhin zum Gehorsam gegenüber diesen Regeln: „Wird der Heilige Geist einem Kind nicht helfen, die Regeln einer Familie (Filmverbot) einzuhalten, nur weil es nicht in der Bibel steht, dass Kinder keine Filme schauen dürfen? Oder: Muss sich eine Frau nur dann ihrem Mann unterordnen, wenn eine Sache in der Bibel steht?“ Grudem schreibt zu diesen „eigenen“ Regeln: „Dennoch wird der Gehorsam gegenüber diesen Regeln gegenüber von Gott gefordert, weil die Schrift uns gebietet, uns den herrschenden Obrigkeiten zu unterwerfen“. Der Heilige Geist wird einem Kind also durchaus helfen, diese Regel zu halten. Er wird einer Frau helfen, sich ihrem Mann zu unterordnen. Aber: Es geht ja niemals um blinden Gehorsam! Gott gibt Eltern bzw. dem Ehemann Autorität und er legt den Rahmen fest. Wenn die Schrift also das Nebeneinander von Starken und Schwachen in der Gemeinde zulässt dürfen wir nicht meinen, es besser zu wissen. Helmut hat in dem Artikel Sola Scriptura und Älteste: Eine Frage der Autorität herausgearbeitet, was das für die Gemeinde bedeutet.

      Als nächstes fragst du: „Wenn es also möglich ist, durch lebenslanges Wachstum zum richtigen Verständnis und Fähigkeit zur Anwendung auf spezielle Fragen zu kommen – gilt dann diese Erkenntnis nur mir, und mein Nächster darf sich erst lebenslang auf die Suche begeben, weil man das ihm nicht als Regel weitergeben kann?“ (Nur als Hinweis für den Leser: Du beziehst dich dabei auf S. 144 aus Grudems Dogmatik, die im Blogpost nicht zitiert wird). Zuerst: Grudem spricht in dieser Passage darüber, dass die Lehre der Genugsamkeit der Schrift uns ermutigt, in der Schrift zu forschen, weil sie eben „genugsam“ ist, d.h. sie enthält alles, was wir für Leben und Sterben brauchen! Deine Frage impliziert (vielleicht unbeabsichtigt), als ob das Christsein von Grudem als individueller Kampf verstanden wird, bei dem jeder auf sich allein gestellt die Dinge in der Bibel ganz allein für sich erkennen und erkämpfen muss. Das will Grudem sicher nicht sagen. Die Briefe von Paulus machen sehr deutlich, dass Wachstum in der Erkenntnis Gottes und in der Heiligkeit ein Gemeinschaftsprojekt ist. Deshalb ist Gemeindemitgliedschaft so bedeutsam, wir brauchen Anleitung von Ältesten, Unterweisung von Lehrern und Korrektur von Geschwistern! Deine Frage impliziert außerdem (vielleicht unbeabsichtigt), dass mein Nächster am besten wachsen kann, wenn ich ihm etwas als Regel vorgeben kann. Wenn du damit „Regeln“ meinst, die nicht für alle Zeit und für alle Menschen gültig sind, dann ist das sicher zu begrüßen, z.B. kann es sinnvoll sein, einem jungen Gläubigen zu empfehlen, seinen Fernsehkonsum zu reduzieren oder komplett herunterzufahren. Aber das darf nicht bedeuten, dass diese Regel für sein ganzes Leben (und am besten für alle Christen) Geltung haben sollte, als wenn Fernsehkonsum per Definition Sünde wäre.

      Du erwähnst in diesem Zuge auch Matthäus 23,3 und die Aussage von Jesus, dass man alles halten sollte, was die Pharisäer sagen“. Die ESV Study Bible kommentiert hilfreich: „Jesus recognized the Pharisees’ official function as interpreters of the Law of Moses, and insofar as they accurately interpreted Scripture, they were to be obeyed. However, “so” (Gk. oun) connects this verse with v. 2 and the mention of Moses, and therefore “whatever they tell you” should probably be limited to “whatever they tell you about the Law of Moses” and does not include the Pharisees’ later extensive additions to Mosaic laws which rabbinic teachers made.

      Anschließend verweist du auf die Unterscheidung von biblischer und unbiblischer Gesetzlichkeit in McQuilkins Ethik. Wenn er damit meint, dass man das Gesetz gesetzmäßig oder eben auch nicht gesetzmäßig (=gesetzlich) anwenden kann (1. Timotheus 1,8), ist dem zuzustimmen. Ich finde den Begriff „biblische Gesetzlichkeit“ aber unglücklich, weil der Begriff „Gesetzlichkeit“ eindeutig negativ belegt ist, oder?

      Zuletzt schreibst du: „Ich denke, dass man nicht so einfach sagen kann: Es geht nicht um Regeln, sondern um die Genugsamkeit der Schrift. Es geht um Regeln, die entweder explizit oder auch implizit aus der Schrift kommen. Aber die müssen eben aus der Schrift kommen. Der Glaube wird dann konkret auch in den Ordnungen (Kol 2,5).“ Mit dieser Aussage will ich sicher nicht sagen, dass wir die Schrift nicht auf konkrete Lebenssituationen unserer Zeit anwenden sollen. Auf diesen gerne angeführten Vorwurf bin ich hier eingegangen. Diese Aussage war, wie die Einleitung zum Artikel andeuten sollte, auf das Motiv gemünzt, das hinter der Kritik an bestimmten Gemeinderegeln steckt. Es geht gar nicht darum, dass man die Regel nicht halten möchte, z.B. dass man nicht ins Kino gehen darf oder dass man sich den Ältesten nicht unterordnen möchte. Das Motiv hinter der Kritik ist (hoffentlich), dass man sich sehr gerne auf Grund der Schrift den Ältesten unterordnen will, aber dies nicht möglich ist, weil die Regeln (z.B. Kino-Verbot) wie ein neues Gesetz gebraucht werden und man so gegen die Genugsamkeit der Schrift verstößt. Das ein Glaube ohne Werke tot ist und ohne Heiligung niemand den Herrn sehen wird, ist richtig. Diese Werke und die Heiligung werden im Rahmen einer Gemeinde verwirklicht, aber sicher nicht über Gemeinderegeln, die wie ein neues Gesetz fungieren. Das unterstützt Paulus sicherlich auch nicht in Kolosser 2,5.

      Herzlichen Gruß

      Waldemar

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