Christus allein

Palmsonntag: Jesus Christus herrscht als König

Ein kleiner Nachtrag zum gestrigen Fest. Ich musste während des Tages an ein passendes Lied von Friedrich Hiller denken. Hier meine Lieblingsverse, besonders V. 7+11: 1. Jesus Christus herrscht als König, alles wird ihm untertänig, alles legt ihm Gott zu Fuß. Aller Zunge soll bekennen, Jesus sei der Herr zu nennen, dem man Ehre geben muß. 7. Gebt, ihr Sünder, ihm die Herzen, klagt, ihr Kranken, ihm die Schmerzen, sagt, ihr Armen, ihm die Not.

Der Ehrgeiz ist noch nicht tot

Als ich heute in der Mittagspause im Buch „Stille Gespräche – Seelsorge für Mitarbeiter“ von Johannes Busch blätterte, fiel mein Blick auf eine Passage, in der der Autor genau die Sorge formuliert, die mich in den letzten Tagen beschäftigt. Busch beschreibt unter den „Gefahren für junge Mitarbeiter“ u. a. folgendes Problem: „Der Ehrgeiz ist auch noch nicht tot. Warum ist eigentlich so viel Streit zwischen Mitarbeitern? Der Grund ist in der Regel, dass unser trotziges

Theologie vs. "Einheit" – Die Wichtigkeit von reiner Lehre

Erwin Lutzer schreibt in dem Buch „Einig in der Wahrheit? Grundlegende Kontroversen in der Geschichte des Christentums“ am Schluss über die Tendenz, die Einheit der Kirche mit allen Mitteln zu erreichen – während die Lehre darunter leidet, wie er meint (und ich übrigens auch denke): Heute gilt Toleranz vielmehr als lehrmäßige Genauigkeit. Wir haben uns an christliche Talkshows gewöhnt, in denen Erfahrungen groß und Lehre sehr klein geschrieben werden. Einige der Kardinalforderungen christlicher Publizistik ist

Die Bitte um den Heiligen Geist

Lukas 11, ab Vers 9: „Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? Oder der ihm, wenn er um ein Ei

Von wegen toter Buchstabe!

Dr. Theo Lehmann über die Schrift, den Buchstaben. Ich kann nicht widersprechen. Toter Buchstabe? Von wegen! Das hört man ja immer wieder: Man dürfe nicht am bloßen, totem Buchstaben kleben, das sei toter Buchstabenglaube usw. Aber nirgends in der Bibel ist von „toten Buchstaben“ die Rede – im Gegenteil heißt es dort: „Der Buchstabe tötet.“ Wer tötet, ist selbst nicht tot – das Töten ist ja gerade der Beweis seiner Lebendigkeit. Was ist hier also

Friedrich Hänssler, 85!

Gestern ist der langjährige, ehemalige Leiter des Hänssler-Verlags 85 Jahre alt geworden. Friedrich Hänssler ist (laut meinem Empfinden) ein Gottesmann und Glaubensheld von dem man lernen sollte. Das Medienmagazin pro berichtet: Angetrieben hat ihn immer der Wunsch, „dass das Evangelium von Jesus Christus gelesen, gesehen, gehört, gesungen, gemailt und gechattet wird“. Dies blieb in der Öffentlichkeit nicht unbemerkt: Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, … und weiter: Im Gespräch mit Hänssler wird deutlich,

Biblische Ganzheitlichkeit – Von Paulus lernen

Ein sehr guter Vortrag von Prof. Thomas Schirrmacher, Rektor des Martin-Bucer-Seminars über den biblischen Ansatz einer ganzheitlichen theologischen Ausbildung: http://www.thomasschirrmacher.info/wp-content/uploads/2009/02/01.mp3 Meine Schlussfolgerung: Wir benötigen direkte Betreuung für Neubekehrte (wird bereits z.T. gemacht) und eine Gemeindebibelschule mit kleinen Klassen bzw. Gruppen (leider noch nicht vorhanden), damit dieser Ansatz verwirklicht werden kann.

Bonhoeffer: Sich selbst für den größten Sünder halten

Wieder einmal trifft Bonhoeffer den sprichwörtlichen Nagel auf dem Kopf: Schließlich muss noch ein Äußerstes gesagt werden. Sich nicht für klug halten, sich herunterhalten zu den Niedrigen, heißt ohne Phrase und in aller Nüchternheit: sich selbst für den größten Sünder halten. Das erregt den ganzen Widerspruch des natürlichen Menschen, aber auch den des selbstbewussten Christen. Es klingt wie eine Übertreibung, wie eine Unwahrhaftigkeit. Und doch hat Paulus selbst von sich gesagt, dass er der vornehmlichste,