Christus allein

Der Unterschied zwischen „To-Do“ und „bereits getan“ in der Rechtfertigung

Ich bin vor einiger Zeit auf einen Artikel von Nicholas Davis gestoßen. Er hat mich sehr ermutigt, weil er so klar über die Forderung des Gesetzes und die Vorzüglichkeit der zugerechneten Rechtfertigung durch den Glauben spricht, die Gott den Gläubigen allein aus Gnade gibt. Hier gebe ich den Artikel mit freundlicher Genehmigung von Core Christianity in deutsch wieder (den Originalartikel kann man hier abrufen).  Es gibt diesen einen Unterschied, der den entscheidenden Unterschied im Christsein

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Gibt es heute noch Pharisäer?

In manchen Cafés kann man ein Getränk namens Pharisäer bekommen: einen Kaffee mit einem Schuss Rum. Man sieht den Alkohol in dem Getränk nicht, was an die Scheinheiligkeit der Pharisäer zur Zeit Jesu erinnert. Doch ich meine nicht dieses Getränk, sondern den Menschen. Bevor wir aber auf die Frage eingehen, ob es sie heute gibt, schauen wir zunächst kurz auf die Pharisäer der Antike. Ich lese gerade das Markusevangelium. Dabei ist mir aufgefallen, dass immer

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Die Torheit des Kreuzes

In der Passionszeit wurde wieder deutlich, dass viele Menschen heute ein Problem mit dem Kreuz und dem biblischen Evangelium von dem stellvertretenden Kreuzestod Christi haben. Dabei ist dies nicht neu: schon Paulus beschrieb die Botschaft vom Kreuz als eine, die einige für dumm hielten und worüber sich andere ärgerten. Mir fällt auf, dass heute versucht wird, Gott aus dem Ganzen herauszuhalten. Die Betrachtungen am Karfreitag zum Beispiel gehen manchmal in die Richtung, dass man das ganze

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Lass dich prägen von Gottes Wort: Auswendiglernen

Vor einigen Jahren war ich Teil eines Freizeitteam, welches für die Organisation einer Jugendfreizeit zuständig war. Es sollte nach Dänemark gehen. Neben den Aktivitäten und Workshops, die dafür geplant wurden, entschied man sich damals für den 1. Thessalonischerbrief als thematischen Schwerpunkt. Um die Jugendlichen zu motivieren, sich schon vor der Freizeit mit diesem Brief zu beschäftigen, wurde etwa anderthalb Monate vor der Freizeit ein Wettbewerb ausgerufen: der Brief sollte auswendiggelernt werden. Es galt auf der

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Wenn Satan dein Heil in Frage stellt

Ich kann mich an eine Zeit in meinem Leben erinnern, in der ich mir immer unsicher war, ob ich gerettet war. Ich hatte mich zu Christus bekehrt, lebte aber in ständiger Angst vor dem Tod. In bestimmten Situationen, wenn ich zum Beispiel beim Einkaufen längere Zeit meine Eltern aus den Augen verloren hatte oder nach der Schule nach Haue kam und dort niemanden aus der Familie antraf, bekam ich große Panik. Ich dachte dann, die Entrückung hätte stattgefunden und ich wäre

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Ein Vorbild für Männer: Boas

Gestern habe ich auf gute Ziele für einen Mann (obwohl natürlich auch Frauen diese auf sich anwenden können) hingewiesen, heute soll es um ein Vorbild für Männer aus dem Buch Rut gehen. Wenn man die Bibel fortlaufend liest, dann wird man beim Lesen des Richterbuchs vielleicht ähnliche Gedanken haben, wie ich sie vor einigen Wochen hatte: was für eine chaotische und schreckliche Zeit. Jeder tat, was ihm recht war. Und zwar ohne Rücksicht auf den

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Wer oder was willst du mal werden?

Als Kind wurde ich häufig gefragt, was ich einmal werden oder was für einen Beruf ich erlernen will. Meine Antworten darauf fielen unterschiedlich aus – wie das bei Kindern wahrscheinlich üblich ist.  Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass jemand mich fragte, wer oder wie ich einmal sein will. Damit meine ich, was für eine Art von Mensch ich sein, welchen Charakter oder welche Lebensausrichtung ich haben wollte. Hanniel empfiehlt Heranwachsenden hier, solche Zielgespräche

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Geld oder Gott? Eine Vertrauensfrage

Durch die Lektüre von Geld, Besitz und Ewigkeit bin ich zurzeit für diese Thematik sensibilisiert und bemerke beim Lesen in der Bibel immer wieder Aussagen dazu. So habe ich beim Lesen von Sprüche 11 einige Verse entdeckt, die ganz praktisch dazu auffordern, was Alcorn in seinem Buch beschreibt: Wer lebt, wie Gott es gefällt, darf lauter Gutes erwarten; doch wer Gott missachtet, hofft nur auf Zorn. Mancher teilt mit vollen Händen aus und bekommt doch

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Wir machen unseren Doktor in den vergänglichen Dingen und bleiben Laien im Bedeutsamen

Vor ein paar Tagen hatten meine Frau und ich eine interessante und äußerst angenehme Begegnung mit einem Ehepaar, welches sich nach eigenen Angaben zu den Anthroposophen zählt. Wir führten angeregte Gespräche und stellten neben einigen sehr unterschiedlichen Überzeugungen auch ein paar übereinstimmende fest. So waren wir uns zum Beispiel darin einig, dass das Leben auf der Erde zeitlich begrenzt ist, mit dem Tod nicht alles vorbei ist und dass das Leben auf der Erde Auswirkungen

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Evangelium21-Konferenz: Er schuf sie als Mann und Frau

Die Evangelium21 Regionalkonferenz in Basel widmete sich einem Thema, welches in den letzten Jahren in Gesellschaft und Kirche viel Aufmerksamkeit erhielt und für viele Debatten sorgte: Gott schuf sie als Mann und Frau. Ich finde es sehr wichtig, dass auch Christen sich diesem Thema stellen. Die Konferenz bot eine hervorragende Möglichkeit, sich in einer gründlichen, biblisch-fundierten und seelsorgerlichen Form mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Natürlich wurde es nicht ausschöpfend behandelt, dafür war die Zeit zu knapp. Aber es

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