Christus allein

Atheismus einmal anders betrachtet: Jean Paul und Stephen King

Was bedeutet die Existenz eines allgegenwärtigen, allwissenden und allmächtigen Gottes für das persönliche Leben von individuellen Menschen? Atheisten wie Christopher Hitchens verbinden diesen Gott mit George Orwells „Big Brother“, mit einer Macht also, die das gesamte Leben überwacht, kontrolliert und echte Freiheit unmöglich macht (übrigens auch echte Moral, wie Hitchens hier argumentiert; John Lennox geht hier auf den Big Brother-Vorwurf Hitchens ein). Ist Gott ein Big Brother? Schränkt seine Gegenwart uns ein? Raubt Gott uns

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Billy Graham (1918-2018) – Nachruf eines Russlanddeutschen

Vor einer Woche ist Billy Graham gestorben. Der Tod von „Amerikas Pastor“, wie ihn manche bezeichnen würden, hat große Wellen geschlagen (wie bereits am Montag festgestellt). Man kann das als übertriebenen Hype abtun, würde damit aber die Rolle Billy Grahams für das Christentum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verkennen. Der nicht zu unterschätzende gesellschaftliche, kulturelle und politische Einfluss des modernen Evangelikalismus – vor allem in den USA – kann ohne Billy Graham nicht

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Wo sind die Hirten der Gemeinde?

Dietrich Bonhoeffer schreibt in seinem Buch Nachfolge über Mt. 9,35-38: Der Anblick der Volksmenge, der in seinen Jüngern vielleicht Widerwillen, Zorn oder Verachtung erregte, erfüllte Jesu Herz mit tiefem Erbarmen und Jammer. Kein Vorwurf, keine Anklage! Gottes liebes Volk lag mißhandelt am Boden, und die Schuld daran traf die, die an ihm den Dienst Gottes versehen sollten. Nicht die Römer hatten das angerichtet, sondern der Mißbrauch des Wortes Gottes durch die berufenen Diener am Wort.

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Gottes Gnade und der Mann in Schwarz

Nachdem der weltbekannte Evangelist Billy Graham letzte Woche Mittwoch im Alter von 99 Jahren verstarb, ist das Internet geradezu explodiert: (Eil-)Meldungen, (persönliche) Nachrufe, Tweets, Sendungen und Diskussionen über die Rolle Grahams in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts (und bis in das 21. Jahrhundert hinein) dominierten zumindest die christliche Berichterstattung. Grahams Wirken und seine Person machen eine solche Reaktion nur angemessen. Ich möchte heute allerdings nicht den Tod Grahams würdigen, sondern an den Geburtstag eines

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Alister McGrath: J. I. Packer. A Biography

Heute vor genau 27 Jahren, am 22. Februar 1991, trafen sich J. I. Packer und Alister McGrath um 09:40 Uhr um mit dem Bus von Oxford nach Cambridge zu fahren, wo beide (an unterschiedlichen Orten) einen Vortrag zu halten hatten. McGrath erinnert sich recht genau an diese Busfahrt, weil der Gedanke einer Biographie über Packer während dieser Fahrt geboren wurde. In dem 1997 erschienen Werk J. I. Packer. A Biography erzählt McGrath, wie es dazu

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Russell Moore über die Wichtigkeit von Geschichten

Russell Moore, Präsident der Ethics and Religious Liberty Commission der Southern Baptist Convention, hat einen hilfreichen Artikel veröffentlicht, in dem er die Wichtigkeit von Geschichten betont. Dabei bezieht sich Moore auf David R. Nienhuis‘ Buch A Concise Guide to Reading the New Testament: A Canonical Introduction, in dessen Einleitung festgestellt wird, dass viele Christen nicht (mehr) mit der großen Geschichte der Bibel vertraut sind. Die Bibel ist kein Wörterbuch oder eine Enzyklopädie, sondern, so der

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Gottes Rechtsstreit: Wahrheit, Liebe, Gotteserkenntnis

In Hosea 4,1 spricht der Prophet einen Rechtsstreit an, den Gott mit seinem Volk führt: Hört das Wort des HERRN, ihr Söhne Israel! Denn der HERR hat einen Rechtsstreit mit den Bewohnern des Landes; denn keine Treue und keine Gnade und keine Erkenntnis Gottes ist im Land. Gott bemängelt das Fehlen von drei elementaren Dingen: (1) Wahrheit, (2) Liebe und (3) Gotteserkenntnis. Diese Anklage Gottes fordert uns als Volk Gottes heraus einmal innezuhalten, nachzudenken und

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Bei Manfred Siebald zu Hause

Für mich gehört Musik zu den Dingen, die das Leben unglaublich bereichern; obwohl Musik ja eigentlich keinen konkreten praktischen Nutzen hat. Man verdient schließlich kein Geld damit und auch die Arbeit, die man hat, wird durch Musik nicht erledigt (es sei denn, man ist Musiker). Eigentlich braucht man sie nicht. Aber ist vielleicht gerade das der Punkt? Sind es nicht eigentlich die „unproduktiven“ Dinge, die das Leben wirklich wertvoll machen (und die wir dann doch

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Was wir von Tim Keller über den Umgang mit Unrecht und Kritik lernen können

Kürzlich hat Scott Sauls, der mehrere Jahre mit Tim Keller zusammengearbeitet hat, eine Danksagung an den ehemaligen New Yorker Pastor verfasst (Keller ist letztes Jahr als Pastor zurückgetreten). Sauls reflektiert darin, wie Keller ihn persönlich geprägt hat. Beeindruckend finde ich, wie Keller mit Unrecht und Kritik umgeht (sinngemäß übersetzt): Siebtens ist Tim eines der besten Vorbilder, die ich gesehen habe, wenn es darum geht, Scham mit dem Evangelium zu bedecken. In den fünf Jahren, in

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Das Bild in R. C. Sprouls Studierzimmer

Zugegeben: der Titel dieses Beitrags ist merkwürdig und möglicherweise auch sein Inhalt. Wie komme ich auf das Bild in R. C. Sprouls Studierzimmer? Am 20.12.17 hat Albert Mohler ein Bild von Sprouls Studierzimmer mit dem Text „A chair now empty, but a race well run to the finish. (Desk of Dr. R. C. Sproul, whose memorial service I was honored to  attend today.)“ getwittert: A chair now empty, but a race well run to the

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