Christus allein

Manfred Siebald über C. S. Lewis

Die Bücher und Essays von C. S. Lewis machten mir die Wichtigkeit logischen und klaren Denkens innerhalb einer ganzheitlichen Existenz deutlich. Nachdenken über Gott durfte nicht vom eigenen Gehorsam abgekoppelt werden, und doch (oder deshalb) konnte es sich der Glaube leisten, sich mit kritischen Fragen auseinanderzusetzten, weil er ja von viel mehr lebte als nur von theoretische Begründungen.

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Gott braucht dich nicht

Das Medienmagazin pro stellt in diesem Artikel [nicht mehr verfügbar] das neue Buch „Gott braucht dich nicht – eine Bekehrung“ von Esther Maria Magnis vor. Die Rezension klingt – wie ich finde – sehr interessant. Magnis beschreibt, als Kind habe sie kein Bedürfnis nach Christus empfunden – sie sei ja „ganz OK“. Langsam trennte sich Magnis von Gott. Eine Wendung trat ein, als bekannt wurde, dass ihr Vater an Krebs litt und nicht mehr lange leben

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Die 10 meistgelesenen Bücher seit 1960

Romanschriftsteller Christopher Morley: Wenn du jemandem ein Buch verkaufst, verkaufst du nicht einfach 12 Unzen Papier und Tinte und Kleber; du verkaufst ihm ein ganz neues Leben. Jared Fanning hat eine Liste, mit den meistgelesenen Büchern der letzten 50 Jahre erstellt (hier [war sie mal] als Grafik verfügbar): • The Holy Bible • Quotations from Chairman Mao Tse-Tung by Mao Tse-Tung • Harry Potter by J. K. Rowling • The Lord of the Rings by J.

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Nächstenliebe

Für heute, den 09. September, findet sich in dem Buch „Ein Jahr mit C. S. Lewis – 366 Inspirationen aus seinen Werken“ folgendes: „Christliche Liebe“ oder „Nächstenliebe“ wird heute oft gleichgesetzt mit „Almosen geben“ oder „wohltätig sein“. Natürlich ist dieser Sinn auch darin enthalten, die ursprüngliche Bedeutung ist aber viel umfassender. Wie es zu der heutigen Bedeutungseinschränkung hat kommen können, ist leicht zu verstehen. Wenn ein Mensch „seien Nächsten liebt“, dann zeigt sich das nach

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Jesus – und unsere Sünden

Ein Gastbeitrag. Vielen Dank, VH! Joshua Harris schreib seinm Buch „Ungeküsst und doch kein Frosch“, Seite 96ff: Normalerweise erzähle ich niemanden meine Träume, aber ich möchte dir von einem berichten, der mich ziemlich aufgewühlt hat[…]: Ich befand mich in einem Zimmer, in dem nichts war außer einem Regal voller Kästen mit Karteikarten. Sie ähnelten den Karten, die man in Büchereien findet, auf denen Titel, Autor und Sachgebiet alphabetisch aufgelistet sind. Aber die Kästen hier, die

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Mein liebster Klang

Am Montagabend nahm ich ein letztes Mal als am Lesezirkel teil. Die Brüder bedachten mich mit je einem Buch von C. S. Lewis und Francis Schaeffer (Danke!). Als ich abends zur Entspannung ein Bad nahm und mir die ersten Seiten aus dem Lewis-Buch zu Gemüte führte, stieß ich auf folgende – mir in diesem Moment aus dem Herzen sprechende – Passage, die Lewis in einer Selbstbeschreibung formulierte: „Meine glücklichsten Stunden verbringe ich mit drei oder

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Die Erwählung in Christus

In den letzten Tagen bin ich immer wieder auf die Meinung gestoßen, dass Gott uns zwar vor Grundlegung der Welt erwählt habe; wir aber erst (durch unsere Bekehrung) das „Tor öffnen“ müssten, um in diesen bevorzugten Stand gelangen zu können. Meines Wissens nach argumentieren auch bekannte evangelikale Persönlichkeiten wie z. B. Herbert Janzen und Jacob Thiessen von der STH Basel in diesem Sinne. Wir seien zwar erwählt – aber erst in ihm (nach Epheser 1,4).

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (8): Befürwortung der Gemeinde

Obwohl Francis Schaeffer sich in seiner Arbeit bemühte, den einzelnen Menschen anzunehmen war er doch „ein Befürworter der Gemeinde“ (S. 88) und drängte die Leute, nach Abschluss ihrer Studien in L’Abri, sich einer lebendigen Gemeinde anzuschließen. (S. 89). Wie stellte Schaeffer sich eine solche Gemeinde vor? „Die Gemeinde soll an einem Glaubensbekenntnis festhalten, dass aus der Bibel abgeleitet ist und das gesamte Leben umfasst. Kulturbedingte Einsichten sollten nicht als Absolut mit quasibiblischer Autorität hochgehalten werden.“

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Geistliche Armut

Für viele Menschen ist die Bergpredigt richtungsweisend – und dass nicht zu unrecht. Jesus selber schließt seine Bergpredigt mit folgenden gewichtsschweren Worten ab: 24 Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war

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