Christus allein

Ein überraschender Befehl

Vor einigen Wochen fand in der Arche in Hamburg die Eckstein-Konferenz unter dem Titel „Der Christ und sein Charakter. Die umwandelnde Kraft des Evangeliums“ statt. Mittlerweile sind die Vorträge online und ich konnte mir den ersten Vortrag von C. J. Mahaney anhören. Sein Thema: „Ein überraschender Befehl“. Als Grundlage hatte er den Text aus Jakobus 1, 1-4 ausgewählt: Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind!

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Die Gemeinde – Ein Treffpunkt von Sündern

Erneut Mark Dever: […] Wir demonstrieren der Welt, dass wir verwandelt worden sind, nicht indem wir Bibelverse auswendig lernen, vor dem Essen beten, einen Teil unseres Einkommens als Zehnten geben oder uns christliche Sendungen im Fernsehen ansehen, sondern indem wir mehr und mehr die Bereitschaft zeigen, uns mit einem Haufen anderer Sünder abzugeben, einander zu vergeben und ja, sogar zu lieben. Keiner von uns kann Liebe oder Freude oder Frieden oder Geduld oder Freundlichkeit demonstrieren,

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Dass die eigenen Gefühle nichts sind

Ein guter Gedanke aus der heutigen Predigt: Wenn morgens der Wecker klingelt und man zur Arbeit muss, wäre es fatal auf das zu hören, was die Gefühle einem sagen. Wer springt morgens aus dem Bett und fährt vor Freude übersprudelnd zur Arbeit? Die meisten würden lieber weiterschlafen. Unsere Gefühle haben in diesem Fall nichts zu sagen; wenn wir ihnen folgen würden, würden wir unseren Job riskieren. Viele empören sich jedoch wenn Gott etwas verlangt, was

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Unsere Gerechtigkeit und die Gemeinde

Ein wichtiger Hinweis von Mark Dever: Der Zusammenhang zwischen unserer Zugehörigkeit zur universellen Gemeinde und unserer Zugehörigkeit zu einer lokalen Gemeinde, kann in mancherlei Hinsicht verglichen werden mit dem Verhältnis zwischen der Gerechtigkeit, die Gott uns wegen unseres Glaubens zurechnet und dem Ausüben von Gerechtigkeit im täglichen Leben. Wenn wir aufgrund unseres Glaubens Christen werden, dann erklärt uns Gott für gerecht. Doch gleichzeitig sind wir damit auch gerufen, gerecht zu leben. Ein Christ, der einfach

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Die Souveränität Gottes und das Gebet

Wir haben als Jugendgruppe vor einigen Tagen einen Vortrag zum Thema „Gottes Souveränität und Mission“ hören (und genießen) dürfen. Als Folgen der Souveränität Gottes für die Mission wurden z. B. Demut oder auch Optimismus genannt. Heute haben wir mit einigen Jugendlichen die Frage diskutiert, warum man denn dann noch für Verlorene beten solle, wenn Gott sowieso souverän zum Heil bestimme. Einige Antworten bieten ältere Posts (hier und hier). Speziell zu diesem Thema hat auch John

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Von Paulus lernen: Biblisches Gebet

Hat ein Mensch mit seiner Bekehrung sein endgültiges Ziel erreicht? Dieser Frage ging die heutige Predigt nach. Paulus schreibt im ersten Kapitel seines Kolosserbriefes: 9. Deshalb hören wir auch seit dem Tag, da wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlicher Weisheit und Einsicht, 10. damit ihr des Herrn würdig wandelt […] Der Text wurde anhand von drei

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Ratschläge an Alt und Jung

Johannes Calvin im 16. Jahrhundert: Ihr Alten, neidet den Jungen nicht die Gaben, die sie empfangen haben, sondern freut euch und lobt den Herrn, der sie erteilt hat. Ihr Jungen, seid bescheiden, und trachtet nicht, euch über Gebühr hervorzutun; denn die Jugend ist selten frei von Ruhmsucht und neigt zur Verachtung anderer Meinungen. Diese Aussage hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt!

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Der widerwillige Bekehrte

Die Erfahrung des Schotten, die in dem Post „Zwei – Gott und ich“ beschrieben wird, musste auch C. S. Lewis durchmachen. Er schreibt: Im Trinity Term 1929 lenkte ich ein und gab zu, dass Gott Gott war, und kniete nieder und betete; vielleicht in jener Nacht der niedergeschlagenste und widerwilligste Bekehrte in ganz England. Ich sah damals noch nicht, was mit heute als das Leuchtendste und Offensichtlichste erscheint; nämlich die göttliche Demut, die einen Bekehrten

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Zwei – Gott und ich

Ich erhielt heute diese wunderbare SMS: Ein Schotte wurde einst gefragt, wer in besonderer Weise bei seiner Bekehrung mitgewirkt habe. Er antwortete: „Zwei – Gott und ich.“ Hat Gott nicht das Werk allein getan? Der Schotte sagte: „Ja, Gott suchte um jeden Preis meine Bekehrung zu erwirken. Aber ich tat alles, um ihr aus dem Wege zu gehen.“  Vielen Dank, TP!

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