Christus allein

Sehnsucht nach Gott: Rückblick auf die letzte Evangelium21-Konferenz

Am Samstag ging die mittlerweile 9. Konferenz (Ich hoffe, ich habe richtig gezählt) des Netzwerkes Evangelium21 zu Ende; den Gottesdienst am Sonntag habe ich nicht mehr miterlebt.

Auch noch einige Tage später bin ich überwältigt von den Eindrücken und vor allem dem inhaltlichen Input, den die Vorträge zum Philipperbrief, die Fragerunden und die Gemeinschaft mit sich brachten. Während der Autofahrt zurück Richtung Oldenburg diskutierten wir mit den Mitfahrern sehr intensiv, wie das Gehörte nun am Besten innerhalb der Gemeinde umgesetzt werden kann. Wir alle waren uns einig darin, dass wir bemerkenswertes miterlebt hatten.

Neben vielen Highlights möchte ich einen Aspekt besonders hervorheben: Mich hat die Qualität der Vorträge der deutschen Referenten und die Begeisterung und Hingabe, mit der diese gehalten wurden, besonders gefreut. Natürlich war es ein Vorrecht, John Piper zu hören und die Weisheit dieses Glaubensvorbildes, die vor allem in den Fragerunden zum Ausdruck kam, sucht ihresgleichen. Aber die christuszentrierten Auslegungen der Brüder aus dem deutschsprachigen Raum waren ermutigend und tiefgehend und lassen für die Zukunft hoffen. Bei all dem ging es jedoch nie um einzelne Personen. Alex Reindl betonte in seinem Vortrag: „Jeder von uns ist austauschbar.“ Im Mittelpunkt standen Jesus und die Freude, die er uns vermittelt.

Wenn ihr nicht dabei ward: Verschafft euch am Besten selbst einen Eindruck. Die Vorträge können demnächst über die (neu gestaltete) Website nachgehört werden. Im nächsten Jahr ist keine Hauptkonferenz geplant, allerdings einige Regionalkonferenzen. Unter anderem vom 3.4.–4.4. 2020 in Wetzlar zum Thema „Theologie für die Gemeinde“ (mit Daniel Knoll, Thomas Schreiner und Helge Stadelmann) und vom 1.6.–2.6. 2020 in München zum Thema „Gottes Willen erkennen“ mit Kevin DeYoung. Vielleicht sehen wir uns dort.

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